Markus 6-8 · Tag 288 · 2025
Wenn du nicht weiterweißt – Gott weiß es!
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Er zog dann von dort weiter und kam in seine Vaterstadt , und seine Jünger begleiteten ihn.
Als nun der Sabbat gekommen war, fing er an, in der Synagoge zu lehren; und die vielen, die ihm zuhörten, gerieten in Staunen und sagten: Woher hat er das? Und was ist das für eine Weisheit, die diesem verliehen ist? Und solche Wundertaten geschehen durch seine Hände!
Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus, des Joses, des Judas und des Simon? Und leben nicht auch seine Schwestern bei uns? So wurden sie irre an ihm.
Da sagte Jesus zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Er konnte dort auch kein Wunder vollbringen, außer daß er einige Kranke durch Handauflegen heilte.
Und er verwunderte sich über ihren Unglauben. Er zog dann in den umliegenden Ortschaften umher und lehrte dort.
Darauf rief er die Zwölf zu sich und begann sie paarweise auszusenden; dabei gab er ihnen Macht über die unreinen Geister
und gebot ihnen, nichts auf den Weg mitzunehmen als nur einen Stock, kein Brot, keinen Ranzen und kein Geld im Gürtel;
jedoch Sandalen sollten sie sich unterbinden, aber nicht zwei Röcke anziehen.
Weiter gab er ihnen die Weisung: Wo ihr in ein Haus eingetreten seid, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht;
und wenn ein Ort euch nicht aufnimmt und man euch nicht hören will, so geht von dort weg und schüttelt den Staub von euren Fußsohlen ab zum Zeugnis für sie!
So machten sie sich denn auf den Weg und predigten, man solle Buße tun;
sie trieben auch viele böse Geister aus, salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
Auch der König Herodes hörte davon; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferweckt worden, darum sind die Wunderkräfte in ihm wirksam.
Andere aber sagten, er sei Elia; noch andere behaupteten, er sei ein Prophet wie einer der Propheten.
Als aber Herodes davon hörte, sagte er: Johannes, den ich habe enthaupten lassen, der ist wieder auferweckt worden.
Eben dieser Herodes nämlich hatte ausgesandt und Johannes festnehmen und ihn gefesselt ins Gefängnis werfen lassen um der Herodias willen, der Gattin seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte;
denn Johannes hatte dem Herodes vorgehalten: Du darfst die Frau deines Bruders nicht haben.
Das trug Herodias ihm nach und hätte ihn am liebsten ums Leben gebracht, vermochte es aber nicht;
denn Herodes hatte Scheu vor Johannes, weil er ihn als einen gerechten und heiligen Mann kannte, und er nahm ihn in seinen Schutz; und oftmals, wenn er ihn gehört hatte, war er schwer betroffen, hörte ihn aber dennoch gern.
Da kam ein gelegener Tag, als nämlich Herodes an seinem Geburtstage seinen Würdenträgern und Heeresobersten sowie den vornehmsten Männern von Galiläa ein Festmahl veranstaltete.
Als dabei die Tochter eben jener Herodias eintrat und einen Tanz aufführte, gefiel sie dem Herodes und seinen Tischgästen wohl. Da sagte der König zu dem Mädchen: Erbitte dir von mir, was du willst: ich will es dir geben!,
und er schwur ihr: Was du dir auch von mir erbitten magst, das will ich dir geben bis zur Hälfte meines Reiches!
Da ging sie hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir erbitten? Die antwortete: Den Kopf Johannes des Täufers!
Sogleich ging sie in Eile zum König hinein und sprach die Bitte aus: Ich möchte, du gäbest mir gleich jetzt auf einer Schüssel den Kopf Johannes des Täufers!
Obgleich nun der König sehr betrübt darüber wurde, mochte er sie doch mit Rücksicht auf seine Eide und auf seine Tischgäste keine Fehlbitte tun lassen.
So schickte denn der König sogleich einen von seinen Leibwächtern ab mit dem Befehl, den Kopf des Johannes zu bringen. Der ging hin, enthauptete ihn im Gefängnis,
brachte seinen Kopf auf einer Schüssel und gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.
Als die Jünger des Johannes Kunde davon erhielten, kamen sie, nahmen seinen Leichnam und bestatteten ihn in einem Grabe.
Die Apostel versammelten sich dann wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten.
Da sagte er zu ihnen: Kommt ihr für euch allein abseits an einen einsamen Ort und ruht dort ein wenig aus! Denn die Zahl der Leute, die da kamen und gingen, war groß, so daß sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten.
