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Sirach 38-41 · Tag 201 · 2025

Gesunde Grenzen erkennen – echte Weisheit entdecken.

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Vom Verhalten gegen den Arzt
Ehre den Arzt, wenn du ihn nötig hast, mit gebührenden Ehren, denn auch ihn hat der Herr eingesetzt;
denn von Gott stammt die Heilkunst, und vom Könige empfängt er Geschenke;
das Wissen des Arztes läßt ihn sein Haupt hoch erheben, und vor den Großen findet er Bewunderung .
Der Herr bringt die Heilmittel aus der Erde hervor, und ein verständiger Mensch verschmäht sie nicht.
Wurde nicht vom Holz das Wasser süß, damit dessen Kraft erkannt würde?.
Und er selbst ist’s, der den Menschen das Wissen verleiht, um sich durch seine wunderbaren Heilmittel zu verherrlichen.
Durch sie heilt der Arzt und bringt den Schmerz zur Ruhe ,
und der Apotheker bereitet aus ihnen die Mischungen; Gottes Wirken soll eben kein Ende nehmen und ein von ihm ausgehendes Wohlbefinden auf der ganzen Erde herrschen .
Mein Sohn, in Krankheit sei nicht lässig, sondern bete zum Herrn, so wird er dich heilen.
Stehe ab von Versündigung und laß deine Hände rechtschaffen handeln und reinige dein Herz von aller Sünde.
Bringe Weihrauch dar und ein Gedenkopfer von Weizenmehl und eine fette Opfergabe, als ob du schon nicht mehr am Leben wärst.
Aber auch dem Arzte gewähre Zutritt, denn auch ihn hat der Herr eingesetzt, und er darf dir nicht fern bleiben; denn auch ihn hast du nötig.
Bisweilen tritt auch durch seine Bemühung ein glücklicher Erfolg ein,
da ja auch er zu Gott betet, daß er ihm Linderung gelingen lasse und die Heilung zur Wiederherstellung.
Wer sich gegen seinen Schöpfer versündigt, möge in die Hände des Arztes fallen! Vom Verhalten bei Todesfällen
Mein Sohn, um einen Toten vergieße Tränen und stimme die Totenklage an als einer, der einen schweren Verlust erlitten hat. Wie es ihm zukommt, besorge seine Leiche und zeige dich bei seiner Bestattung nicht gleichgültig.
Laß dein Weinen bitterlich sein und heiß deine Klage und halte die Trauer um ihn, wie es seiner würdig ist, einen oder zwei Tage der üblen Nachrede wegen, und laß dich dann wieder trösten bezüglich deines Kummers.
Denn aus dem Kummer geht der Tod hervor, und Trauer im Herzen lähmt die Lebenskraft.
Mit dem Leichenzuge geht auch die Trauer vorüber , und die Lebensweise des Armen zehrt dauernd am Herzen
Überlaß dein Herz nicht länger dem Kummer, entschlage dich seiner und denke an das Ende;
vergiß das nicht, denn da gibt’s keine Rückkehr; diesem nützest du nicht, und dir selbst schadest du.
Denke an sein Geschick, denn so ist auch das deine: gestern ihm und heute dir.
Ist es mit dem Toten zu Ende, so laß auch sein Andenken zu Ende sein und tröste dich über ihn, weil sein Geist von ihm geschieden ist.
Die Weisheit des Schriftgelehrten gedeiht in günstiger Mußezeit , und wer kein Geschäft hat, kann sich der Weisheit widmen .
Wie kann die Weisheit erlangen, wer den Pflug führt und seinen Ruhm findet in der Lanze des Ochsenstachels? wer Rinder antreibt und sich mit deren Arbeiten befaßt und mit den jungen Stieren seine Unterhaltung führt?
wer seinen Sinn darauf richtet, Furchen zu ziehen, und dessen unablässige Sorge auf die Fütterung der Kühe geht? .
