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Psalm 104-107 · Tag 161

Schöpfung, Geschichte, Schuld und Rettung im Licht der bleibenden Güte Gottes.

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  1. 0:00 Intro bis 1:48
  2. 1:48 Psalm 104 bis 6:00
  3. 6:00 Psalm 105 bis 10:22
  4. 10:22 Psalm 106 bis 15:28
  5. 15:28 Psalm 107 bis 19:48
  6. 19:48 Outro bis 20:36

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Lobe den HERRN, meine Seele!

O HERR, mein Gott, wie bist du so groß!

In Erhabenheit und Pracht bist du gekleidet,

du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand,

der den Himmel ausspannt wie ein Zeltdach,

der die Balken seines Palastes im Wasser festlegt,

der Wolken macht zu seinem Wagen,
einherfährt auf den Flügeln des Windes;

der Winde zu seinen Boten bestellt,

zu seinen Dienern lohendes Feuer .

Er hat die Erde gegründet auf ihre Pfeiler ,

so daß sie in alle Ewigkeit nicht wankt.

Mit der Urflut gleich einem Kleide bedecktest du sie:

bis über die Berge standen die Wasser;

doch vor deinem Schelten flohen sie,

vor der Stimme deines Donners wichen sie angstvoll zurück.

Da stiegen die Berge empor, und die Täler senkten sich

an den Ort, den du ihnen verordnet.

Eine Grenze hast du gesetzt, die sie nicht überschreiten:

sie dürfen die Erde nicht nochmals bedecken.

Quellen läßt er den Bächen zugehn:

zwischen den Bergen rieseln sie dahin;

sie tränken alles Getier des Feldes,

die Wildesel löschen ihren Durst;

an ihnen wohnen die Vögel des Himmels,

lassen ihr Lied aus den Zweigen erschallen.

Er tränkt die Berge aus seinem Himmelspalast:

vom Segen deines SchaffensA wird die Erde satt.

Gras läßt er sprossen für das Vieh

und Pflanzen für den Bedarf der Menschen,
um Brotkorn aus der Erde hervorgehn zu lassen
und Wein, der des Menschen Herz erfreut;

um jedes Antlitz erglänzen zu lassen vom Öl

und durch Brot das Herz des Menschen zu stärken.

Es trinken sich satt die Bäume des HERRN,

die Zedern des Libanons, die er gepflanzt,

woselbst die Vögel ihre Nester bauen,

der Storch, der Zypressen zur Wohnung wählt.

Die hohen Berge gehören den Gemsen,

die Felsen sind der KlippdachseA Zuflucht.

Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten,

die Sonne, die ihren Niedergang kennt.

Läßt du Finsternis entstehn, so wird es Nacht,

da regt sich alles Getier des Waldes:

die jungen Löwen brüllen nach Raub,

indem sie von Gott ihre Nahrung fordern.

Geht die Sonne auf, so ziehn sie sich zurück

und kauern in ihren Höhlen;

dann geht der Mensch hinaus an seine Arbeit

und an sein Tagwerk bis zum Abend.

Wie sind deiner Werke so viele, o HERR!

Du hast sie alle mit Weisheit geschaffen,
voll ist die Erde von deinen Geschöpfen .

Da ist das Meer, so groß und weit nach allen Seiten:

drin wimmelt es ohne Zahl von Tieren klein und groß.

Dort fahren die Schiffe einher;

da ist der Walfisch, den du geschaffen, darin sich zu tummeln.B

Sie alle schauen aus zu dir hin ,

daß du Speise ihnen gebest zu seiner Zeit;

gibst du sie ihnen, so lesen sie auf;

tust deine Hand du auf, so werden sie satt des Guten;

doch verbirgst du dein Angesicht, so befällt sie Schrecken;

nimmst du weg ihren Odem , so sterben sie
und kehren zurück zum Staub, woher sie gekommen.

Läßt du ausgehn deinen Odem , so werden sie geschaffen,

und so erneust du das Antlitz der Erde.

