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1. Chronik 9-12 · Tag 87 · 2025

Gott bereitet deine Schritte vor – auch im Warten!

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Alle Israeliten wurden nach den Geschlechtern in ein Verzeichnis eingetragen; sie finden sich bekanntlich im Buche der Könige von Israel aufgezeichnet. Die Judäer aber wurden wegen ihres treulosen Abfalls nach Babylon geführt.
Die früheren Bewohner nun, die in ihrem Erbbesitz, in ihren Ortschaften lebten, waren: die Israeliten, die Priester, die Leviten und die Tempelhörigen.
In Jerusalem aber wohnten von den Judäern und Benjaminiten sowie von den Ephraimiten und Manassiten folgende:
Von den Judäern: Uthai, der Sohn Ammihuds, des Sohnes Omris, des Sohnes Imris, des Sohnes Banis, von den Nachkommen des Perez, des Sohnes Judas;
und von den Siloniten: Asaja, der Erstgeborene, und seine Söhne;
und von den Nachkommen Serahs: Jehuel und seine Geschlechtsgenossen, zusammen 690.
Ferner von den Benjaminiten: Sallu, der Sohn Mesullams, des Sohnes Hodawjas, des Sohnes Hassenuas;
sodann Jibneja, der Sohn Jerohams, und Ela, der Sohn Ussis, des Sohnes Michris; und Mesullam, der Sohn Sephatjas, des Sohnes Reguels, des Sohnes Jibnejas;
dazu ihre Genossen nach ihren Geschlechtern, zusammen 956. Alle diese Männer waren Familienhäupter in ihren Familien.
Ferner von den Priestern: Jedaja, Jojarib, Jachin
und Asarja, der Sohn Hilkias, des Sohnes Mesullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajoths, des Sohnes Ahitubs, der Fürst des Tempels Gottes;
sodann Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Pashurs, des Sohnes Malkias; und Maesai, der Sohn Adiels, des Sohnes Jahseras, des Sohnes Mesullams, des Sohnes Mesillemiths, des Sohnes Immers;
dazu ihre Geschlechtsgenossen, Häupter ihrer Familien, zusammen 1760, tüchtige Männer zur Verrichtung des Dienstes im Tempel Gottes.
Ferner von den Leviten: Semaja, der Sohn Hasubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Hasabjas, von den Nachkommen Meraris;
und Bakbakkar, Heres, Galal, Matthanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sichris, des Sohnes Asaphs;
und Obadja, der Sohn Semajas, des Sohnes Gallals, des Sohnes Jeduthuns; und Berechja, der Sohn Asas, des Sohnes Elkanas, der in den Dörfern der Netophathiter wohnte.
Ferner die Torhüter: Sallum, Akkub, Talmon und Ahiman mit ihren Geschlechtsgenossen; Sallum war das Haupt
und hat bis heute die Wache am Königstor auf der Ostseite. Das sind die Torhüter im Lager der Leviten.
Sallum aber, der Sohn Kores, des Sohnes Ebjasaphs, des Sohnes Korahs, und seine Geschlechtsgenossen aus seiner Familie, die Korahiten, waren mit der Dienstleistung als Schwellenhüter am heiligen Zelt betraut, wie auch schon ihre Vorfahren im Lager des HERRN als Hüter des Eingangs gedient hatten:
Pinehas, der Sohn Eleasars, – der HERR sei mit ihm! – war vor Zeiten ihr Vorsteher gewesen.
Sacharja aber, der Sohn Meselemjas, war Torhüter am Eingang des Offenbarungszeltes.
Die Gesamtzahl derer, die zu Torhütern an den Schwellen ausersehen waren, betrug 212; sie waren in ihren Dörfern in ein Verzeichnis eingetragen; David und Samuel, der Seher, hatten sie in ihr Amt eingesetzt.
Sie selbst und ihre Nachkommen standen an den Toren des Hauses Gottes, der Zeltwohnung, um Wache zu halten.
Nach den vier Weltgegenden sollten die Torhüter stehen, nach Osten, Westen, Norden und Süden.
Ihre Geschlechtsgenossen aber in ihren Dörfern hatten sich von sieben zu sieben Tagen, von einem Zeitpunkte zum andern, zugleich mit jenen zum Dienst einzustellen;
denn sie, die vier Vorsteher der Torhüter, standen dauernd in Ausübung ihres Amtes. Das sind die Leviten. Sie waren aber auch über die Zellen und Schatzkammern im Tempel Gottes gesetzt
und blieben auch über Nacht rings um das Gotteshaus her, weil ihnen die Bewachung oblag und sie das Aufschließen zu besorgen hatten, und zwar Morgen für Morgen.
