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2. Korinther 7-9 · Tag 328 · 2025

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Da wir nun solche Verheißungen haben, Geliebte, wollen wir uns von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und völlige Heiligung bei uns schaffen in der Furcht Gottes! IV. Freude des Apostels über die Aussöhnung mit der Gemeinde und über das bereitwillige und bußfertige Verhalten der Korinther
Lasset uns Eingang finden! Wir haben niemand unrecht getan, niemand zugrunde gerichtet, niemand übervorteilt.
Ich sage das nicht, um eine Verurteilung auszusprechen; ich habe euch ja vorhin schon erklärt, daß wir euch in unserm Herzen tragen, um zusammen mit euch zu sterben und zusammen zu leben.
Ich spreche mich mit voller Offenheit euch gegenüber aus, ich bin voll Rühmens über euch, habe Trost in Fülle und bin überreich an Freude bei aller meiner Trübsal.
Denn auch nach unserer Ankunft in Mazedonien fanden wir durchaus keine leibliche Ruhe, sondern überall gab es Bedrängnis; von außen Kämpfe, im Inneren Ängste.
Aber Gott, der die Gebeugten tröstet, hat auch uns getröstet durch die Ankunft des Titus,
und zwar nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, den er bei euch gefunden hatte; denn er berichtete uns von eurer Sehnsucht nach mir, von euren Klagen, von eurem Eifer für mich, so daß meine Freude noch größer wurde.
Denn wenn ich euch auch durch meinen Brief betrübt habe, so tut das mir doch nicht leid. Wenn es mir auch leid getan hat – ich sehe ja, daß jener Brief euch, wenn auch nur vorübergehend, betrübt hat –,
so freue ich mich doch jetzt, allerdings nicht darüber, daß ihr in Betrübnis versetzt worden seid, wohl aber darüber, daß ihr durch die Betrübnis zur Reue geführt worden seid; denn eure Betrübnis ist so gewesen, wie Gott sie haben will, damit ihr von unserer Seite in keiner Weise Schaden erlittet.
Denn die Betrübnis, wie Gott sie haben will, wirkt eine Reue zum Heil, die niemand zu bereuen hat; die Betrübnis der Welt dagegen wirkt den Tod.
Denn seht doch: eben diese eure gottwohlgefällige Betrübnis – welche Bereitwilligkeit hat sie bei euch gewirkt, ja noch mehr: Entschuldigung, Unwillen, Furcht, Sehnsucht, Eifer, Bestrafung ! In jeder Beziehung habt ihr bewiesen, daß ihr in der Sache vorwurfsfrei dasteht.
Darum, wenn ich euch auch geschrieben habe, so doch nicht wegen des Beleidigers und auch nicht wegen des Beleidigten , sondern zu dem Zweck, daß euer Eifer für uns bei euch vor Gottes Angesicht offenbar würde. Dadurch haben wir Trost gefunden.
Zu diesem unserm Trost kam aber noch ein außerordentlicher Zuwachs an Freude hinzu im Hinblick auf die Freude des Titus, weil ihm eine geistige Erquickung von euch allen zuteil geworden ist.
Denn wenn ich mich ihm gegenüber mehrfach rühmend über euch ausgesprochen hatte, so habe ich nun damit keine Enttäuschung erlebt; vielmehr, wie alles, was ich zu euch geredet habe, wahr gewesen ist, so hat sich nun auch mein Rühmen dem Titus gegenüber als Wahrheit erwiesen;
und sein Herz ist euch noch hingebender zugewandt, weil er an euer aller Gehorsam zurückdenkt, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern aufgenommen habt.
Ich freue mich, daß ich mich in jeder Beziehung auf euch verlassen kann!