Ewig bleibe die Ehre des HERRN bestehn,

es freue der HERR sich seiner Werke!

Blickt er die Erde an, so erbebt sie;

rührt er die Berge an, so stehn sie in Rauch.

Singen will ich dem HERRN mein Leben lang,

will spielen meinem Gott, solange ich bin.

Möge mein Sinnen ihm wohlgefällig sein:

ich will meine Freude haben am HERRN!

Möchten die Sünder verschwinden vom Erdboden

und die Gottlosen nicht mehr sein! – Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

Gottes Heilstaten an Israel in der Vorzeit

Preiset den HERRN, ruft seinen Namen an,

macht seine Taten unter den Völkern bekannt!

Singt ihm, spielet ihm,

redet von all seinen Wundern!

Rühmt euch seines heiligen Namens!

Es mögen herzlich sich freun, die da suchen den HERRN!

Fragt nach dem HERRN und seiner Stärke ,

suchet sein Angesicht allezeit!

Gedenkt seiner Wunder, die er getan,

seiner Zeichen und der Urteilssprüche seines Mundes,

ihr Kinder Abrahams, seines Knechtes,

ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten!

Er, der HERR, ist unser Gott,

über die ganze Erde ergehen seine Gerichte.

Er gedenkt seines Bundes auf ewig,

des Wortes, das er geboten auf tausend Geschlechter,

den er mit Abraham geschlossen,

und des Eides, den er Isaak geschworen,

den für Jakob er als Satzung bestätigt

und für Israel als ewigen Bund,

da er sprach: »Dir will ich Kanaan geben,

das Land, das ich euch als Erbbesitztum zugeteilt!«

Damals waren sie noch ein kleines Häuflein,

gar wenige und nur Gäste im Lande;

sie mußten wandern von Volk zu Volk,

von einem Reich zur andern Völkerschaft;

doch keinem gestattete er, sie zu bedrücken,

ja Könige strafte er ihretwillen:

»Tastet meine Gesalbten nicht an

und tut meinen Propheten nichts zuleide!«

Dann, als er Hunger ins Land ließ kommen

und jegliche Stütze des Brotes zerbrach,

da hatte er schon einen Mann vor ihnen her gesandt:

Joseph, der als Sklave verkauft war.

Man hatte seine Füße gezwängt in den Stock,

in Eisen war er gelegt,

bis zu der Zeit, wo seine Weissagung eintraf

und der Ausspruch des HERRN ihn als echt erwies.

Da sandte der König und ließ ihn entfesseln,

der Völkergebieter, und machte ihn frei;

er bestellte ihn über sein Haus zum Herrn,

zum Gebieter über sein ganzes Besitztum;

er sollte über seine Fürsten schalten nach Belieben

und seine höchsten Beamten Weisheit lehren.

So kam denn Israel nach Ägypten,

und Jakob weilte als Gast im Lande Hams.

Da machte Gott sein Volk gar fruchtbar

und ließ es stärker werden als seine Bedränger;

er wandelte ihren Sinn, sein Volk zu hassen

und Arglist an seinen Knechten zu üben.

Dann sandte er Mose, seinen Knecht,

und Aaron, den er erkoren;

die richteten seine Zeichen unter ihnen aus

und die Wunder im Lande Hams:

Er sandte Finsternis und ließ es dunkel werden;

doch sie achteten nicht auf seine Worte;

er verwandelte ihre Gewässer in Blut

und ließ ihre Fische sterben;

es wimmelte ihr Land von Fröschen

bis hinein in ihre Königsgemächer;

er gebot, da kamen Bremsenschwärme,

Stechfliegen über ihr ganzes Gebiet;

er gab ihnen Hagelschauer als Regen,

sandte flammendes Feuer in ihr Land;

er schlug ihre Reben und Feigenbäume

und zerbrach die Bäume in ihrem Gebiet;

er gebot, da kamen die Heuschrecken

und die Grillen in zahlloser Menge,

die verzehrten alle Gewächse im Land

und fraßen die Früchte ihrer Felder.

