2. Mose 39–40 · Tag 23
Gottes Gegenwart füllt den Raum, den Treue bereitet, und macht aus Arbeit Anbetung.
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Aus dem blauen und roten Purpur aber und dem Karmesin verfertigten sie die Prachtkleider für den Dienst im Heiligtum, und zwar stellten sie die heiligen Kleidungsstücke für Aaron so her, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Das Schulterkleid fertigten sie also aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus an.
Sie hämmerten nämlich das Gold zu breiten Blechen und zerschnitten sie dann in dünne Fäden, um diese mittels Kunstweberarbeit mit dem blauen und roten Purpur, dem Karmesin und dem Byssus zu verweben.
Sie fertigten zusammenfügbare Schulterstücke an, mittels derer das Kleid an seinen beiden Enden zusammengefügt wurde.
Die Binde aber, die sich an ihm befand und dazu diente, es fest anzulegen, war aus einem Stück mit ihm angefertigt und von gleicher Arbeit, nämlich aus Goldfäden, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus gearbeitet, wie der HERR dem Mose geboten hatte. –
Sodann richteten sie die Onyxsteine so zu, daß sie in ein Geflecht von Golddraht eingefaßt und mittels Siegelstecherkunst mit den Namen der Söhne Israels versehen waren.
Diese setzte man auf die Schulterstücke des Schulterkleides als Steine des Gedenkens an die Israeliten , wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Hierauf fertigten sie das Brustschild in Kunstweberarbeit an, ganz so, wie das Schulterkleid gearbeitet war, nämlich aus Goldfäden, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.
Viereckig war es; doppelt gelegt fertigten sie das Brustschild an, eine Spanne lang und eine Spanne breit, doppelt gelegt.
Sie besetzten es dann mit vier Reihen von Edelsteinen: ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd bildeten die erste Reihe;
die zweite Reihe bestand aus einem Rubin, einem Saphir und einem Jaspis;
die dritte Reihe aus einem Hyazinth, einem Achat und einem Amethyst;
die vierte Reihe aus einem Chrysolith, einem Soham und einem Onyx; in ein Geflecht von Gold gefaßt, bildeten sie den Besatz.
Die Steine waren aber, entsprechend den Namen der Söhne Israels, nach deren Namen, zwölf ; mittels Siegelstecherkunst waren sie, ein jeder mit seinem besonderen Namen, für die zwölf Stämme versehen.
Dann befestigten sie an dem Brustschilde schnurähnlich geflochtene Kettchen von feinem Gold.
Weiter verfertigten sie zwei goldene Geflechte und zwei goldene Ringe und setzten die beiden Ringe an die beiden Ecken des Brustschildes.
Dann befestigten sie die beiden goldenen Schnüre an den beiden Ringen an den Ecken des Brustschildes;
die beiden anderen Enden der beiden Schnüre aber befestigten sie an den beiden Geflechten und diese wiederum an die beiden Schulterstücke des Schulterkleides auf dessen Vorderseite.
Dann fertigten sie noch zwei goldene Ringe an und setzten sie an die beiden Ecken des Brustschildes, und zwar an seinen Saum, der dem Schulterkleide zugekehrt war.
Dann fertigten sie noch zwei goldene Ringe an und setzten sie an die beiden Schulterstücke des Schulterkleides, unten auf seine Vorderseite, dicht bei der Stelle, wo das Schulterkleid zusammenging, oberhalb der Binde des Schulterkleides.
Hierauf knüpften sie das Brustschild mit seinen Ringen vermittels einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Schulterkleides an, so daß das Brustschild oberhalb der Binde des Schulterkleides fest anlag und sich nicht von seiner Stelle auf dem Schulterkleide verschieben konnte: so wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Sodann fertigten sie das zu dem Schulterkleid gehörige Obergewand in Weberarbeit an, ganz aus blauem Purpur.
Die Halsöffnung des Obergewandes befand sich in seiner Mitte wie die Öffnung eines Panzers; einen Saum hatte die Halsöffnung ringsum, damit sie nicht einrisse.
Hierauf brachten sie unten am Saum des Obergewandes Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und gezwirntem Byssus an.
