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Psalm 28-31 · Tag 142

Gebete von Angst, Vertrauen und Zuflucht unter der treuen Hand Gottes.

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  1. 0:00 Intro bis 1:44
  2. 1:44 Psalm 28 bis 3:06
  3. 3:06 Psalm 29 bis 4:23
  4. 4:23 Psalm 30 bis 5:58
  5. 5:58 Psalm 31 bis 9:17
  6. 9:17 Outro bis 10:07

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Von David.
Zu dir, HERR, rufe ich:

mein Fels, o wende dich nicht schweigend von mir ab,
auf daß nicht, wenn du mir stumm bleibst,
ich den ins Grab Gesunknen gleiche.

Höre mein lautes Flehen, wenn ich zu dir schreie,

wenn ich meine Hände erhebe nach deinem Allerheiligsten!

Raffe mich nicht weg mit den Frevlern

und den Übeltätern,
die freundlich reden mit ihren Nächsten
und dabei Arges im Herzen sinnen!

Vergilt du ihnen nach ihrem Tun,

nach der Bosheit ihrer Handlungen,
vergilt ihnen nach dem Werk ihrer Hände,
zahl’ ihnen ihr Verhalten heim, wie sie’s verdienen!

Denn sie achten nicht auf das Walten des HERRN und das Werk seiner Hände;

drum wird er sie niederreißen und nicht wieder aufbaun.

Gepriesen sei der HERR, denn er hat gehört

meinen lauten Hilferuf!

Der HERR ist meine Stärke und mein Schild;

auf ihn hat mein Herz vertraut, da ist mir Hilfe geworden.
So frohlockt denn mein Herz,
und mit meinem Liede will ich ihm danken.

Der HERR ist seines Volkes Stärke

und seines Gesalbten rettende Zuflucht.

O hilf deinem Volk und segne dein Erbe,

weide sie und trage sie ewiglich!

Gottes Herrlichkeit im Gewitter

Ein Psalm von David.
Bringt dar dem HERRN, ihr Gottessöhne ,

bringt dar dem HERRN Ehre und Preis!B

Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens,

werft vor dem HERRN euch nieder in heiligem Schmuck!

Der Donner des HERRN rollt über dem Meer;

der Gott der Herrlichkeit donnert,
der HERR über weiter Meeresflut!

Der Donner des HERRN erschallt mit Macht,

der Donner des HERRN in seiner Pracht!

Der Donner des HERRN zerschmettert die Zedern,

ja der HERR zersplittert die Zedern des Libanons

und läßt sie hüpfen wie Kälbchen,

den Libanon und Sirjon wie junge Büffel.

Der Donner des HERRN läßt Feuerflammen sprühn;
der Donner des HERRN macht die Wüste erbeben,

der HERR macht erbeben die Wüste Kades .

Der Donner des HERRN macht Hirschkühe kreißen,

entästet die Wälder,
und alles ruft in seinem Palast: »Ehre!«

Der HERR hat über der Sintflut gethront,

und als König thront der HERR in Ewigkeit.

Der HERR verleihe Kraft seinem Volk,

der HERR wolle segnen sein Volk mit Frieden !

Danklied eines aus Todesnot Geretteten

Ein Psalm, ein Lied zur Tempelweihe, von David.
Ich will dich erheben, o HERR, denn du hast aus der Tiefe mich gezogen

und meinen Feinden die Freude über mich vereitelt.

O HERR, mein Gott, ich schrie zu dir ,

da hast du mir Heilung geschafft.

O HERR, du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgeführt,

hast mich am Leben erhalten,
so daß ich nicht ins Grab bin gesunken.A

Lobsinget dem HERRN, ihr seine Frommen,

und preist seinen heiligen Namen!

Denn sein Zorn währt nur einen Augenblick,

doch lebenslang seine Gnade:
am Abend kehrt Weinen als Gast ein,
doch am Morgen herrscht Jubel.

Ich aber dachte in meiner Sicherheit:

»Ich werde nimmermehr wanken!«

O HERR, nach deiner Gnade

hattest du fest meinen Berg gegründet;
dann aber verbargst du dein Antlitz, und ich erschrak.

Da rief ich zu dir, o HERR,

und flehte zu meinem Gott:

»Was hast du für Gewinn von meinem Blut,

wenn zur Gruft ich fahre?
Kann der Staub dich preisen
und deine Treue verkünden?