Einige von ihnen hatten auch die Aufsicht über die gottesdienstlichen Geräte, die beim Hinein- wie beim Herausbringen allemal gezählt wurden.
Ferner waren einige von ihnen für die Gerätschaften angestellt, und zwar für alle Gerätschaften des Heiligtums, sowie für das Feinmehl, den Wein, das Öl, den Weihrauch und die Spezereien.
Einige von den Mitgliedern der Priesterschaft hatten die wohlriechenden Salb-Öle aus den Spezereien herzustellen;
und Matthithja, einem der Leviten, dem Erstgeborenen des Korahiten Sallum, war die Pfannenbäckerei anvertraut.
Ferner waren einige von den Kehathiten, ihren Geschlechtsgenossen, für die Schaubrote bestellt, die sie auf jeden Sabbat zuzurichten hatten.
Das sind nun die Sänger, levitische Familienhäupter, die in den Zellen wohnten, von anderen Dienstleistungen befreit; denn Tag und Nacht waren sie in ihrem Amt beschäftigt.
Das sind die levitischen Familienhäupter nach ihren Geschlechtern, die Häupter; diese wohnten in Jerusalem.
In Gibeon aber wohnten: der Stammvater von Gibeon, Jehuel, dessen Frau Maacha hieß,
und sein erstgeborener Sohn war Abdon; außerdem Zur, Kis, Baal, Ner, Nadab,
Gedor, Ahjo, Sacharja und Mikloth;
Mikloth aber zeugte Simeam. Auch diese wohnten ihren Stammesgenossen gegenüber in Jerusalem bei ihren Stammesgenossen. –
Ner aber zeugte Abner, und Kis zeugte Saul, Saul zeugte Jonathan, Malchisua, Abinadab und Esbaal.
Der Sohn Jonathans war Merib-Baal, und dieser zeugte Micha.
Die Söhne Michas waren: Pithon, Melech, Thahrea und Ahas.
Ahas zeugte Jara, Jara zeugte Alemeth, Asmaweth und Simri; Simri zeugte Moza,
und Moza zeugte Binea; dessen Sohn war Rephaja, dessen Sohn Eleasa, dessen Sohn Azel.
Azel aber hatte sechs Söhne, die hießen: Asrikam, Bochru, Ismael, Searja, Obadja und Hanan. Dies waren die Söhne Azels.

II. Das Königtum Davids
Als es aber zwischen den Philistern und Israeliten zur Schlacht kam, wurde die Mannschaft der Israeliten von den Philistern in die Flucht geschlagen, und Erschlagene lagen auf dem Gebirge Gilboa umher.
Die Philister setzten dem Saul und seinen Söhnen hart nach und erschlugen Sauls Söhne Jonathan, Abinadab und Malchisua.
Als dann ein wilder Kampf gegen Saul entstand und die Bogenschützen ihn entdeckt hatten, wurde er von Angst vor den Schützen ergriffen.
Da befahl Saul seinem Waffenträger: Ziehe dein Schwert und durchbohre mich, damit nicht diese Heiden kommen und ihren Mutwillen an mir auslassen! Aber sein Waffenträger weigerte sich, weil er sich zu sehr fürchtete. Da nahm Saul sein Schwert und stürzte sich hinein.
Als nun sein Waffenträger sah, daß Saul tot war, stürzte er sich gleichfalls ins Schwert und starb.
So fanden Saul und seine drei Söhne den Tod: sein ganzes Haus kam gleichzeitig ums Leben.
Als aber die gesamte israelitische Bevölkerung, die in der Ebene wohnte, gewahrte, daß die Israeliten geflohen waren und daß Saul mit seinen Söhnen gefallen war, verließen sie ihre Ortschaften und ergriffen die Flucht; da kamen die Philister und setzten sich darin fest.
Als dann am folgenden Tage die Philister kamen, um die Gefallenen auszuplündern, fanden sie Saul und seine Söhne auf dem Gebirge Gilboa liegen.
Da raubten sie ihn aus, nahmen seinen Kopf und seine Rüstung mit und sandten Boten in allen Teilen des Philisterlandes umher, um die Siegesbotschaft ihren Götzen und dem Volk zu verkünden.
Seine Waffen legten sie im Tempel ihres Gottes nieder und nagelten seinen Schädel im Tempel Dagons an.