Weiter verfertigten sie Glöckchen aus feinem Gold und setzten diese Glöckchen zwischen die Granatäpfel an den Saum des Obergewandes ringsum zwischen die Granatäpfel,
so daß immer auf ein Glöckchen ein Granatapfel am Saum des Obergewandes ringsum folgte, zur Verwendung beim heiligen Dienst, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Dann fertigten sie die Unterkleider aus Byssus in Weberarbeit für Aaron und seine Söhne an,
ferner den Kopfbund aus Byssus und die hohen Mützen aus Byssus und die leinenen Unterbeinkleider aus gezwirntem Byssus;
endlich den Gürtel aus gezwirntem Byssus, aus blauem und rotem Purpur und Karmesin in Buntwirkerarbeit, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Hierauf fertigten sie das Stirnblatt, das heilige Diadem, aus feinem Gold an und gruben auf ihm in Siegelstecherschrift die Worte ein: »Dem HERRN geweiht!«
Sie banden daran eine Schnur von blauem Purpur fest, um es oben am Kopfbund zu befestigen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
So wurde die ganze Arbeit für die Wohnung des Offenbarungszeltes fertiggestellt: die Israeliten hatten alles genau so gemacht, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
So brachten sie denn alles zur Wohnung Gehörige zu Mose: das Zelt mit allen seinen Geräten, seinen Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füßen;
ferner die Schutzdecke von rotgefärbten Widderfellen, die Schutzdecke von Seekuhhäuten und den abschließenden Vorhang;
die Gesetzeslade mit ihren Tragstangen und der Deckplatte;
den Tisch mit allen seinen Geräten und den Schaubroten;
den Leuchter aus feinem Gold mit seinen in einer Reihe aufgesetzten Lampen und allen seinen Geräten sowie das Öl zur Beleuchtung;
ferner den goldenen Altar, das Salböl, das wohlriechende Räucherwerk und den Vorhang für den Eingang zum Zelt;
den kupfernen Altar mit dem zugehörigen kupfernen Gitterwerk, seinen Tragstangen und allen seinen Geräten; das Becken nebst seinem Gestell;
die Umhänge des Vorhofs nebst seinen Säulen und Füßen; den Vorhang für den Eingang des Vorhofs nebst den zugehörigen Stricken und Pflöcken sowie alle Geräte für den Dienst in der Wohnung des Offenbarungszeltes;
die heiligen Kleider für den Priester Aaron sowie die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.
Genau so wie der HERR dem Mose geboten hatte, war die ganze Arbeit von den Israeliten ausgeführt worden. –
Als Mose dann alles von ihnen Hergestellte besichtigt und sich überzeugt hatte, daß sie es genau nach den Anordnungen des HERRN ausgeführt hatten, dankte er ihnen unter Segenswünschen.
Hierauf gebot der HERR dem Mose folgendes:
»Am ersten Tage des ersten Monats sollst du die Wohnung des Offenbarungszeltes aufschlagen,
die Lade mit dem Gesetz hineinstellen und den Vorhang vor der Lade aufhängen!
Dann sollst du den Tisch hineinbringen, die erforderlichen auf ihm zurechtlegen, auch den Leuchter hineinbringen und die zu ihm gehörigen Lampen aufsetzen!
Dann stelle den goldenen Räucheraltar vor Gesetzeslade und hänge den Vorhang am Eingang zur Wohnung auf!
Hierauf stelle den Brandopferaltar vor dem Eingang zur Wohnung des Offenbarungszeltes auf
und setze das Becken zwischen das Offenbarungszelt und den Altar und tu Wasser hinein!
Weiter laß den Vorhof ringsum aufrichten und den Vorhang am Eingang des Vorhofs anbringen!
Dann nimm das Salböl und salbe die Wohnung nebst allem, was sich darin befindet: weihe sie dadurch samt allen ihren Geräten, damit sie heilig sei!
Ebenso salbe den Brandopferaltar samt allen seinen Geräten und weihe so den Altar, damit er hochheilig sei!
Auch das Becken samt seinem Gestell mußt du salben und es dadurch heiligen!
Hierauf laß Aaron und seine Söhne an den Eingang des Offenbarungszeltes herantreten und laß sie eine Abwaschung mit Wasser an sich vornehmen!