Dann schlug er alle Erstgeburt im Lande,

die Erstlinge all ihrer Manneskraft.

Nun ließ er sie ausziehn mit Silber und Gold,

und kein StrauchelnderA war in seinen Stämmen;

Ägypten war ihres Auszugs froh,

denn Angst vor ihnen hatte sie befallen.

Er breitete Gewölk aus als Decke

und Feuer, um ihnen die Nacht zu erhellen;

auf Moses Bitte ließ er Wachteln kommen

und sättigte sie mit Himmelsbrot;

er spaltete einen Felsen: da rannen Wasser

und flossen durch die Steppen als Strom;

denn er gedachte seines heiligen Wortes,

dachte an Abraham, seinen Knecht.

So ließ er sein Volk in Freuden ausziehn,

unter Jubel seine Erwählten;

dann gab er ihnen die Länder der Heiden,

und was die Völker erworben, das nahmen sie in Besitz,

auf daß sie seine Gebote halten möchten

und seine Gesetze bewahrten. Halleluja!

Gottes Gnade und Israels Undank

Halleluja!
Preiset den HERRN , denn er ist freundlich,

ja ewiglich währt seine Gnade!

Wer kann des HERRN Machttaten gebührend preisen

und kundtun all seinen Ruhm?

Wohl denen, die am Recht festhalten,

und dem, der Gerechtigkeit übt zu jeder Zeit!

Gedenke meiner, o HERR, mit der Liebe zu deinem Volk,

nimm dich meiner an mit deiner Hilfe,

daß ich schau’ meine Lust am Glück deiner Erwählten,

an der Freude deines Volkes Anteil habe
und glücklich mich preise mit deinem Eigentumsvolke!

Wir haben gesündigt gleich unsern Vätern,

wir haben gefehlt und gottlos gehandelt.

Unsre Väter in Ägypten achteten nicht auf deine Wunder,

gedachten nicht der Fülle deiner Gnadenerweise,
waren widerspenstig gegen den Höchsten schon am Schilfmeer;

dennoch half er ihnen um seines Namens willen,

um seine Heldenkraft zu erweisen.

Er schalt das Schilfmeer: da ward es trocken,

und er ließ sie ziehn durch die Fluten wie über die Trift.

So rettete er sie aus der Hand des Verfolgers

und erlöste sie aus der Gewalt des Feindes:

die Fluten bedeckten ihre Bedränger,

nicht einer von ihnen blieb übrig.

Da glaubten sie an seine Worte,

besangen seinen Ruhm.

Doch schnell vergaßen sie seine Taten

und warteten seinen Ratschluß nicht ab;

sie fröhnten ihrem Gelüst in der Wüste

und versuchten Gott in der Einöde:

da gewährte er ihnen ihr Verlangen,

sandte aber die SeucheA gegen ihr Leben.

Dann wurden sie eifersüchtig auf Mose im Lager,

auf Aaron, den Geweihten des HERRN:

da tat die Erde sich auf und verschlang Dathan

und begrub die ganze Rotte Abirams,

Feuer verbrannte ihre Rotte,

Flammen verzehrten die Frevler.

Sie machten sich ein Kalb am Horeb

und warfen vor einem Gußbild sich nieder

und vertauschten so die Herrlichkeit ihres Gottes

mit dem Bildnis eines Stieres, der Gras frißt.

Sie hatten Gott, ihren Retter, vergessen,

der große Dinge getan in Ägypten,

Wunderzeichen im Lande Hams,

furchtbare Taten am Schilfmeer.

Da gedachte er sie zu vertilgen,

wenn nicht Mose, sein Auserwählter,
mit Fürbitte vor ihn hingetreten wäre,
um seinen Grimm vom Vernichten abzuwenden.

Sodann verschmähten sie das herrliche Land

und schenkten seiner Verheißung keinen Glauben,

sondern murrten in ihren Zelten,

gehorchten nicht der Weisung des HERRN.