Als aber die gesamte Einwohnerschaft von Jabes in Gilead alles erfuhr, was die Philister an Sauls Leichnam verübt hatten,
machten sich alle streitbaren Männer auf, nahmen den Leichnam Sauls und die Leichen seiner Söhne mit sich und brachten sie nach Jabes; dann begruben sie ihre Gebeine unter der Terebinthe in Jabes und fasteten sieben Tage lang.
So fand Saul den Tod infolge seiner Treulosigkeit, deren er sich gegen den HERRN schuldig gemacht hatte, weil er das Gebot des HERRN nicht beobachtet und auch, weil er eine Totenbeschwörerin aufgesucht hatte, um sie zu befragen,
statt sich an den HERRN um eine Offenbarung zu wenden. Darum ließ dieser ihn ums Leben kommen und wandte das Königtum David, dem Sohne Isais, zu.

Nun fanden sich alle Israeliten bei David in Hebron ein und sagten: Wir sind ja doch von deinem Fleisch und Bein!
Schon früher, schon als Saul noch König war, bist du es gewesen, der Israel ins Feld und wieder heimgeführt hat; dazu hat der HERR, dein Gott, dir verheißen: ›Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst über mein Volk Israel sein!‹
Als so alle Ältesten der Israeliten zum König nach Hebron gekommen waren, schloß David einen Vertrag mit ihnen in Hebron vor dem Angesicht des HERRN; dann salbten sie David zum König über Israel, entsprechend dem Wort des HERRN, das durch Samuel ergangen war .
Als David dann mit ganz Israel gegen Jerusalem zog – das ist Jebus, und dort waren die Jebusiter, die das Land bewohnten –,
da sagten die Bewohner von Jebus zu David: Hier wirst du nicht eindringen! Aber David eroberte die Burg Zion, das ist die Davidsstadt.
Da sagte David: Wer die Jebusiter zuerst schlägt, soll oberster Heerführer werden! Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, zuerst hinauf und wurde dadurch Heerführer.
David nahm dann seinen Wohnsitz auf der Burg; darum nannte man sie ›Davidsstadt‹;
auch befestigte er die Stadt ringsum, von der Burg Millo an rund umher, während Joab die übrige Stadt wiederherstellte.
Davids Macht wuchs nun immer mehr, weil der HERR der Heerscharen mit ihm war.
Folgendes sind die vornehmsten Helden Davids, die sich im Verein mit ganz Israel bei seiner Erhebung zur Königswürde fest zu ihm hielten, um ihn zum König zu machen, wie der HERR den Israeliten geboten hatte.
Folgendes ist also das Verzeichnis der Helden Davids: Isbaal, der Sohn Hachmonis, das Haupt der Ritter, der seinen Speer über dreihundert schwang, die er auf einmal erschlagen hatte.
Nach ihm kam Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahohiter, der zu den drei Helden gehörte.
Er befand sich mit David in Pas-Dammim, als die Philister sich dort zur Schlacht versammelt hatten. Nun war da ein Ackerstück mit Gerste; und als das übrige Heer vor den Philistern floh,
da trat er mitten auf das Feld, behauptete es und schlug die Philister; so verlieh der HERR ihnen einen herrlichen Sieg.
Einst kamen die drei vornehmsten von den dreißig Rittern zu David nach dem Felsennest hinab, in die Höhle Adullam, während das Heer der Philister sich im Tale Rephaim gelagert hatte.
David befand sich aber damals in der Bergfeste, während eine Besatzung der Philister damals in Bethlehem lag.
Da verspürte David ein Gelüst und rief aus: Wer verschafft mir Wasser zu trinken aus dem Brunnen, der in Bethlehem am Stadttor liegt?
Da schlugen sich die drei durch das Lager der Philister hindurch, schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem und brachten es glücklich zu David hin. Aber dieser wollte es nicht trinken, sondern goß es als Spende für den HERRN aus
mit den Worten: Der HERR behüte mich davor, daß ich so etwas tun sollte! Ich sollte das Blut dieser Männer trinken, die unter Lebensgefahr hingezogen sind? Denn mit Daransetzung ihres Lebens haben sie es geholt! Und er wollte es nicht trinken. Das hatten die drei Helden ausgeführt.
Abisai aber, der Bruder Joabs, der war das Haupt der Dreißig; der schwang seinen Speer über dreihundert Feinden, die er erschlagen hatte, und besaß hohes Ansehen unter den Dreißig.
Unter den Dreißig genoß er die höchste Ehre, so daß er auch ihr Oberster wurde; aber an die drei Helden reichte er nicht heran. –
Benaja, der Sohn Jojadas, ein tapferer Mann, groß an Taten, stammte aus Kabzeel; er war es, der die beiden Söhne Ariels aus Moab erschlug. Auch stieg er einmal in eine Zisterne hinab und erschlug drunten in der Grube einen Löwen an einem Tage, an dem Schnee gefallen war.
