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Sirach 46-49 · Tag 203 · 2025

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Ein Kriegsheld war Josua, der Sohn Nuns, der Diener Mose’s im Prophetenamt, der geschaffen war, um seinem Namen Ehre zu machen als eine große Hilfe für seine Auserwählten, um Rache zu nehmen an den Feinden , und um Israel zu seinem Erbbesitz zu verhelfen.
Wie herrlich war er, wenn er die Hand ausstreckte, wenn er die Lanze schwang wider eine Stadt! .
Wer hätte jemals vor ihm standhalten können? er hat ja die Kriege Gottes geführt .
Stand nicht auf seinen Wink die Sonne still, und wurde nicht ein Tag zu zweien?
Er rief zu Gott, dem höchsten Herrscher, als die Feinde ihn ringsum bedrängten, und es erhörte ihn Gott, der Allerhöchste,
mit Hagelsteinen und Eisstücken , die er auf das feindliche Volk herabschleuderte; und an dem Abstiege vernichtete er die Gegner, damit alle dem Banne geweihten Völker die Erkenntnis erlangten, daß seine Kriegführung vor dem Herrn stattfinde , denn er leistete dem Herrn vollkommenen Gehorsam.
Auch schon in den Tagen Mose’s hatte er Frömmigkeit bewiesen, er und Kaleb, der Sohn Jephunnes, indem sie fest auftraten gegen die hadernde Gemeinde , um das Volk vor Versündigung zu behüten und das böse Gerede zu beschwichtigen.
Darum wurden auch diese zwei am Leben erhalten von sechshunderttausend Mann zu Fuß, damit er sie in das Erbland hineinbrächte, in das Land, das von Milch und Honig fließt.
Und er verlieh dem Kaleb Stärke – und bis ins Greisenalter verblieb sie ihm –, um ihn auf die Höhen des Landes ziehen zu lassen; auch seine Nachkommen hatten das Erbe in Besitz.
Alle Israeliten sollten eben zu der Erkenntnis gelangen, daß es gut sei, dem Herrn Gehorsam zu leisten.
Und die Richter, ein jeder nach seinem Namen, sie alle, deren Herz nicht abtrünnig ward und die vom Herrn nicht abwichen: ihr Gedächtnis sei gepriesen!
Ihre Gebeine mögen von ihrer Stätte emporsprossen und ihr Name sich verjüngen in ihren Söhnen!
Geehrt von seinem Volke und geliebt von seinem Schöpfer war der vom Mutterschoß an Erbetene, der dem Herrn Geweihte im Prophetenamt: Samuel, der als Richter und als Priester waltete. Auf Gottes Befehl richtete er das Königtum auf und salbte Fürsten über das Volk.
Nach dem Gebot des Herrn richtete er die Gemeinde, und der Herr suchte Jakob gnädig heim.
Wegen seiner Zuverlässigkeit bewährte er sich als Prophet, und durch seine Aussprüche erwies er sich als zuverlässiger Seher.
Auch er rief zum Herrn , als die Feinde ihn ringsum bedrängten, indem er ein Milchlamm darbrachte.
Da donnerte der Herr vom Himmel her und ließ seine Stimme mit gewaltigem Krachen erschallen;
er vernichtete die feindlichen Feldherren und alle Fürsten der Philister.
Und zur Zeit, als er sich zur Ruhe auf sein Lager niederlegte, rief er den Herrn und seinen Gesalbten als Zeugen an: Geld und auch nur ein Paar Schuhe habe ich von niemand angenommen; und kein Mensch legte Zeugnis gegen ihn ab.
Ja, sogar nach seinem Entschlafen ließ er sich befragen und tat dem Könige sein Schicksal kund und erhob seine Stimme aus der Erde, um die Sünde des Volkes zu tilgen.