Da erhob er seine Hand gegen sie zum Schwur,

sie in der Wüste niederzuschlagen,

ihre Nachkommen unter die Heiden niederzuwerfen

und sie rings zu zerstreuen in die Länder.

Dann hängten sie sich an den Baal-Peor

und aßen Opferfleisch der toten

und erbitterten ihn durch ihr ganzes Tun.

Als nun ein Sterben unter ihnen ausbrach,

trat Pinehas auf und hielt Gericht :

da wurde dem Sterben Einhalt getan.

Das wurde ihm angerechnet zur Gerechtigkeit

von Geschlecht zu Geschlecht in Ewigkeit. –

Dann erregten sie Gottes Zorn am Haderwasser,

und Mose erging es übel um ihretwillen;

denn weil sie dem Geiste Gottes widerstrebten,

hatte er unbedacht mit seinen Lippen geredet.

Sie vertilgten auch die Völker nicht,

von denen der HERR es ihnen geboten,

sondern traten mit den Heiden in Verkehr

und gewöhnten sich an deren Tun

und dienten ihren Götzen:

die wurden ihnen zum Fallstrick.

Ja, sie opferten ihre Söhne

und ihre Töchter den bösen Geistern

und vergossen unschuldig Blut :

so wurde das Land durch Blutvergießen entweiht.

Sie wurden unrein durch ihr Verhalten

und verübten Abfall durch ihr Tun. –

Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen sein Volk,

und Abscheu fühlte er gegen sein Erbe ;

er ließ sie in die Hand der Heiden fallen,

so daß ihre Hasser über sie herrschten;

ihre Feinde bedrängten sie hart,

so daß sie sich beugen mußten unter deren Hand.

Oftmals zwar befreite er sie,

doch sie blieben widerspenstig gegen seinen Ratschluß
und sanken immer tiefer durch ihre Schuld.

Er aber nahm sich ihrer Drangsal an,

sooft er ihr Wehgeschrei hörte,

und gedachte seines Bundes ihnen zugut,

fühlte Mitleid nach seiner großen Güte

und ließ sie Erbarmen finden

bei allen, die sie gefangen hielten.

O hilf uns, HERR, unser Gott,

und bring uns wieder zusammen aus den Heiden,
damit wir deinem heiligen Namen danken,
uns glücklich preisen, deinen Ruhm zu künden!
*

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels,

von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Und alles Volk sage »Amen!«
Halleluja!

Fünftes Buch

Lobpreis Gottes, des Retters aus aller Not

»Danket dem HERRN, denn er ist freundlich,

ja, ewiglich währt seine Gnade«:

so sollen die vom HERRN Erlösten sprechen,

die er befreit hat aus Drangsal

und die er gesammelt aus den Ländern

vom Aufgang her und vom Niedergang,
vom Norden her und vom Meer .A

Sie irrten umher in der Wüste, der Öde,

und fanden den Weg nicht zu einer Wohnstatt;

gequält vom Hunger und vom Durst,

wollte ihre Seele in ihnen verschmachten .

Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not,

und er rettete sie aus ihren Ängsten

und leitete sie auf richtigem Wege,

daß sie kamen zu einer bewohnten Ortschaft: –

die mögen danken dem HERRN für seine Güte

und für seine Wundertaten an den Menschenkindern,

daß er die lechzende Seele gesättigt

und die hungernde Seele gefüllt hat mit Labung.

Die da saßen in Finsternis und Todesnacht,

gefangen in Elend und Eisenbanden –

denn sie hatten Gottes Geboten getrotzt

und den Ratschluß des Höchsten verachtet,

so daß er ihren Sinn durch Leiden beugte,

daß sie niedersanken und keinen Helfer hatten –;

da schrien sie zum HERRN in ihrer Not,

und er rettete sie aus ihren Ängsten;

er führte sie heraus aus Finsternis und Todesnacht

und zersprengte ihre Fesseln: –

die mögen danken dem HERRN für seine Güte

und für seine Wundertaten an den Menschenkindern,

daß er eherne Türen zerbrochen

und eiserne Riegel zerschlagen.

