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Markus 9-11 · Tag 289 · 2025

Ich glaube – hilf meinem Unglauben!

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Dann fuhr er fort: Wahrlich ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes mit Macht haben kommen sehen.
Sechs Tage später nahm Jesus den Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg hinauf, wo sie allein waren. Da wurde er vor ihren Augen verwandelt,
und seine Kleider wurden glänzend, ganz weiß, wie sie kein Walker auf Erden so weiß machen kann.
Und es erschien ihnen Elia mit Mose; die besprachen sich mit Jesus.
Da sagte Petrus zu Jesus: Rabbi, hier sind wir gut aufgehoben! Wir wollen hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia –
er wußte nämlich nicht, was er sagen sollte; in solche Furcht waren sie geraten.
Dann kam eine Wolke, die sie überschattete, und eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn: höret auf ihn!
Und mit einemmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.
Als sie dann von dem Berge hinabstiegen, gebot er ihnen, sie sollten von dem, was sie gesehen hätten, niemand etwas erzählen, ehe nicht der Menschensohn von den Toten auferstanden wäre.
Dies Gebot hielten sie dann auch fest, besprachen sich jedoch untereinander darüber, was wohl mit der Auferstehung von den Toten gemeint sei.
Hierauf befragten sie ihn: Die Schriftgelehrten behaupten ja, Elia müsse zuerst kommen.
Er antwortete ihnen: Ja, Elia kommt allerdings zuerst und bringt alles wieder in den rechten Stand . Doch wie kann denn über den Menschensohn geschrieben stehen, daß er vieles leiden und daß er verworfen werden müsse?
Aber ich sage euch: Elia ist wirklich gekommen; doch sie haben ihm angetan, was ihnen beliebte, wie über ihn geschrieben steht. .
Als sie dann zu den Jüngern zurückkamen, sahen sie eine große Volksmenge um sie versammelt, auch Schriftgelehrte, die sich mit ihnen besprachen.
Sobald nun die Menge ihn erblickte, gerieten alle in freudige Erregung; sie eilten auf ihn zu und begrüßten ihn.
Er fragte sie nun: Was habt ihr mit ihnen zu verhandeln?
Da antwortete ihm einer aus der Menge: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der von einem sprachlosen Geist besessen ist;
sooft der ihn packt, reißt er ihn hin und her; dann tritt ihm der Schaum vor den Mund, und er knirscht mit den Zähnen und wird ganz kraftlos. Ich habe deine Jünger gebeten, sie möchten ihn austreiben, doch sie haben es nicht gekonnt.
Jesus antwortete ihnen mit den Worten: O ihr ungläubige Art von Menschen! Wie lange soll ich noch bei euch sein? Wie lange soll ich es noch mit euch aushalten? Bringt ihn her zu mir!
Da brachten sie ihn zu ihm. Als nun der Geist ihn erblickte, zog er den Knaben sogleich krampfhaft zusammen, so daß er auf den Boden fiel und sich mit Schaum vor dem Munde wälzte.
Da fragte Jesus den Vater des Knaben: Wie lange hat er dies Leiden schon? Er antwortete: Von Kindheit an;
und oft hat der Geist ihn sogar ins Feuer und ins Wasser gestürzt, um ihn umzubringen. Wenn du es jedoch irgend vermagst, so hilf uns und habe Erbarmen mit uns!
Jesus antwortete ihm: Was dein ›Wenn du es vermagst‹ betrifft, so wisse: Alles ist dem möglich, der Glauben hat.
Sogleich rief der Vater des Knaben laut aus: Ich glaube: hilf meinem Unglauben!
Als Jesus nun sah, daß immer mehr Leute zusammenliefen, bedrohte er den unreinen Geist mit den Worten: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht wieder in ihn hinein!
Da schrie er laut auf und fuhr unter heftigen Krämpfen aus; und der Knabe lag wie tot da, so daß die meisten sagten: Er ist gestorben!
Jesus aber faßte ihn bei der Hand und richtete ihn in die Höhe: da stand er auf. –
Als Jesus dann in ein Haus eingetreten war, fragten ihn seine Jünger, während sie mit ihm allein waren: Warum haben wir den Geist nicht austreiben können?
Er antwortete ihnen: Diese Art läßt sich nur durch Gebet austreiben.
Sie zogen dann von dort weiter und wanderten durch Galiläa hin, und er wünschte, daß niemand es erfahren möchte;
denn er erteilte seinen Jüngern Unterricht und sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird in die Hände der Menschen überliefert; sie werden ihn töten, und drei Tage nach seiner Tötung wird er auferstehen.
Sie aber verstanden den Ausspruch nicht, scheuten sich jedoch, ihn deswegen zu befragen.
So kamen sie nach Kapernaum; und als er zu Hause war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen?
Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei.
Da setzte er sich, rief die Zwölf herbei und sagte zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, muß er von allen der Letzte und der Diener aller sein!
Dann nahm er ein Kind, stellte es mitten unter sie, schloß es in seine Arme und sagte zu ihnen:
Wer eins von solchen Kindern auf meinen Namen hin aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben einen, der nicht mit uns dir nachfolgt, unter Anwendung deines Namens böse Geister austreiben sehen und haben es ihm untersagt, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus aber erwiderte ihm: Untersagt es ihm nicht; denn so leicht wird niemand, der ein Wunder unter Benutzung meines Namens vollführt, dazu kommen, Böses von mir zu reden.
Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns . –
Denn wenn jemand euch im Hinblick darauf, daß ihr Christus angehört, auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, – wahrlich ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben!
Und wer einen von diesen Kleinen, die glauben, ärgert, für den wäre es das beste, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen wäre.
Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab! Es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben einzugehen, als daß du deine beiden Hände hast und in die Hölle kommst, in das unauslöschliche Feuer.