Ebenso steht es mit jedem Handwerker und Baumeister , der bei Nacht wie bei Tage durcharbeitet, der da Schnitte auf Siegelringe eingräbt und beharrlich dabei ist, mannigfaltige Verzierungen anzubringen: er richtet seine Aufmerksamkeit darauf, die Zeichnung ähnlich zu machen, und seine Sorge geht auf die Vollendung des Werkes.
Ebenso auch der Schmied, der nahe beim Amboß sitzt und das rohe Eisen beschaut; die Flamme des Feuers bringt sein Fleisch zum Aufspringen, und von der Hitze des Ofens erglüht er; dem Schall des Hammers neigt er sein Ohr zu, und auf das Muster des Geräts sind seine Augen gerichtet; seine Gedanken beschäftigen sich nur mit der Vollendung seiner Arbeiten, und seine unablässige Sorge geht dahin, sie bei der Fertigstellung sauber zu putzen.
Ebenso ist’s mit dem Töpfer, der an seiner Arbeit sitzt und mit den Füßen die Scheibe dreht, der immerfort in Unruhe lebt um seine Arbeit, denn seine ganze Leistung wird stückweise berechnet.
Mit seinem Arme formt er den Ton, und unter seinen Füßen macht er die zähe Masse geschmeidig; seine Aufmerksamkeit richtet er auf die Vollendung der Glasur, und seine Sorge geht auf die Reinigung des Ofens.
Alle diese verlassen sich auf ihre Hände, und jeder von ihnen versteht sich gut auf sein Geschäft.
Ohne sie wird keine Stadt gebaut, und wo sie als Fremdlinge wohnen, brauchen sie nicht zu hungern .
Doch bei der Beratung des Volkes werden sie nicht befragt, und in der Gemeindeversammlung spielen sie keine Rolle; auf dem Stuhl des Richters sitzen sie nicht, und bringen Gerechtigkeit und Recht nicht an den Tag, und mit Weisheitssprüchen geben sie sich nicht ab.
Aber den Bestand der Welt stützen sie, und ihr Gebet geht auf die Ausübung ihres Gewerbes.

Anders ist’s mit dem, der seinen Geist darauf gerichtet hat und nachsinnt über das Gesetz des Höchsten, der die Weisheit aller Altvordern ergründet und sich mit der Erforschung der Propheten beschäftigt.
Auf die Darlegungen berühmter Männer gibt er acht und in die Wendung der Weisheitssprüche dringt er ein;
den verborgenen Sinn der Sprichwörter ergründet er und beschäftigt sich mit den Rätseln der Sprüche;
im Kreise der Großen leistet er Dienste und erscheint vor den Fürsten; im Lande fremder Völker reist er umher, denn Gutes und Böses unter den Menschen sucht er kennen zu lernen.
Er ist eifrig darauf bedacht, sich morgens an den Herrn, seinen Schöpfer, zu wenden und vor dem Höchsten um Erbarmen zu bitten; er tut seinen Mund auf zum Gebet und fleht wegen seiner Sünden um Gnade.
Gefällt es dem Herrn, dem großen Gott, so wird er mit dem Geiste der Einsicht erfüllt. Er selbst ist’s alsdann, der Aussprüche seiner Weisheit hervorströmen läßt und dem Herrn Bekenntnisse im Gebet ablegt.
Er ist’s, der seinem Wollen und Wissen die rechte Richtung gibt und über Gottes Geheimnisse nachsinnt;
er ist’s, der Unterweisung in der Lehre erteilt und sich des Bundesgesetzes des Herrn rühmt.
Gar viele loben seine Einsicht, und niemals geht sie verloren; sein Gedächtnis geht in Ewigkeit nicht unter, und sein Name lebt von Geschlecht zu Geschlecht;
seine Weisheit preisen die Völker, und sein Lob verkündet die Gemeinde.