O höre mich, HERR, und erbarme dich mein,

sei du, o HERR, ein Helfer!«

Du hast mir meine Klage in Reigentanz verwandelt,

das Trauerkleid mir gelöst und mit Freude mich gegürtet,

auf daß dir meine Seele lobsinge und nicht schweige:

o HERR, mein Gott, in Ewigkeit will ich dir danken !

Zuversichtliches Gebet in schwerer Not

Dem Musikmeister; ein Psalm von David.
Bei dir, HERR, suche ich Zuflucht:

laß mich nimmer enttäuscht werden!
Nach deiner Gerechtigkeit errette mich!

Neige dein Ohr mir zu,

eile zu meiner Rettung herbei,
sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, mir zu helfen!

Du bist ja doch mein Fels und meine Burg,

um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten,

mich befrein aus dem Netz, das man heimlich mir gestellt;

denn du bist meine Schutzwehr.

In deine Hand befehl’ ich meinen Geist :

du wirst mich erlösen, o HERR, du treuer Gott.

Du hassest, die sich an nichtige Götzen halten,

doch ich vertraue auf den HERRN.

Ich will jubeln und fröhlich sein ob deiner Gnade,

daß du mein Elend hast angeschaut,
auf die Angst meiner Seele geachtet

und mich der Gewalt des Feindes nicht preisgegeben,

nein, meine Füße gestellt hast auf weiten Raum.

Sei mir gnädig, o HERR, denn ich bin in Bedrängnis ;

getrübt vor Gram ist mir mein Auge,
meine Seele und mein Leib;

denn in Kummer verzehrt sich mein Leben

und meine Jahre in Seufzen;
erschöpft durch mein Verschulden ist meine Kraft,
und verfallen sind meine Gebeine.

Für alle meine Feinde bin ich zum Hohn geworden,

von meinen Nachbarn gemieden
und ein Schrecken für meine Bekannten:
wer mich sieht auf der Straße, flieht scheu vor mir.

Entschwunden bin ich wie ein Toter dem Gedenken,

bin geworden wie ein zerbrochnes Gefäß.

Ich habe ja viele zischeln gehört: »Grauen ringsum!«

Wenn sie vereint sich gegen mich beraten,
sinnen sie darauf, mir das Leben zu rauben.

Doch ich vertraue auf dich, o HERR;

ich sage: »Nur du bist mein Gott.«

In deiner Hand steht meine Zeit :

rette mich aus der Hand meiner Feinde und meiner Verfolger!

Laß leuchten dein Angesicht über deinem Knecht,

hilf mir durch deine Gnade!

HERR, laß mich nicht enttäuscht werden, denn ich rufe dich an!

Laß die Frevler enttäuscht werden,
laß sie, zum Schweigen gebracht, in die Unterwelt fahren!

Verstummen müssen die Lügenlippen,

die Freches reden gegen den Gerechten
in Hochmut und Verachtung!

Wie groß ist deine Güte,

die du vorbehältst denen, die dich fürchten,
die du denen erzeigst, die ihre Zuflucht
offen vor aller Welt zu dir nehmen!

Du schirmst sie mit deines Angesichts Schirm

vor den Bosheitsplänen der Menschen,
birgst sie in einer Hütte
vor der Anfeindung der Zungen.

Gepriesen sei der HERR, daß er mir seine Gnade

wunderbar hat erwiesen in einer festen Stadt!

Ich zwar hatte gedacht in meiner Verzagtheit,

ich sei verstoßen fern von deinen Augen;
doch du hast mein lautes Flehen gehört,
als ich zu dir rief.

Liebet den HERRN, ihr seine Frommen alle!

Die Treuen behütet der HERR,
vergilt aber reichlich dem, der Hochmut übt.

Seid stark, und euer Herz sei unverzagt,

ihr alle, die ihr harret des HERRN!

Segen der Buße und Seligkeit der Sündenvergebung

Vertiefung

Kernsatz des Tages

Wer sein Leben Gott anvertraut, muss seine Angst nicht verleugnen.

Verdichteter Impuls

Diese Psalmen sprechen nicht aus sicherer Entfernung über Not. Sie stehen mitten darin. Das Herz ist unruhig, die Gefahr real, das Vertrauen noch nicht vollendet.

Verlangsamungsfrage

Welche Angst in mir wartet darauf, nicht länger verborgen, sondern vor Gott ausgesprochen zu werden?

Dein Schritt für heute

Vielleicht legst du für einen Moment eine offene Hand auf den Tisch und sagst leise: „Meine Zeit ist bei dir.“

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Begleitbuch weiterlesen.

Folgendetails

Psalm 28-31Veröffentlicht am 22. Mai 2026Laufzeit 10 Min. 7 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

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