Und wenn dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, als Lahmer in das Leben einzugehen, als daß du deine beiden Füße hast und in die Hölle geworfen wirst.

Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiße es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als daß du beide Augen hast und in die Hölle geworfen wirst,
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt . –
Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden .
Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz fade geworden ist, wodurch wollt ihr ihm die Würzkraft wiedergeben? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander.

Jesus brach dann von dort auf und kam in das Gebiet von Judäa, und zwar in das Ostjordanland; und wieder strömte das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wieder lehrte er sie, wie es seine Gewohnheit war.
Da traten Pharisäer an ihn heran und fragten ihn, ob ein Ehemann seine Frau entlassen dürfe; sie wollten ihn nämlich versuchen.
Er aber gab ihnen zur Antwort: Was hat Mose euch geboten?
Sie sagten: Mose hat gestattet, einen Scheidebrief auszustellen und dann zu entlassen.
Jesus aber sagte zu ihnen: Mit Rücksicht auf eure Herzenshärte hat er euch dieses Gebot vorgeschrieben;
aber vom Anfang der Schöpfung an hat Gott die Menschen als Mann und Weib geschaffen .
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,
und die beiden werden zu einem Leibe werden , so daß sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Leib.
Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Zu Hause befragten ihn dann seine Jünger nochmals hierüber,
und er erklärte ihnen: Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch,
und wenn sie sich von ihrem Manne scheidet und einen andern heiratet, so begeht sie Ehebruch.
Und man brachte Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber verwiesen es ihnen in barscher Weise.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu seinen Jüngern: Laßt die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn für ihresgleichen ist das Reich Gottes bestimmt.
Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird sicherlich nicht hineinkommen!
Dann schloß er sie in seine Arme und segnete sie, indem er ihnen die Hände auflegte.
Als er dann aufbrach, um weiterzuwandern, lief einer auf ihn zu, warf sich vor ihm auf die Knie nieder und fragte ihn: Guter Meister, was muß ich tun, um ewiges Leben zu erben?
Jesus antwortete ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.
Du kennst die Gebote: ›Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, keinem das ihm Zukommende vorenthalten, ehre deinen Vater und deine Mutter!‹
Jener erwiderte ihm: Meister, dies alles habe ich von meiner Jugend an gehalten.
Jesus blickte ihn an, gewann ihn lieb und sagte zu ihm: Eins fehlt dir noch: gehe hin, verkaufe alles, was du besitzest, und gib den Armen: so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
Er aber wurde über dies Wort unmutig und ging betrübt weg; denn er besaß ein großes Vermögen.
Da blickte Jesus rings um sich und sagte zu seinen Jüngern: Wie schwer wird es doch für die Begüterten sein, in das Reich Gottes einzugehen!
Die Jünger waren über diese seine Worte betroffen, Jesus aber wiederholte seinen Ausspruch nochmals mit den Worten: Kinder, wie schwer ist es doch , in das Reich Gottes einzugehen!
Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr hindurchgeht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingeht.
Da erschraken sie noch weit mehr und sagten zueinander: Ja, wer kann dann gerettet werden?