V. Die Geldsammlung für die notleidende Urgemeinde in Jerusalem
Wir können euch nun auch, liebe Brüder, Mitteilung von der Gnade Gottes machen, die in den mazedonischen Gemeinden verliehen worden ist,
daß nämlich trotz schwerer Leidensprüfung die überschwengliche Fülle ihrer Freude und ihre abgrundtiefe Armut sich in den reichen Erweis ihrer Mildtätigkeit ergossen haben.
Denn nach Vermögen, ich bezeuge es ihnen, ja über Vermögen haben sie aus eigenem Antrieb gespendet,
indem sie uns inständig um die Vergünstigung baten, sich an dem Liebeswerk für die Heiligen beteiligen zu dürfen;
und sie haben dann nicht nur, wie wir gehofft hatten, nein, sie haben geradezu sich selbst hingegeben, in erster Linie dem Herrn und auch uns nach Gottes Willen.
Wir haben daher dem Titus zugeredet, er möchte, wie er schon früher damit begonnen habe, so dieses Liebeswerk bei euch jetzt auch zum Abschluß bringen.
Aber wie ihr euch in allen Beziehungen hervortut, durch Glauben und Redegabe, durch Erkenntnis und Eifer in jeder Hinsicht und durch die Liebe, die von uns her in euch , so tut euch nun auch bei diesem Liebeswerk durch reiche Betätigung hervor!
Ich sage das nicht als einen Befehl, nein, ich möchte am Eifer der anderen die Echtheit auch eurer Liebe erproben.
Ihr kennt ja die Gnade unsers Herrn Jesus Christus, daß er, obschon er reich war, doch um euretwillen arm geworden ist, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
Nur einen Rat will ich euch hierbei geben, nämlich: dieses ist für euch selbst rätlich, weil ihr ja schon seit vorigem Jahr nicht nur mit der Ausführung , sondern auch mit dem Entschluß dazu den anderen vorangegangen seid.
So bringt denn jetzt auch das begonnene Werk zum Abschluß, damit, wie der gute Wille vorhanden ist, so auch die Ausführung dem Maße eures Vermögens entspricht.
Denn wenn der gute Wille vorhanden ist, so ist er wohlgefällig nach dem Maß dessen, was einer hat, nicht nach dem Maß dessen, was er nicht hat.
Denn nicht soll anderen eine Entlastung, euch selbst aber eine Belastung geschaffen werden; nein, des Ausgleichs wegen
soll diesmal euer Überfluß dem Mangel jener abhelfen, damit der Überfluß jener eurem Mangel zugute komme und so ein Ausgleich stattfinde,
wie geschrieben steht : Wer viel hatte, besaß doch keinen Überschuß, und wer nur wenig besaß, hatte keinen Mangel.
Dank aber sei Gott, der dem Titus den gleichen Eifer für euch ins Herz legt !
Denn er hat unserer Aufforderung bereitwillig Gehör geschenkt, ist aber, weil sein Eifer noch größer ist, aus freiem Entschluß zu euch abgereist.
Wir haben ihm aber den Bruder mitgegeben, dessen Lob bezüglich der Heilsbotschaft durch alle Gemeinden verbreitet ist.
Aber davon abgesehen ist er auch von den Gemeinden zu unserm Reisegefährten bei der Überbringung dieser Liebesgabe gewählt worden, die von uns ins Werk gesetzt wird zur Ehre des Herrn selbst und zum Erweis unsers guten Willens;
denn dadurch verhüten wir den Übelstand, daß jemand uns verdächtigt um dieser reichen Spende willen, die durch unsern Dienst vermittelt wird.
Wir sind ja darauf bedacht, daß alles löblich dabei zugehe, nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.
Wir haben aber mit jenen beiden zusammen auch noch unsern Bruder gesandt, dessen Eifer wir schon oftmals bei vielen Gelegenheiten erprobt haben, der jetzt aber bei seinem vollen Vertrauen zu euch noch viel eifriger ist.
Wenn ich hier für Titus eintrete, so geschieht es, weil er mein Genosse und in bezug auf euch mein Mitarbeiter ist; und was unsere Brüder betrifft, so sind sie Abgeordnete von Gemeinden, ein Abglanz Christi.
Erweist ihnen also eure Liebe und liefert den Gemeinden den offenkundigen Beweis, daß ihr unser Rühmen ihnen gegenüber wirklich verdient habt.

Denn in betreff der Liebesgabe selbst, die für die Heiligen bestimmt ist, brauche ich euch nicht weiter zu schreiben;
ich kenne ja eure Bereitwilligkeit, von der ich den Mazedoniern gegenüber zu eurer Empfehlung rühmend hervorhebe, daß Achaja schon seit vorigem Jahre in Bereitschaft sei; und euer Eifer hat die meisten von ihnen angespornt.
Die Brüder aber habe ich deshalb abgesandt, damit das Lob, das wir euch erteilt haben, sich in diesem Punkte nicht als unberechtigt erweist, damit ihr vielmehr, wie ich angegeben habe, wirklich in Bereitschaft seid.
Ich möchte nicht, daß, wenn Mazedonier mit mir kommen und euch noch nicht fertig finden, wir – um nicht zu sagen ihr – mit dieser zuversichtlichen Versicherung beschämt dastehen.
Deshalb habe ich es für erforderlich gehalten, den Brüdern zuzureden, zu euch vorauszureisen und die von euch früher angekündigte Segensgabe schon vorher fertigzustellen, damit diese dann wirklich als ein Segen bereitliegt und nicht nach Geiz aussieht.
Ich meine das aber so: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten, und wer reichlich sät, der wird auch reichlich ernten.
Jeder , wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unlust oder aus Zwang; denn einen freudigen Geber hat Gott lieb .
Gott hat aber die Macht, euch mit jeglicher Gnadengabe reichlich zu segnen, auf daß ihr allezeit in jeder Hinsicht vollauf genug habt und reiche Mittel besitzt zu guten Werken jeder Art,
wie geschrieben steht : Er hat reichlich ausgeteilt, hat den Armen gespendet; seine Gerechtigkeit bleibt ewig bestehen.
Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise, der wird auch euch die Aussaat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen,
so daß ihr mit allem reichlich ausgestattet werdet zur Erweisung jeder Mildtätigkeit, welche durch unsere Vermittlung die Danksagung gegen Gott bewirkt.
Denn der durch diese Liebesgabe geleistete Dienst hilft nicht nur dem Mangel der Heiligen ab, sondern schafft auch reichen Segen durch viele an Gott gerichtete Dankgebete.
Jene werden ja infolge eurer Bewährung bei diesem Liebeswerk Gott dafür preisen, daß ihr in eurem Bekenntnis zu der Heilsbotschaft Christi Gehorsam und in der Teilnahme für sie und für alle Aufrichtigkeit bewiesen habt.
Dabei werden sie auch im Gebet für euch ihrer Sehnsucht nach euch Ausdruck geben wegen der Gnade Gottes, die sich überreich an euch erweist.
Dank sei Gott für seine unaussprechlich reiche Gabe!

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Veröffentlicht am 24. November 2025Laufzeit 13 Min. 35 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

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