Die da krank waren infolge ihres Sündenlebens

und wegen ihrer Verfehlungen leiden mußten –

vor jeglicher Speise hatten sie Widerwillen,

so daß sie den Pforten des Todes nahe waren –;

da schrien sie zum HERRN in ihrer Not,

und er rettete sie aus ihren Ängsten;

er sandte sein Wort, sie gesund zu machen,

und ließ sie aus ihren Gruben entrinnen: –

die mögen danken dem HERRN für seine Güte

und für seine Wundertaten an den Menschenkindern;

sie mögen Opfer des Dankes bringen

und seine Taten mit Jubel verkünden!

Die aufs Meer gefahren waren in Schiffen,

auf weiten Fluten Handelsgeschäfte trieben,

die haben das Walten des HERRN geschaut

und seine Wundertaten auf hoher See.

Denn er gebot und ließ einen Sturm entstehn,

der hoch die Wogen des Meeres türmte:

sie stiegen empor zum Himmel und fuhren hinab in die Tiefen,

so daß ihr Herz vor Angst verzagte;

sie wurden schwindlig und schwankten wie Trunkne,

und mit all ihrer Weisheit war’s zu Ende: –

da schrien sie zum HERRN in ihrer Not,

und er befreite sie aus ihren Ängsten;

er stillte das Ungewitter zum Säuseln,

und das Toben der Wogen verstummte;

da wurden sie froh, daß es still geworden,

und er führte sie zum ersehnten Hafen: –

die mögen danken dem HERRN für seine Güte

und für seine Wundertaten an den Menschenkindern;

sie mögen ihn erheben in der Volksgemeinde

und im Kreise der Alten ihn preisen!

Er wandelte Ströme zur Wüste

und Wasserquellen zu dürrem Land,

fruchtbares Erdreich zu salziger Steppe

wegen der Bosheit seiner Bewohner.

Wiederum machte er wüstes Land zum Wasserteich

und dürres Gebiet zu Wasserquellen

und ließ dort Hungrige seßhaft werden,

so daß sie eine Stadt zum Wohnsitz bauten

und Felder besäten und Weinberge pflanzten,

die reichen Ertrag an Früchten brachten;

und er segnete sie, daß sie stark sich mehrten,

und ließ ihres Viehs nicht wenig sein.

Dann aber nahmen sie ab und wurden gebeugt

durch den Druck des Unglücks und Kummers;

»über Edle goß er Verachtung aus

und ließ sie irren in pfadloser Öde« .

Den Armen aber hob er empor aus dem Elend

und machte seine Geschlechter wie Kleinviehherden.

»Die Gerechten sehen’s und freuen sich,

alle Bosheit aber muß schließen ihren Mund« .

Wer ist weise? Der beachte dies

und lerne die Gnadenerweise des HERRN verstehn!

Lob der Gnade Gottes und Bitte um Hilfe

Vertiefung

Kernsatz des Tages

Gott trägt die Welt, bleibt seinem Bund treu und führt auch verirrtes Leben zurück in die Dankbarkeit.

Verdichteter Impuls

Psalm 104 sieht die Schöpfung nicht als bloße Umgebung, sondern als geordnetes Geschenk. Licht, Wasser, Tiere, Nahrung und Atem stehen nicht für sich allein. Sie verweisen auf den, der erhält, ohne laut zu werden.

Verlangsamungsfrage

Welche Rettung in meinem Leben habe ich so lange nicht mehr erinnert, dass mein Dank still geworden ist?

Dein Schritt für heute

Vielleicht nimmst du dir einen Moment, legst eine Hand ruhig auf den Tisch und sprichst einen einzigen Satz des Dankes für eine konkrete Bewahrung.

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Begleitbuch weiterlesen.

Folgendetails

Psalm 104-107Veröffentlicht am 10. Juni 2026Laufzeit 20 Min. 36 Sek.

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