Jesus blickte sie an und sagte: Bei den Menschen ist es unmöglich, nicht aber bei Gott; denn bei Gott ist alles möglich.
Da nahm Petrus das Wort und sagte zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus erwiderte: Wahrlich ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder und Schwestern oder Mutter, Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen,
ohne daß er hundertmal Wertvolleres empfängt, nämlich schon jetzt in dieser Zeitlichkeit Häuser, Brüder und Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker inmitten von Verfolgungen und in der künftigen Weltzeit ewiges Leben.
Viele Erste aber werden Letzte sein und die Letzten Erste.
Sie waren aber auf der Wanderung begriffen, um nach Jerusalem hinaufzuziehen; Jesus ging ihnen voran, und sie waren darüber erstaunt; die ihm Nachfolgenden aber waren voll Furcht. Da nahm er die Zwölf nochmals zu sich und begann mit ihnen von dem Geschick zu sprechen, das ihm bevorstände:
Seht, wir ziehen jetzt nach Jerusalem hinauf, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden; sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;
die werden ihn dann verspotten und anspeien, geißeln und töten; und nach drei Tagen wird er auferstehen.
Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, an ihn heran und sagten zu ihm: Meister, wir möchten, daß du uns eine Bitte erfüllst.
Er fragte sie: Was wünscht ihr von mir?
Sie antworteten ihm: Gewähre uns, daß wir in deiner Herrlichkeit einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen dürfen!
Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr wißt nicht, um was ihr da bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich zu trinken habe, oder die Taufe erleiden, mit der ich getauft werde?
Sie antworteten ihm: Ja, wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Den Kelch, den ich zu trinken habe, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr auch getauft werden;
aber den Sitz zu meiner Rechten oder zu meiner Linken habe nicht ich zu verleihen, sondern er wird denen zuteil, für die er bestimmt ist.
Als nun die zehn dies hörten, begann sich der Unwille über Jakobus und Johannes in ihnen zu regen.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte zu ihnen: Ihr wißt, daß die, welche als Herrscher der Völker gelten, sich als Herren gegen sie benehmen und daß ihre Großen sie vergewaltigen.
Bei euch aber darf es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden möchte, muß euer Diener sein,
und wer unter euch der Erste sein möchte, muß der Knecht aller sein;
denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um selbst zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben. V. Jesu Einzug in Jerusalem und letztes Wirken
Sie kamen dann nach Jericho; und als er mit seinen Jüngern und einer großen Volksmenge aus Jericho hinauszog, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Wege.
Als dieser hörte, es sei Jesus von Nazareth, begann er laut zu rufen: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!
Viele riefen ihm drohend zu, er solle still sein; doch er rief nur noch lauter: Sohn Davids, erbarme dich meiner!
Da blieb Jesus stehen und sagte: Ruft ihn her! So riefen sie denn den Blinden und sagten zu ihm: Sei guten Mutes, stehe auf: er ruft dich!
Da warf er seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.
Dieser redete ihn mit den Worten an: Was wünschest du von mir? Der Blinde antwortete ihm: Rabbuni, ich möchte sehen können!
Jesus sagte zu ihm: Gehe hin, dein Glaube hat dich gerettet. Da konnte er augenblicklich sehen und schloß sich an Jesus auf der Wanderung an.

