Bibel in einem Jahr Cover

Psalm 84-87 · Tag 156 · 2025

Sehnsucht nach Gottes Nähe – Finde Frieden bei ihm!

Weitere Folgen

Mitlesen

Text dieser Folge Zum Mitlesen aufklappen

Dem Musikmeister, nach der Keltertreterweise; von den Korahiten ein Psalm.
Wie lieblich ist deine Wohnstatt , HERR der Heerscharen!
Meine Seele hat sich gesehnt, ja geschmachtet nach den Vorhöfen des HERRN; nun jubeln mein Herz und mein Leib dem lebendigen Gott entgegen!
Hat doch auch der Sperling ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, woselbst sie ihre Jungen birgt: deine Altäre, o HERR der Heerscharen, mein König und mein Gott.
Wohl denen, die da wohnen in deinem Haus, dich allzeit preisen! SELA.
Wohl allen, die in dir ihre Stärke finden, wenn auf Pilgerfahrten sie sinnen!
Wenn sie wandern durchs Bakatal, machen sie’s zum Quellengrund, den auch der Frühregen kleidet in reichen Segen.
Sie wandern dahin mit stets erneuter Kraft, bis vor Gott sie erscheinen in Zion.
O HERR, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet, vernimm es, Gott Jakobs! SELA.
Du unser Schild, blick her, o Gott, und schau auf das Antlitz deines Gesalbten!
Denn ein einziger Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend andere; lieber will ich stehn an der Schwelle im Hause meines Gottes, als wohnen in den Zelten der Frevler.
Denn Sonne und Schild ist Gott der HERR; Gnade und Ehre verleiht der HERR, nichts Gutes versagt er denen, die unsträflich wandeln.
O HERR der Heerscharen, wohl dem Menschen, der dir vertraut!

Dem Musikmeister; von den Korahiten ein Psalm.
Du hast zwar, HERR, deinem Lande Gnade gewährt, hast Jakobs Mißgeschick gewendet,
hast deinem Volke die Schuld vergeben und all seine Sünde zugedeckt, SELA;
hast deinem ganzen Groll entsagt, von der Glut deines Zorns dich abgewandt:
stell uns nun aber auch wieder her, du Gott unsers Heils, und laß deinen Unmut gegen uns schwinden!
Willst du denn unversöhnlich gegen uns zürnen und deinen Zorn fortdauern lassen für und für?
Willst du uns nicht wieder neu beleben, daß dein Volk sich deiner mag freuen?
Laß uns schauen, o HERR, deine Gnade und gewähre uns dein Heil!
Ich will doch hören, was Gott der HERR verkündet! – Fürwahr, er kündet Segen an seinem Volke und seinen Frommen; nur daß sie nicht wieder sich wenden zur Torheit!
Wahrlich, sein Heil ist denen nah, die ihn fürchten, daß Herrlichkeit in unserm Lande wohne,
daß Gnade und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Die Treue wird aus der Erde sprossen und Gerechtigkeit vom Himmel niederschauen.
Dann wird uns der HERR auch Segen spenden, daß unser Land uns seinen Ertrag gewährt;
Gerechtigkeit wird vor ihm hergehn und achten auf den Weg seiner Schritte.

Ein Gebet Davids. Neige, o HERR, dein Ohr, erhöre mich, denn elend bin ich und arm!
Bewahre meine Seele, denn ich bin fromm; hilf du, mein Gott, deinem Knecht, der auf dich vertraut!
Sei mir gnädig, o Allherr, denn zu dir rufe ich allezeit.
Erfreue das Herz deines Knechtes, denn zu dir, o Allherr, erheb’ ich meine Seele.
Denn du, o Allherr, bist gütig und bereit zum Verzeihen, bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen.
Vernimm, o HERR, mein Gebet und merke auf mein lautes Flehen!
Bin ich in Not, so ruf’ ich zu dir, denn du erhörst mich.
Keiner kommt dir gleich unter den Göttern, o Allherr, und nichts ist deinen Werken vergleichbar.
Alle Völker, die du geschaffen, werden kommen und vor dir anbeten, o Allherr, und deinen Namen ehren;
denn du bist groß, und Wunder tust du: ja du, nur du bist Gott.
Lehre mich, HERR, deinen Weg, daß ich ihn wandle in deiner Wahrheit; richte mein Herz auf das Eine, daß es deinen Namen fürchte!
Preisen will ich dich, Allherr, mein Gott, von ganzem Herzen und deinen Namen ewiglich ehren;
denn deine Gnade ist groß gegen mich gewesen: du hast meine Seele errettet aus der Tiefe des Totenreichs.
O Gott! Vermessene haben sich gegen mich erhoben, eine Rotte von Schreckensmännern steht mir nach dem Leben; sie haben dich nicht vor Augen.
Doch du, o Allherr, bist ein Gott voll Erbarmen und Gnade, langmütig und reich an Gnade und Treue.
Wende dich zu mir und sei mir gnädig; verleih deine Kraft deinem Knecht und hilf dem Sohne deiner Magd!
Tu ein Zeichen an mir zum Guten, daß meine Feinde es sehn und sich schämen müssen, weil du, o HERR, mein Helfer und Tröster gewesen!

Von den Korahiten ein Psalm, ein Lied. Seine Gründung liegt auf heiligen Bergen:
lieb hat der HERR die Tore Zions mehr als alle Wohnstätten Jakobs.
Herrliches ist von dir berichtet, du Gottesstadt. SELA.
Ich nenne Ägypten und Babel als meine Bekenner, hier das Philisterland und Tyrus samt Äthiopien – nämlich wer dort seine Heimat hat.
Doch von Zion heißt es: Mann für Mann hat dort seine Heimat, und er selbst, der Höchste, macht es stark.
Der HERR zählt, wenn er die Völker aufschreibt: Dieser hat dort seine Heimat. SELA.
Sie aber tanzen den Reigen und singen: Alle meine Quellen sind in dir !

Folgendetails

Veröffentlicht am 05. Juni 2025Laufzeit 7 Min. 43 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

Weitergehen

Weitere Podcasts von Samuel Glöggl: Katechismus in einem Jahr, Von der inneren Regierung oder direkt diese Arbeit mittragen.