Nach ihm trat auch Nathan auf, um zur Zeit Davids zu weissagen .
Wie das Fett abgehoben wird vom Opfer, so war David abgesondert von den Israeliten.
Mit Löwen spielte er wie mit Böcklein und mit Bären wie mit Schaflämmern.
In seiner Jugend erschlug er den Riesen und entfernte die Schmach von seinem Volke, indem er seine Hand mit der Schleuder schwang und den Hochmut Goliaths niederwarf.
Denn er hatte den Herrn, den Allerhöchsten, um Hilfe angerufen, und der hatte seiner Rechten Kraft verliehen, daß er den kriegserfahrenen Mann niederstreckte und das Horn seines Volkes erhöhte.
Darum sangen ihm zu Ehren die Mädchen und rühmten ihn um seiner Zehntausend willen ; als er sich die Krone aufgesetzt hatte, führte er Kriege,
demütigte ringsum die Feinde und vernichtete die feindlichen Philister: bis auf den heutigen Tag zerbrach er ihr Horn.
Bei all seinem Tun brachte er Dank dar dem Heiligen; Gott dem Allerhöchsten lobsang er mit Ruhmesworten und liebte seinen Schöpfer mit ganzem Herzen und pries ihn alle Tage in seinen Liedern .
Auch ließ er Psalmensänger vor dem Altar Aufstellung nehmen und von ihren Stimmen liebliche Lieder ertönen; so lobten sie ihn tagtäglich mit ihren Gesängen .
Er verlieh den Festen Glanz und stattete die Festzeiten mit voller Pracht aus, indem jene seinen heiligen Namen priesen und das Heiligtum vom frühen Morgen an davon widerhallte.
Da vergab ihm der Herr auch seine Sünde und erhöhte sein Horn auf ewig; er verlieh ihm die Rechte des Königtums und stellte seinen Thron über Israel fest .
Nach ihm trat ein weiser Sohn auf und wohnte um seinetwillen auf weitem Plane.
Salomo herrschte als König in Friedenszeiten, da Gott ihm Ruhe auf allen Seiten verschaffte, auf daß er seinem Namen ein Haus errichtete und für immer ein Heiligtum gründete.
Wie weise warst du schon in deiner Jugend und flossest von Einsicht über wie der Nilstrom!
Die Erde umspanntest du mit deinem Geiste und fülltest sie an mit Rätselsprüchen .
Bis zu den fernsten Inseln drang dein Name, und du wurdest geschätzt ob deiner Friedensliebe .
Durch Lieder, Sprüche, Gleichnisse und Deutungen setztest du die Länder in Staunen.
Du wurdest benannt nach dem Namen des Hochgepriesenen , der da heißt der Gott Israels, und häuftest Gold auf wie Eisen und erwarbst Silber in Menge wie Blei.
Doch du gabst deine Lenden den Weibern preis und ließest sie herrschen über deinen Leib;
so brachtest du einen Schandfleck auf deinen Ruhm und schändetest dein Lager, so daß du Zorn über deine Sprößlinge brachtest und Seufzen über dein Geschlecht ,
so daß die Herrschaft sich spaltete und aus Ephraim ein aufrührerisches Reich hervorging.
Aber Gott wird sein Erbarmen nicht aufgeben und keine von seinen Verheißungen unerfüllt lassen ; er wird auch nicht die Sprossen seines Auserwählten vertilgen und das Geschlecht dessen, der ihn liebte, nicht ausrotten. Nein, er hat Jakob einen Rest gelassen und dem David von ihm her einen Wurzelschoß.
Als Salomo aber sich bei seinen Vätern zur Ruhe gelegt hatte , hinterließ er aus seinem Geschlecht einen Sohn, reich an Torheit und arm an Einsicht, Rehabeam, der durch seinen Entscheid das Volk zum Abfall brachte; und Jerobeam stand auf, der Sohn Nabats, der Israel zur Sünde verführte und Ephraim den Weg der Versündigung wies ,
so daß er ihre Wegführung aus ihrem Lande verschuldete und ihre Sünden sich gewaltig mehrten.
Jeglicher Bosheit gaben sie sich hin, ,