Auch erschlug er den Ägypter, einen Riesen von fünf Ellen Länge, der einen Speer in der Hand hatte so dick wie ein Weberbaum; er aber ging mit einem Stecken auf ihn los, riß dem Ägypter den Speer aus der Hand und tötete ihn mit seinem eigenen Speer.
Solche Taten vollführte Benaja, der Sohn Jojadas; er besaß hohes Ansehen unter den dreißig Rittern,
ja, er war der geehrteste unter den Dreißig; aber an die drei Helden reichte er nicht heran. David stellte ihn an die Spitze seiner Leibwache.
Die ausgezeichnetsten Kriegshelden waren: Asahel, der Bruder Joabs; Elhanan aus Bethlehem, der Sohn Dodos;
Sammoth aus Harod; Helez aus Pelet;
Ira aus Thekoa, der Sohn des Ikkes; Abieser aus Anathoth;
Sibbechai aus Husa; Ilai aus Ahoh;
Maharai aus Netopha; Heled aus Netopha, der Sohn Baanas;
Itthai, der Sohn Ribais, aus Gibea im Stamme Benjamin; Benaja aus Pirathon;
Hiddai aus Nahale-Gaas; Abiel aus Araba;
Asmaweth aus Bahurim; Eljahba aus Saalbon;
Jasen aus Guni; Jonathan, der Sohn Sages, aus Harar;
Ahiam, der Sohn Sachars, aus Harar; Elipheleth, der Sohn Urs;
Hepher aus Mechera; Ahia aus Palon;
Hezro aus Karmel; Naarai, der Sohn Esbais;
Joel, der Bruder Nathans; Mibhar, der Sohn Hagris;
Zelek, der Ammoniter; Nahrai aus Beeroth, der Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja;
Ira aus Jattir; Gareb aus Jattir;
Uria, der Hethiter; Sabad, der Sohn Ahlais;
Adina, der Sohn Sisas, aus dem Stamme Ruben, ein Haupt der Rubeniten, und mit ihm dreißig Mann;
Hanan, der Sohn Maachas, und Josaphat aus Methen;
Ussia aus Asthera; Sama und Jehiel, die Söhne Hothams, aus Aroer;
Jediael, der Sohn Simris, und sein Bruder Joha, der Thiziter;
Eliel aus Mahanaim; Jeribai und Josawja, die Söhne Elnaams, und Jithma, der Moabiter;
Eliel und Obed und Jaasiel aus Zoba.

Und dies sind die Männer, die zu David nach Ziklag kamen, als er noch von Saul, dem Sohne des Kis, verbannt war; auch sie gehörten zu den Helden, die ihm im Kampf halfen,
ausgerüstet mit Bogen und geübt, mit der Rechten und mit der Linken Steine zu schleudern und Pfeile mit dem Bogen zu schießen. Von den Stammesgenossen Sauls aus Benjamin waren da:
der Oberste Ahieser und Joas, der Sohn Semaas aus Gibea; ferner Jesiel und Pelet, die Söhne Asmaweths, Beracha und Jehu aus Anathoth,
Jismaja aus Gibeon, ein Held unter den Dreißig und der Anführer der Dreißig;
ferner Jeremia, Jahasiel und Johanan; Josabad aus Gedera;
Elusai, Jerimoth, Bealja und Semarja; Sephatja aus Hariph;
Elkana, Jissija, Asarel, Joeser und Jasobam, die Korhiter;
Joela und Sebadja, die Söhne Jerohams, aus Gedor.
Von den Gaditen aber gingen tapfere Helden zu David nach der Bergfeste in der Wüste über, kampfgeübte Krieger, die Schild und Lanze zu führen wußten, die anzusehen waren wie Löwen und schnellfüßig wie Gazellen auf den Bergen:
der Oberste war Eser, der zweite Obadja, der dritte Eliab,
der vierte Mismanna, der fünfte Jeremia,
der sechste Atthai, der siebte Eliel,
der achte Johanan, der neunte Elsabad,
der zehnte Jeremia, der elfte Machbannai.
Diese, von den Gaditen, waren Heerführer, deren unbedeutendster es mit hundert, deren tüchtigster es mit tausend Mann aufnehmen konnte.
Diese waren es, die im ersten Monat über den Jordan setzten, als er alle seine Ufer überflutet hatte, und alle Bewohner der Niederungen, im Osten wie im Westen, in die Flucht jagten.