Bleibt er am Leben, so wird sein Ruhm vor Tausenden gepriesen; und legt er sich zur Ruhe, so gewinnt er noch größeren . VI. Sechster Teil: Nochmals die Schöpfung und der Mensch
Noch einmal will ich mit mir zu Rate gehen und mich aussprechen; denn wie der Vollmond bin ich voll .
Hört mich an, ihr frommen Söhne, und ihr werdet sprossen wie eine Rose, gepflanzt an Wasserbächen,
und wie der Weihrauch soll euer Wohlgeruch duften, und Blüten sollt ihr treiben wie die Lilie: verbreitet Wohlgeruch und singt ein Loblied! preist den Herrn wegen all seiner Werke!
Gebt seinem Namen Herrlichkeit und bekennt euch zu ihm unter Lobpreis, mit Liedern zur Harfe und zum Saitenspiel; und also verkündet mit Jubelschall:
Die Werke des Herrn sind allzumal gut und genügen jedem Zweck zu seiner Zeit
Man darf nicht fragen: Was ist dies? wozu ist das? ; denn alles ist zweckmäßig zu seiner Zeit. Auf sein Wort stand das Wasser da wie ein Garbenhaufen, und durch das Gebot seines Mundes entstanden Sammelörter der Gewässer .
Auf seinen Befehl geschieht alles ihm Wohlgefällige, und niemand kann ihn hindern, wenn er helfen will.
Das Tun aller Menschenkinder ist ihm bekannt, und nichts bleibt vor seinen Augen verborgen.
Von einer Ewigkeit bis zu der andern reicht sein Blick, und nichts ist unbegreiflich für ihn .
Man darf nicht fragen: Was ist dies? wozu ist das? denn alles ist zu einem bestimmten Zweck geschaffen.
Sein Segen flutet über wie der Nil, und wie der Euphratstrom tränkt er das Erdreich.
Ebenso treibt sein Zorn die Völker aus ihren Wohnsitzen und verwandelt wasserreiches Land in eine Salzwüste.
Seine Wege sind für die Frommen gerade , hinwiederum für die Gottlosen voller Anstoß.
Gutes ist für die Guten von Anfang an bestimmt, ebenso Böses für die Sünder.
Die Hauptbedürfnisse für das menschliche Leben sind Wasser und Feuer, Eisen und Salz, das Mark des Weizens, Honig und Milch, Traubenblut, Öl und Kleidung.
Alles das dient den Frommen zum Guten, ebenso verwandelt es sich für die Sünder in Böses.
Es gibt Winde , die zur Strafe geschaffen sind und in ihrem Wüten Berge von ihrer Stelle rücken ; zur Zeit des Vollzugs lassen sie ihre Kraft los und besänftigen dadurch den Grimm ihres Schöpfers.
Feuer und Hagel, Hungersnot und Pest, auch diese sind zur Strafe geschaffen.
Reißende Tiere , Skorpione und Schlangen und das Schwert, das an den Gottlosen Rache nimmt zum Verderben:
wenn er ihnen Befehl erteilt, so freuen sie sich und halten sich bereit, wenn er ihrer auf der Erde bedarf, und wenn ihre Zeit kommt, widerstreben sie seinem Befehle nicht.
Darum war ich von Anfang an fest überzeugt und erwog es und sprach es in einer Schrift aus:
Die Werke des Herrn sind allzumal gut und genügen jedem Zwecke zu seiner Zeit;
und man darf nicht sagen: Dieses ist schlechter als jenes, denn alles bewährt sich zu seiner Zeit.
Und nun jubelt mit ganzem Herzen und vollem Munde und preist den Namen des Herrn!

Große Mühsal hat Gott jedem Menschen zugeteilt, und ein schweres Joch ist den Menschenkindern auferlegt von dem Tage an, wo sie aus dem Schoße ihrer Mutter hervorgehen, bis zu dem Tage, wo sie zur Allmutter zurückkehren;
den Gegenstand ihrer Gedanken und die Furcht ihres Herzens, ihre sorgenvolle Erwägung bildet der Tag ihres Todes.