So fuhren sie denn im Boot in eine einsame Gegend, um für sich allein zu sein;
doch man hatte sie abfahren sehen, und viele hatten ihre Absicht gemerkt; sie eilten daher aus allen Ortschaften zu Fuß dort zusammen und kamen noch vor ihnen an.
Als Jesus nun ausstieg und eine große Menge Volks versammelt sah, ergriff ihn tiefes Mitleid mit ihnen , denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben ; und er fing an, sie vieles zu lehren.
Als dann die Zeit schon weit vorgerückt war, traten seine Jünger zu ihm und sagten: Die Gegend hier ist öde und die Zeit schon weit vorgerückt;
laß die Leute ziehen, damit sie in die umliegenden Gehöfte und in die Ortschaften gehen und sich dort etwas zu essen kaufen können.
Er aber antwortete ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Da sagten sie zu ihm: Sollen wir hingehen und für zweihundert Denar Brot kaufen, um ihnen zu essen zu geben?
Er aber antwortete ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht hin, seht nach! Als sie nun nachgesehen hatten, meldeten sie ihm: Fünf und zwei Fische.
Da gab er ihnen die Weisung, sie sollten alle sich zu einzelnen Tischgenossenschaften auf dem grünen Rasen lagern;
so ließen sie sich denn gruppenweise zu hundert und zu fünfzig nieder.
Hierauf nahm er die fünf Brote und die beiden Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis , brach die Brote und gab sie seinen Jüngern, damit diese sie dem Volk vorlegten; auch die beiden Fische teilte er für alle aus.
Und sie aßen alle und wurden satt;
dann hob man an Brocken noch zwölf Körbe voll auf, dazu auch Überbleibsel von den Fischen.
Und die Zahl derer, die von den Broten gegessen hatten, betrug fünftausend Männer.
Und sogleich nötigte er seine Jünger, in das Boot zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, während er selbst die Volksmenge entlassen wollte.
Nachdem er sie dann verabschiedet hatte, ging er auf den Berg hinauf, um zu beten.
Als es so Abend geworden war, befand sich das Boot mitten auf dem See, während er selbst allein noch auf dem Lande war.
Als er nun sah, wie sie sich beim Rudern abmühten – denn der Wind stand ihnen entgegen –, kam er um die vierte Nachtwache auf sie zu, indem er auf dem See dahinging, und wollte an ihnen vorübergehen.
Als sie ihn aber so auf dem See wandeln sahen, dachten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf;
denn alle sahen ihn und waren in Angst geraten. Er aber redete sie sogleich an und sagte zu ihnen: Seid getrost, ich bin’s: fürchtet euch nicht!
Er stieg darauf zu ihnen ins Boot: da legte sich der Wind. Nun gerieten sie vollends vor Erstaunen ganz außer sich;
denn bei der Brotspeisung war ihnen noch kein Verständnis gekommen, sondern ihr Herz war verhärtet.
Als sie dann ans Land hinübergefahren waren, kamen sie nach Gennesaret und legten dort an.
Als sie aus dem Boot gestiegen waren, erkannten die Leute dort ihn sogleich,
liefen in jener ganzen Gegend umher und begannen die Kranken auf den Bahren umherzutragen , wo er, dem Vernehmen nach, sich gerade aufhielt.
Und wo er in Dörfern oder Städten oder Gehöften einkehrte, legten sie die Kranken auf den freien Plätzen nieder und baten ihn, daß sie auch nur die Quaste seines Rockes anfassen dürften; und alle, die ihn anfaßten, wurden gesund.
Da versammelten sich bei ihm die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren;
und als sie einige seiner Jünger die Brote mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen zu sich nehmen sahen –
die Pharisäer nämlich und die Juden überhaupt essen nur, wenn sie sich die Hände mit der Faust gewaschen haben, weil sie an den von den Alten überlieferten Satzungen festhalten;
und auch wenn sie vom Markt heimkommen, essen sie nicht, ohne sich zunächst abgespült zu haben; und noch viele andere Vorschriften gibt es, deren strenge Beobachtung sie überkommen haben, z.B. das Eintauchen von Bechern, Krügen und Kupfergeschirr –,
da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum halten sich deine Jünger in ihrer Lebensweise nicht an die Überlieferung der Alten, sondern nehmen die Speisen mit unreinen Händen zu sich?