Als sie dann in die Nähe von Jerusalem nach Bethanien an den Ölberg gekommen waren, sandte er zwei von seinen Jüngern ab
mit der Weisung: Geht in das Dorf, das dort vor euch liegt; und sogleich, wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Eselsfüllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt es her!
Und wenn jemand euch fragen sollte: ›Was macht ihr da?‹, so antwortet: ›Der Herr bedarf seiner und schickt es sogleich wieder her.‹
Da gingen sie hin und fanden ein Eselsfüllen angebunden am Haustor draußen nach der Dorfstraße zu und banden es los.
Und einige von den Leuten, die dort standen, sagten zu ihnen: Was macht ihr da, daß ihr das Füllen losbindet?
Sie antworteten ihnen, wie Jesus ihnen geboten hatte, da ließ man sie gewähren.
Sie brachten nun das Füllen zu Jesus und legten ihre Mäntel auf das Tier, und er setzte sich darauf.
Viele breiteten sodann ihre Mäntel auf den Weg, andere streuten Laubzweige aus, die sie auf den Feldern abgeschnitten hatten.
Und die, welche vorn im Zuge gingen, und die, welche nachfolgten, riefen laut: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Gepriesen sei das Königtum unsers Vaters David, das da kommt! Hosianna in den Himmelshöhen!
So zog er in Jerusalem ein in den Tempel; und nachdem er sich dort alles ringsum angesehen hatte, ging er, da es schon spät am Tage war, mit den Zwölfen nach Bethanien hinaus.
Als sie dann am folgenden Morgen von Bethanien wieder aufgebrochen waren, hungerte ihn.
Als er nun in der Ferne einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er nicht einige Früchte an ihm fände, doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Blätter, denn es war noch nicht die Feigenzeit.
Da rief er dem Baume die Worte zu: Nie mehr in Ewigkeit soll jemand eine Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es.
Sie kamen dann nach Jerusalem, und als er dort in den Tempel hineingegangen war, machte er sich daran, die, welche im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben, stieß die Tische der Geldwechsler und die Sitze der Taubenhändler um
und duldete nicht, daß jemand ein Hausgerät über den Tempelplatz trug.
Und er belehrte sie mit den Worten: Steht nicht geschrieben : ›Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker heißen‹? Ihr aber habt eine ›Räuberhöhle‹ aus ihm gemacht!
Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und überlegten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie hatten Furcht vor ihm, weil seine Lehre auf das ganze Volk einen tiefen Eindruck machte. –
Und sooft es Abend geworden war, gingen sie aus der Stadt hinaus.
Als sie nun am folgenden Morgen vorübergingen, sahen sie den Feigenbaum von den Wurzeln aus verdorrt.
Da erinnerte sich Petrus und sagte zu ihm: Rabbi, sieh doch: der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt!
Jesus gab ihnen zur Antwort: Habt Glauben an Gott!
Wahrlich ich sage euch: Wer zu dem Berge dort sagt: ›Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!‹ und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden.
Darum sage ich euch: Bei allem, was ihr im Gebet erbittet – glaubt nur, daß ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden.
Und wenn ihr dasteht und beten wollt, so vergebt , wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer himmlischer Vater euch eure Übertretungen vergebe .

Sie kamen dann wieder nach Jerusalem; und als er dort im Tempel umherging, traten die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten an ihn heran
und fragten ihn: Auf Grund welcher Vollmacht trittst du hier in solcher Weise auf? Oder wer hat dir die Vollmacht dazu gegeben, hier so aufzutreten?
Da antwortete Jesus ihnen: Ich will euch eine einzige Frage vorlegen: beantwortet sie mir, dann will ich euch sagen, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.
Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Gebt mir eine Antwort!
Da überlegten sie miteinander folgendermaßen: Sagen wir: ›Vom Himmel‹, so wird er einwenden: ›Warum habt ihr ihm dann keinen Glauben geschenkt?‹
Sollen wir dagegen sagen: ›Von Menschen?‹ – da fürchteten sie sich vor dem Volk; denn alle glaubten von Johannes, daß er wirklich ein Prophet gewesen sei.
So gaben sie denn Jesus zur Antwort: Wir wissen es nicht. Da erwiderte Jesus ihnen: Dann sage auch ich euch nicht, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.

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Veröffentlicht am 16. Oktober 2025Laufzeit 2 Min. 47 Sek.

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Samuel Glöggl

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