Von dem an, der auf dem Throne sitzt in Herrlichkeit, bis zu dem, der in Staub und Asche erniedrigt daliegt,
von dem an, der den Purpur und die Krone trägt , bis zu dem, der sich in grobes Linnen hüllt: –
Zorn, Eifersucht, Sorge und Angst, Todesfurcht, Zank und Streit; und zur Zeit der Ruhe auf seinem Lager verwirrt der nächtliche Schlaf seine Gedanken.
Ruhe findet er nur eine Weile, so gut wie keine, und liegt dann ruhelos in Träumen wie am Tage der Wache ; geängstigt durch die Gesichte seines Geistes ist er wie ein Flüchtling, der vor dem Verfolger enteilt;
im Augenblick, wo es sich um seine Rettung handelt, erwacht er und wundert sich über seine grundlose Furcht .
Bei allen Geschöpfen vom Menschen bis zu den Tieren, und bei den Sündern obendrein siebenfach,
herrscht Pest und Blutvergießen, Fieber und Schwert, Hungersnot und Tod, Verwüstung und Plagen.
Gegen die Gottlosen ist dies alles geschaffen worden, und um ihretwillen tritt die Vernichtung ein.
Alles, was von der Erde ist, kehrt zur Erde zurück, und was aus der Höhe stammt, zur Höhe .
Alle Geschenke und Ungerechtigkeit vergehen, aber die Treue besteht ewiglich.
Der Reichtum der Gottlosen vertrocknet wie ein Bach und verhallt wie ein starker Donner bei Gewitter .
Wenn der Fromme seine offene Hand betätigt, freut er sich; ebenso gehen aber die Übertreter zuletzt zugrunde.
Die Nachkommen der Gottlosen treiben nicht viele Schößlinge und sind wie unreine Wurzeln auf schroffen Felsen,
wie Riedgras an jedem Gewässer und Bachufer, das eher als alles andere Gras ausgerauft wird.
Die Mildtätigkeit dagegen ist wie ein gesegneter Lustgarten, und Wohltätigkeit hat ewigen Bestand.
Köstlich ist das Leben dessen, der genügenden Lebensunterhalt und lohnende Arbeit hat , aber besser als beide ist der daran, der einen Schatz findet.
Besitz von Kindern und Erbauung einer Stadt schaffen einen dauernden Namen, aber mehr als sie beide, wer die Weisheit erlangt. Viehnachwuchs und Pflanzung lassen den Namen erblühen, aber höher als beides wird ein tadelloses Weib geschätzt.
Wein und Gesang erfreuen das Herz, aber über beides geht die Liebe von Freunden .
Flöte und Saitenspiel versüßen den Gesang, aber besser als beide ist liebliche Redegabe.
Nach Anmut und Schönheit trägt dein Auge Verlangen, aber in noch höherem Grade nach dem frischen Grün der Saat.
Köstlich sind ein Freund und ein Genosse, die sich zu guter Stunde einstellen, aber über beide geht die Ehefrau im Verein mit dem Gatten.
Brüder und Helfer sind für die Zeit der Not, aber besser als beide rettet die Wohltätigkeit.
Gold und Silber geben dem Fuße einen festen Stand, aber höher als beide wird ein guter Rat geschätzt.
Reichtum und Macht erhöhen das Selbstgefühl, doch über beide geht die Gottesfurcht. Die Gottesfurcht ist das vollkommene Gut, und wenn man sie besitzt, braucht man keine Hilfe zu suchen.
Die Gottesfurcht ist wie ein gesegnetes Eden, und über alle Herrlichkeit ist sie als Baldachin gebreitet.
Mein Sohn, führe nie ein Bettlerleben: lieber sterben als betteln!
Ein Mensch, der nach einem fremden Tische hinblickt, dessen Leben kann nicht als Leben gelten; er besudelt sich selbst mit den Speisen fremder Leute ; ein verständiger und gesitteter Mensch hütet sich davor.