Er antwortete ihnen: Treffend hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht : ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, ihr Herz aber ist weit entfernt von mir;
doch vergeblich verehren sie mich, weil sie Menschengebote zu ihren Lehren machen.‹
Das Gebot Gottes laßt ihr außer acht und haltet an den euch überlieferten Satzungen der Menschen fest .
Dann fuhr er fort: Trefflich versteht ihr es, das Gebot Gottes aufzuheben, um die euch überlieferten Satzungen festzuhalten.
Mose hat z.B. geboten : ›Ehre deinen Vater und deine Mutter‹ und : ›Wer den Vater oder die Mutter schmäht, soll des Todes sterben.‹
Ihr aber sagt: ›Wenn jemand zu seinem Vater oder zu seiner Mutter sagt: Korban, das heißt: eine Gabe für den Tempelschatz soll das sein, was dir sonst als Unterstützung von mir zugute gekommen wäre‹,
so laßt ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter nichts mehr tun
und hebt damit das Wort Gottes durch eure Überlieferung auf, die ihr weitergegeben habt; und Ähnliches derart tut ihr vielfach.
Nachdem er dann die Volksmenge wieder herbeigerufen hatte, sagte er zu ihnen: Hört mir alle zu und sucht es zu verstehen!
Nichts geht von außen in den Menschen hinein, was ihn zu verunreinigen vermag, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.
Als er dann vom Volk weggegangen und ins Haus gekommen war, befragten ihn seine Jünger über das Gleichnis.
Da sagte er zu ihnen: So seid auch ihr immer noch ohne Verständnis? Begreift ihr nicht, daß alles, was von außen her in den Menschen hineingeht, ihn nicht zu verunreinigen vermag,
weil es ihm nicht ins Herz hineingeht, sondern in den Leib und auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, wieder ausgeschieden wird?
Dann fuhr er fort: Was dagegen aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.
Denn von innen her, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Diebstahl, Mordtaten,
Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Scheelsucht, Lästerung, Hochmut, Unverstand.
Alles Böse dieser Art kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.
Er brach dann von dort auf und begab sich in das Gebiet von Tyrus. Als er dort in einem Hause Aufnahme gefunden hatte, wünschte er, daß niemand es erführe; doch er konnte nicht verborgen bleiben,
sondern alsbald hörte eine Frau von ihm, deren Töchterlein von einem unreinen Geist besessen war; sie kam also und warf sich vor ihm nieder –
die Frau war aber eine Griechin, ihrer Herkunft nach eine Syrophönizierin – und bat ihn, er möchte den bösen Geist aus ihrer Tochter austreiben.
Da entgegnete er ihr: Laß zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das den Kindern zukommende Brot zu nehmen und es den Hündlein hinzuwerfen.
Sie aber gab ihm zur Antwort: O doch, Herr! Auch die Hündlein bekommen ja unter dem Tisch von den Brocken der Kinder zu essen.
Da sagte er zu ihr: Um dieses Wortes willen gehe heim: der böse Geist ist aus deiner Tochter ausgefahren.
Als sie nun in ihr Haus zurückkam, traf sie ihr Kind an, wie es ruhig auf dem Bett lag, und der böse Geist war ausgefahren.
Nachdem er dann das Gebiet von Tyrus wieder verlassen hatte, kam er über Sidon an den Galiläischen See mitten in das Gebiet der Zehn-Städte.
Da brachten sie einen Tauben zu ihm, der kaum lallen konnte, und baten ihn, er möchte ihm die Hand auflegen.
So nahm er ihn denn von der Volksmenge weg abseits, legte ihm, als er mit ihm allein war, seine Finger in die Ohren, benetzte sie mit Speichel und berührte ihm die Zunge;
nachdem er dann zum Himmel aufgeblickt hatte, seufzte er und sagte zu ihm: Effatha!, das heißt Tu dich auf!
Da taten sich seine Ohren auf, die Gebundenheit seiner Zunge löste sich, und er redete richtig.
Jesus gebot ihnen dann ernstlich, daß sie niemand etwas davon sagen sollten; aber je mehr er es ihnen gebot, um so mehr und um so eifriger verbreiteten sie die Kunde;
und sie gerieten vor Staunen ganz außer sich und sagten: Er hat alles wohl gemacht, auch die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden!
Als in jenen Tagen wieder einmal eine große Volksmenge zugegen war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus seine Jünger herbei und sagte zu ihnen:
Mich jammert des Volkes; denn sie halten nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen;
und wenn ich sie nach Hause gehen lasse, ohne daß sie gegessen haben, so werden sie unterwegs verschmachten; sie sind ja auch zum Teil von weit her gekommen.