Als aber einmal auch von den Benjaminiten und Judäern Leute zu David nach der Bergfeste kamen,
trat David draußen vor sie hin und redete sie mit folgenden Worten an: Kommt ihr als Freunde zu mir, um mir zu helfen, so will ich mich zu herzlicher Gemeinschaft mit euch vereinigen; wollt ihr mich aber an meine Feinde verraten, wiewohl kein Unrecht an meinen Händen klebt, so möge der Gott unserer Väter dareinsehen und es strafen!
Da rief Abisai, der Hauptmann der Dreißig, von Begeisterung ergriffen, aus: Dein sind wir, David, und mit dir halten wir es, Sohn Isais! Heil, Heil dir und Heil denen, die es mit dir halten! Denn dir hilft dein Gott! Darauf nahm David sie an und machte sie zu Anführern von Kriegerscharen.
Auch von den Manassiten traten einige zu David über, als er mit den Philistern gegen Saul zu Felde zog – ohne ihnen jedoch Hilfe zu leisten; denn die Fürsten der Philister hatten ihn aus ihrem Heere entlassen, nachdem sie eine Beratung gehalten hatten, weil sie sich sagten: Um den Preis unserer Köpfe könnte er zu Saul, seinem Herrn, übergehen –;
während er dann also nach Ziklag zog, fielen ihm folgende Manassiten zu: Adnah, Josabad, Jediael, Michael, Josabad, Elihu und Zillethai, Häupter der Tausendschaften von Manasse.
Diese leisteten dem David Beistand gegen die Streifschar; denn sie waren sämtlich tapfere Krieger und wurden Anführer im Heere.
Denn Tag für Tag kamen Leute zu David, um Kriegsdienste bei ihm zu tun, bis es ein großes Heer geworden war wie ein Heer Gottes.
Folgendes sind nun die Zahlen der zum Heeresdienst Gerüsteten, die sich bei David in Hebron einfanden, um ihm nach dem Befehl des HERRN das Königtum Sauls zu übertragen:
Von den Judäern, die Schild und Lanze führten, waren es 6800 zum Kriegsdienst Gerüstete; –
von den Simeoniten 7100 tapfere Krieger; –
von den Leviten 4600;
dazu Jojada, der Fürst über die zum Hause Aarons gehörigen Krieger, und mit ihm 3700 Mann;
sodann Zadok, ein tapferer junger Held, dessen Familie 22 Hauptleute stellte; –
von den Benjaminiten, Sauls Stammesgenossen, 3000 Mann; denn bis dahin hielt der größte Teil von ihnen noch treu zum Hause Sauls; –
von den Ephraimiten 20800 tapfere, in ihren Familien hochangesehene Männer; –
vom halben Stamm Manasse 18000, die mit Namen aufgeführt worden waren, daß sie hinziehen sollten, um David zum König zu machen; –
von den Issaschariten, die sich auf die Zeitverhältnisse verstanden, um zu wissen, was Israel tun müsse: ihre 200 Häupter und unter deren Befehl ihre sämtlichen Stammesgenossen; –
von Sebulon 50000 Mann, die zum Heeresdienst auszogen, in voller Kriegsrüstung und einmütig sich ordnend; –
von Naphthali 1000 Anführer und mit ihnen 37000 Mann mit Schild und Speer; –
von den Daniten 28600 kampfgerüstete Leute; –
von Asser 40000 Mann, die zum Heeresdienst auszogen, zum Kampfe bereit; –
von jenseits des Jordans: von den Rubeniten, Gaditen und dem halben Stamm Manasse: 120000 Mann in voller feldmäßiger Kriegsrüstung.
Alle diese Kriegsleute, zum Kampf in Schlachtreihen geordnet, kamen einmütigen Sinnes nach Hebron, um David zum König über ganz Israel zu machen; aber auch das ganze übrige Israel war einmütig in dem Entschluß, David zum König zu machen.
Drei Tage lang blieben sie dort bei David, aßen und tranken; denn ihre Volksgenossen hatten für ihren Unterhalt gesorgt;
außerdem brachten die in ihrer Nähe bis nach Issaschar, Sebulon und Naphthali hin Wohnenden Lebensmittel auf Eseln, Kamelen, Maultieren und Rindern herbei: Mundvorrat von Mehl, Feigenkuchen und Rosinenkuchen, Wein und Öl, auch Rinder und Kleinvieh in Menge; denn es herrschte eine freudige Stimmung in Israel.

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Veröffentlicht am 28. März 2025Laufzeit 23 Min. 17 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

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