Im Munde des Schamlosen klingt die Bettelei süß, aber in seinem Inneren brennt sie wie Feuer.

O Tod, wie bitter ist der Gedanke an dich für den Menschen, der in seinen Verhältnissen behaglich lebt, für den Mann, der ohne Sorgen ist und überall Glück hat und der noch imstande ist, Nahrung zu sich zu nehmen!
O Tod, wie willkommen ist dein Machtspruch einem Menschen, der Mangel leidet und keine Kraft mehr hat, für den Altersschwachen und mit Sorgen Überlasteten, auch für den, der in Verzweiflung ist und die Widerstandskraft verloren hat!
Fürchte dich nicht vor dem Machtspruche des Todes, denke an deine Vorfahren und Nachkommen: Dieser Machtspruch ergeht vom Herrn an die ganze Menschheit.
Warum sträubst du dich also gegen den Willen des Höchsten? Seien es zehn, seien es hundert oder tausend Jahre: – in der Unterwelt gibt es keine Klage über die Lebensdauer.
Abscheuliche Kinder werden die Kinder von Sündern, die da sich umhertreiben in den Wohnungen der Gottlosen .
Den Kindern von Sündern geht ihr Erbe verloren, und bei ihren Nachkommen weilt immerdar die Schande.
Einen gottlosen Vater verfluchen seine Kinder, denn um seinetwillen werden sie verachtet.
Wehe euch, ihr gottlosen Männer, die ihr das Gesetz des Höchsten verlassen habt!
Wenn ihr geboren werdet, werdet ihr zum Fluch geboren, und wenn ihr sterbt, erlangt ihr den Fluch als euer Teil.
Alles, was von der Erde ist, kehrt zur Erde zurück, ebenso die Gottlosen vom Fluch ins Verderben .
Die Trauer der Menschen bezieht sich auf ihren Leib, aber der schlechte Name der Sünder wird ausgetilgt.
Sei besorgt um deinen Namen, denn dieser bleibt dir sicherer als tausend kostbare Schätze Goldes.
Die Tage eines guten Lebens sind gezählt, aber ein guter Name bleibt ewiglich.
Verborgene Weisheit und vergrabener Schatz – was nützen sie beide?
Besser ein Mensch, der seine Torheit verbirgt, als ein Mensch, der seine Weisheit verbirgt .
Vernehmt die Unterweisung über die Schamhaftigkeit, ihr Kinder, und schämt euch nach meiner Darlegung; denn nicht jegliches Schamgefühl ist lobenswert, und nicht jedes Sich-Schämen ist lobenswert.
Schämt euch vor Vater und Mutter der Unzucht, und der Lüge vor dem Fürsten und Gewalthaber,
vor dem Herrn und der Herrin des Betrugs und vor der Gemeinde und dem Volke der Gesetzwidrigkeit, vor einem Gefährten und Freunde des Treubruchs,
und vor der Ortschaft, wo du als Fremdling wohnst, des Diebstahls . Schäme dich, einen Eid und Vertrag zu brechen, und davor, den Ellbogen auf das Brot aufzustemmen, vor schweren Vorwürfen in bezug auf Soll und Haben ,
auch davor, einem Grüßenden mit Stillschweigen zu dienen, einer Dirne Blicke zuzuwerfen und eine verheiratete Frau anzusehen,
dich von einem Volksgenossen kalt abzuwenden, die Verteilung von Portionen und Gaben einzustellen
und mit deiner Magd dich abzugeben – nein, tritt an ihr Bett nicht nahe heran! –. Schäme dich auch vor Freunden wegen schmähender Worte und führe keine kränkenden Reden, nachdem du sie beschenkt hast.
Schäme dich der Weitergabe eines Gerüchts, das du vernommen hast, und des Verrats geheimer Mitteilungen;
so wirst du in Wahrheit schamhaft sein und dich bei jedermann beliebt machen.

Folgendetails

Veröffentlicht am 20. Juli 2025Laufzeit 18 Min. 39 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

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