Da erwiderten ihm seine Jünger: Woher sollte man diese hier in einer so öden Gegend mit Brot sättigen können?
Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben.
Da gebot er der Volksmenge, sich auf der Erde zu lagern; dann nahm er die sieben Brote, sprach den Lobpreis , brach die Brote und gab seinen Jüngern, damit diese sie austeilten; die legten sie dann der Volksmenge vor.
Sie hatten auch noch ein paar kleine Fische; er sprach den Segen über sie und ließ auch diese austeilen.
So aßen sie denn und wurden satt; dann sammelten sie die übriggebliebenen Stücke, sieben Körbe voll.
Es waren aber gegen viertausend Menschen, die er nun gehen ließ.
Er stieg hierauf sogleich mit seinen Jüngern in das Boot ein und gelangte in die Gegend von Dalmanutha.
Da kamen die Pharisäer zu ihm hinaus, begannen mit ihm zu verhandeln und verlangten von ihm ein Wunderzeichen vom Himmel her, weil sie ihn auf die Probe stellen wollten.
Da seufzte er in seinem Geiste tief auf und sagte: Wozu verlangt dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich ich sage euch: Nimmermehr wird diesem Geschlecht ein Zeichen gegeben werden!
Mit diesen Worten ließ er sie stehen, stieg wieder in das Boot ein und fuhr an das jenseitige Ufer hinüber.
Sie hatten aber vergessen, Brote mitzunehmen, und hatten nur ein einziges Brot bei sich im Boot.
Da sagte er warnend zu ihnen: Gebt acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes!
Da erwogen sie im Gespräch miteinander: weil wir keine Brote haben.
Als Jesus das merkte, sagte er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, daß ihr keine Brote habt? Begreift und versteht ihr denn immer noch nicht? Habt ihr auch jetzt noch ein Herz, das verhärtet ist?
Ihr habt Augen und seht nicht, habt Ohren und hört nicht? Denkt ihr denn nicht daran:
Als ich die fünf Brote für die Fünftausend brach, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr da aufgelesen? Sie antworteten ihm: Zwölf.
Und damals als ich die sieben für die Viertausend , wie viele Körbchen habt ihr da mit den Brocken gefüllt, die ihr aufgelesen hattet? Sie antworteten: Sieben.
Da sagte er zu ihnen: Habt ihr immer noch kein Verständnis?
Sie kamen dann nach Bethsaida. Dort brachte man einen Blinden zu ihm und bat ihn, er möchte ihn anrühren.
Er faßte denn auch den Blinden bei der Hand und führte ihn vor das Dorf hinaus; dann tat er ihm Speichel in die Augen, legte ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sähe.
Jener schlug die Augen auf und antwortete: Ich nehme die Menschen wahr: sie kommen mir bei ihrem Umhergehen wie Bäume vor.
Darauf legte er ihm die Hände nochmals auf die Augen; da konnte er deutlich sehen und war geheilt, so daß er auch in der Ferne alles scharf sah.
Nun schickte Jesus ihn heim in sein Haus mit der Weisung: Gehe auch nicht in das Dorf hinein! IV. Jesus bereitet die Jünger auf sein Leiden und Sterben vor
Jesus zog dann mit seinen Jüngern weiter in die Ortschaften bei Cäsarea Philippi. Unterwegs richtete er an seine Jünger die Frage: Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten ihm: Für Johannes den Täufer, andere für Elia, noch andere für sonst einen von den Propheten.
Nun fragte er sie weiter: Ihr aber – für wen haltet ihr mich? Petrus gab ihm zur Antwort: Du bist Christus!
Da gab er ihnen die strenge Weisung, sie sollten das zu niemand von ihm sagen.
Hierauf begann er sie darauf hinzuweisen, der Menschensohn müsse vieles leiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen;
und er sprach das ganz offen aus. Da nahm Petrus ihn beiseite und begann auf ihn einzureden;
er aber wandte sich um, blickte seine Jünger an und wies Petrus scharf ab mit den Worten: Hinweg von mir, Satan! hinter mich! Deine Gedanken sind nicht die Gedanken Gottes, sondern sind Menschengedanken.
Dann rief er die Volksmenge samt seinen Jüngern herbei und sagte zu ihnen: Will jemand mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich, und so werde er mein Nachfolger.
Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verliert, der wird es retten.
Denn was hülfe es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und doch sein Leben einbüßte?
Denn was könnte ein Mensch als Gegenwert für sein Leben geben?
Denn wer sich meiner und meiner Worte unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln kommt.
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