bis ein Prophet wie Feuer auftrat und sein Wort wie eine Fackel brannte.
Er ließ eine Hungersnot über sie kommen und minderte ihre Zahl durch seinen Eifer;
durch das Wort Gottes verschloß er den Himmel, und ließ er dreimal Feuer niederfallen.
Wie herrlich warst du, Elia, ! Ja, wer dir gleich ist, mag sich dessen rühmen, –
du hast ja einen Verstorbenen aus dem Tode auferweckt und aus der Unterwelt mit Einwilligung des Höchsten ;
du hast Könige in die Grube hinabgestürzt und Hochgeehrte von ihrem Krankenbett weggerafft;
du hast auf dem Sinai die Zurechtweisung vernommen und auf dem Horeb die Urteilssprüche der Rache;
du hast Könige gesalbt, um Vergeltung zu üben, und einen Propheten als Nachfolger für dich ;
du bist entführt worden im Gewitter nach oben auf einem Wagen mit Feuerrossen;
du bist, wie geschrieben steht, in Bereitschaft für die bestimmte Zeit , um den göttlichen Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um das Herz der Väter den Kindern wieder zuzuwenden und die Stämme Jakobs wiederherzustellen.
Heil denen, die dich gesehen haben und mit Liebe geschmückt sind! denn wir, wir werden gewißlich leben.
Als Elia durch einen Sturm in den Himmel entrückt war, wurde Elisa mit seinem Geist erfüllt. Doppelt so viele Zeichen tat er, und lauter Wunder gingen aus seinem Munde hervor . Solange er lebte, zitterte er vor keinem , und kein Mensch hatte Gewalt über ihn.
Keine Sache war für ihn unmöglich, und noch von seiner Grabstätte aus weissagte sein Leichnam.
Bei seinen Lebzeiten vollbrachte er Wunder und bei seinem Tode die erstaunlichsten Taten.
Bei alledem bekehrte das Volk sich nicht, und sie ließen von ihren Sünden nicht ab, bis sie aus ihrem Lande herausgerissen und über die ganze Erde zerstreut wurden; und es blieb von Juda nur ein wenig Volk übrig und ein Fürst vom Hause Davids.
Manche von ihnen handelten recht, andere aber verübten Treubruch.
Hiskia befestigte seine Stadt, indem er Wasser in sie hineinleitete, ; er ließ die Felsen mit Erz durchhauen und legte Teiche für das Wasser an .
Zu seiner Zeit zog Sanherib herauf und sandte den Rabsake ab; der kam und streckte seine Hand gegen Zion aus und lästerte Gott in seinem Übermut.
Damals erbebten ihre Herzen und ihre Hände, und sie wanden sich in Schmerzen wie Frauen in Geburtsnöten;
und sie riefen zu Gott, dem Erbarmer, und streckten die Hände zu ihm aus; da erhörte der Heilige vom Himmel her schnell ihr Gebet und errettete sie durch Jesaja.
Er schlug das Heerlager der Assyrer, und sein Engel vernichtete sie durch die Pest.
Denn Hiskia hatte getan, was dem Herrn wohlgefiel, und war unverrückt in den Wegen Davids gewandelt, die ihm Jesaja geboten hatte, der große Prophet und zuverlässige Seher.
In seinen Tagen ging die Sonne zurück, und er verlängerte dem Könige das Leben.
Gewaltigen Geistes schaute er die Endzeit und tröstete die Trauernden in Zion.
Bis in Ewigkeit verkündigte er das Künftige und das Verborgene, ehe es eintrat.

Der Name Josias ist wie wohlriechender Weihrauch, der wohlgemischt ist , das Werk des Salbenbereiters; in jedermanns Munde ist er süß wie Honig und wie Musik beim Weingelage.
Denn er grämte sich über unsere Abtrünnigkeit und machte den nichtigen Götzengreueln ein Ende;
er gab sein Herz völlig dem Herrn hin und festigte die Frömmigkeit in der Zeit der Gottlosigkeit.
Außer David und Hiskia und Josia haben sie alle verderbt gehandelt; sie haben alle das Gesetz des Höchsten verlassen, die Könige von Juda, bis es mit ihnen zu Ende war;
und sie hatten ihre Macht einem andern übergeben und ihre Ehre einem fremden Volke.
Die zündeten die Stadt des Heiligtums an und machten die Straßen öde, die zu ihr hinführten,
um Jeremias willen; denn sie hatten ihn mißhandelt, und er war doch vom Mutterschoße an zum Propheten bestimmt, um auszureißen, zu verderben und zu vernichten, aber ebenso auch zu bauen, zu pflanzen und wiederherzustellen .
Ezechiel sah ein Gesicht , das Gott ihn schauen ließ auf dem Wagen .
Und ich will auch Hiobs gedenken , der alle Wege der Gerechtigkeit innehielt,
und auch der zwölf Propheten – mögen ihre Gebeine wieder Sprossen treiben an ihrer Stätte! –: sie, die Jakob wieder gesund gemacht und ihn wieder hergestellt haben durch feste Hoffnung.
Wie sollen wir Serubabel preisen, der da war wie ein Siegelring an der rechten Hand?
Und ebenso Josua, den Sohn Jozadaks, die zu ihrer Zeit das Gotteshaus erbauten und dem Herrn den heiligen Tempel aufführten, der zu ewiger Herrlichkeit bestimmt ist.
Auch Nehemia – sein Gedächtnis stehe in Ehren! –, er, der uns die zerfallenen Mauern wiederhergestellt und Tore nebst Riegeln wiedereingesetzt hat.
Wenige sind auf Erden geschaffen worden wie Henoch, er war es ja auch, der von der Erde entrückt wurde.
Auch ist kein Mann geboren worden wie Joseph, der Fürst seiner Brüder, die Stütze seines Volkes, – sogar seine Gebeine wurden sorgfältig geborgen.
Auch Sem und Seth und Enos haben unter den Menschen in Ehren gestanden; doch über allen, die je in der Welt gelebt haben, steht der Ruhm Adams.

Folgendetails

Veröffentlicht am 22. Juli 2025Laufzeit 13 Min. 57 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

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