Sodann laß Aaron die heiligen Kleider anlegen und salbe ihn und weihe ihn so zur Ausübung des Priesterdienstes für mich!
Ebenso laß seine Söhne herantreten und die Unterkleider anziehen;
dann salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt hast, damit sie mir als Priester dienen! Und diese Salbung soll ihnen das Priestertum für ewige Zeiten von Geschlecht zu Geschlecht verleihen!«
Da Mose alles genau nach den Anordnungen des HERRN ausführte,
wurde die Wohnung im zweiten Jahr , am ersten Tage des ersten Monats aufgeschlagen.
Als Mose damals die Wohnung aufrichten ließ, legte er ihre Füße fest, stellte die zugehörigen Bretter darauf, brachte ihre Riegel an und richtete ihre Säulen auf;
dann breitete er das Zeltdach über der Wohnung aus und legte die Schutzdecke des Zeltes oben darüber, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Dann nahm er die Gesetzestafeln und legte sie in die Lade, steckte die Tragstangen an die Lade und legte die Deckplatte oben auf die Lade;
alsdann brachte er die Lade in die Wohnung hinein und hängte den abschließenden Vorhang so auf, daß er die Lade mit dem Gesetz abschloß , wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Darauf stellte er den Tisch in das Offenbarungszelt an die Nordseite der Wohnung, außerhalb des Vorhangs,
und legte auf ihm die Schichten der Schaubrote vor dem HERRN zurecht, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Dann stellte er den Leuchter in das Offenbarungszelt dem Tisch gegenüber, an die Südseite der Wohnung,
und setzte die Lampen vor dem HERRN auf, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Darauf stellte er den goldenen Altar in das Offenbarungszelt vor den Vorhang
und verbrannte wohlriechendes Räucherwerk auf ihm, wie der HERR ihm geboten hatte.
Dann hängte er den Vorhang für den Eingang der Wohnung auf,
stellte den Brandopferaltar vor den Eingang der Wohnung des Offenbarungszeltes und brachte das Brandopfer und das Speisopfer auf ihm dar, wie der HERR ihm geboten hatte.
Dann ließ er den Kessel zwischen dem Offenbarungszelt und dem Altar aufstellen und Wasser für die Waschungen hineintun,
damit Mose und Aaron nebst dessen Söhnen sich die Hände und Füße daraus wuschen;
sooft sie in das Offenbarungszelt hineingingen oder an den Altar herantraten, wuschen sie sich daraus, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Schließlich richtete er den Vorhof rings um die Wohnung und um den Altar auf und brachte den Vorhang am Tor des Vorhofs an.
Als Mose so das ganze Werk vollendet hatte, verhüllte die Wolke das Offenbarungszelt, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung,
so daß Mose nicht in das Offenbarungszelt hineingehen konnte, weil die Wolke sich auf dasselbe niedergelassen hatte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung erfüllte.
Sooft sich nun die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Israeliten auf während der ganzen Dauer ihrer Wanderungen;
wenn aber die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zu dem Tage, wo sie sich erhob.
Denn bei Tage lag die Wolke des HERRN über der Wohnung; bei Nacht aber war sie, mit Feuerschein erfüllt, dem ganzen Hause Israel sichtbar während der ganzen Dauer ihrer Wanderzüge.
Vertiefung
Kernsatz des Tages
Gottes Nähe wird nicht produziert, sondern empfänglich gemacht durch treue Aufmerksamkeit im Kleinen.
Verdichteter Impuls
Am Ende vieler Anweisungen steht keine Idee mehr, sondern ein aufgerichteter Ort. Stoffe sind vernäht, Geräte geordnet, Grenzen gezogen, damit das Heilige nicht verschwimmt.
Verlangsamungsfrage
Welcher kleine Bereich in meinem Leben wartet nicht auf mehr Anstrengung, sondern auf achtsames Bereitwerden für Gottes Nähe?
Dein Schritt für heute
Nimm dir zwei Minuten und ordne einen winzigen Ausschnitt: eine Ecke, eine Schublade, einen Gedanken—und halte dabei innerlich den Satz: „Hier darfst du wohnen.“
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