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Römer 13-16 · Tag 320 · 2025

Liebe sichtbar leben – Gottes Herz im Alltag zeigen.

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Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, ohne von Gott , und wo immer eine besteht, ist sie von Gott verordnet.
Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der lehnt sich damit gegen Gottes Ordnung auf; und die sich auflehnen, werden sich selbst ein Strafurteil zuziehen.
Denn die obrigkeitlichen Personen sind nicht für die guten Taten ein Schrecken, sondern für die bösen. Willst du also frei von Furcht vor der Obrigkeit sein, so tu das Gute: dann wirst du Anerkennung von ihr erhalten;
denn sie ist Gottes Dienerin dir zum Guten. Tust du aber das Böse, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist ja Gottes Dienerin, eine Vergelterin zur Vollziehung des Zornes an dem Übeltäter.
Darum muß man ihr untertan sein, und zwar nicht nur aus Furcht vor dem Zorn, sondern auch um des Gewissens willen.
Deshalb entrichtet ihr ja auch Steuern; denn sie sind Gottes Dienstleute, die für eben diesen Zweck unablässig tätig sind.
Lasset allen zukommen, was ihr ihnen schuldig seid: die Steuer, wem die Steuer gebührt, den Zoll, wem der Zoll zukommt, die Furcht, wem die Furcht, und die Ehre, wem die Ehre gebührt.
Bleibt niemand etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer den anderen liebt, hat damit das Gesetz erfüllt .
Denn das Gebot: Du sollst nicht ehebrechen, nicht töten, nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten! und jedes andere derartige Gebot ist in diesem Wort einheitlich zusammengefaßt : Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; demnach ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
Und zwar in richtiger Erkenntnis der Zeit, daß nämlich die Stunde nunmehr für uns da ist, aus dem Schlaf zu erwachen; denn jetzt ist die Rettung uns näher als damals, als wir zum Glauben gekommen sind:
die Nacht ist vorgerückt und der Tag nahegekommen. So lasset uns denn die Werke der Finsternis abtun, dagegen die Waffen des Lichts anlegen!
Lasset uns sittsam wandeln, wie es sich am Tage geziemt: nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht;
nein, ziehet den Herrn Jesus Christus an, und seid dem Fleisch nicht so zu Diensten, daß böse Begierden dadurch erregt werden!

Auf den im Glauben Schwachen nehmet Rücksicht, ohne über Gewissensbedenken zu streiten.
Der eine ist überzeugt, alles essen zu dürfen, während der Schwache nur Pflanzenkost genießt.
Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, soll über den, der ißt, nicht zu Gericht sitzen, denn Gott hat ihn angenommen.
Wie kommst du dazu, dich zum Richter über den Knecht eines andern zu machen? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn; und zwar wird er stehen bleiben, denn sein Herr ist stark genug, ihn aufrecht zu halten.
Mancher macht einen Unterschied zwischen den Tagen, während einem andern alle Tage als gleich gelten: ein jeder möge nach seiner eigenen Denkweise zu einer festen Überzeugung kommen!
Wer etwas auf einzelne Tage gibt, der tut es für den Herrn; und wer ißt, tut es für den Herrn, denn er sagt Gott Dank dabei; und wer nicht ißt, tut es auch für den Herrn und sagt Gott Dank dabei.
Keiner von uns lebt ja für sich selbst, und keiner stirbt für sich selbst;
denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; darum, mögen wir leben oder sterben, so gehören wir dem Herrn als Eigentum an.
Dazu ist ja Christus gestorben und wieder lebendig geworden, um sowohl über Tote als auch über Lebende Herr zu sein.
Du aber: wie kannst du dich zum Richter über deinen Bruder machen? Oder auch du: wie darfst du deinen Bruder verachten? Wir werden ja alle vor den Richterstuhl Gottes treten müssen;
denn es steht geschrieben : So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.
Demnach wird ein jeder von uns über sich selbst Rechenschaft vor Gott abzulegen haben.
Darum wollen wir nicht mehr einer den andern richten, sondern haltet vielmehr das für das Richtige, dem Bruder keinen Anstoß und kein Ärgernis zu bereiten!
Ich weiß und bin dessen im Herrn Jesus gewiß, daß nichts an und für sich unrein ist; jedoch wenn jemand etwas für unrein hält, so ist es für ihn unrein.
Denn wenn dein Bruder um einer Speise willen in Betrübnis versetzt wird, so wandelst du nicht mehr nach der Liebe. Bringe durch dein Essen nicht den ins Verderben, für den Christus gestorben ist!
Verschuldet es also nicht, daß euer Heilsgut der Verlästerung anheimfällt!
Das Reich Gottes besteht ja nicht in Essen und Trinken, sondern in Gerechtigkeit und Frieden und Freude im heiligen Geist;
denn wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und vor den Menschen bewährt.
Darum wollen wir auf das bedacht sein, was zum Frieden und zu gegenseitiger Erbauung dient!
Zerstöre nicht um einer Speise willen das Werk Gottes! Zwar ist alles rein, aber zum Unheil ist es für jemand, der es mit inneren Bedenken genießt;
da ist es löblich, kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken, überhaupt nichts , woran dein Bruder Anstoß nimmt.
Du hast Glaubenszuversicht: halte sie für dich selbst vor dem Angesicht Gottes fest! Wohl dem, der nicht mit sich selbst ins Gericht zu gehen braucht bei dem, was er für recht hält!
Wer dagegen ißt, obwohl er Bedenken hegt, der hat sich dadurch die Verurteilung zugezogen, weil nicht aus Glauben ; alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

Da haben wir Starken die Pflicht, die Schwächen derer, die nicht so stark sind , zu tragen und nicht wohlgefällig an uns selbst zu denken:
nein, jeder von uns lebe dem Nächsten zu Gefallen, ihm zum Besten, zu seiner Erbauung!
Denn auch Christus hat nicht sich selbst zu Gefallen gelebt, sondern wie geschrieben steht : Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.
So ist ja alles, was vor Zeiten geschrieben worden ist, für uns zur Belehrung geschrieben, damit wir durch standhaftes Ausharren und durch den Trost, den die Schriften gewähren, an der Hoffnung festhalten.
Der Gott aber, von dem standhaftes Ausharren und Trost kommen, möge euch dazu verhelfen, einen einträchtigen Sinn untereinander nach der Weise Christi Jesu zu besitzen,
damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus preisen könnt.
Darum nehmet euch gegenseitig an, wie auch Christus euch zu Gottes Verherrlichung angenommen hat!
Ich meine nämlich: Christus ist ein Diener der Beschneidung geworden zum Erweis der Wahrhaftigkeit Gottes, um die den Vätern gegebenen Verheißungen zu verwirklichen,
die Heiden andrerseits sollen Gott um seiner Barmherzigkeit willen preisen, wie geschrieben steht : Darum will ich dich preisen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.
Und an einer anderen Stelle heißt es : Freuet euch, ihr Heiden, im Verein mit seinem Volke!
und an einer anderen Stelle : Lobet, ihr Heiden alle, den Herrn, und alle Völker sollen ihn preisen!
Weiter sagt Jesaja : Erscheinen wird der Wurzelschoß Isais, und zwar er, der da aufsteht, um über die Heiden zu herrschen: auf ihn werden die Heiden ihre Hoffnung setzen.
Der Gott aber, der unsere Hoffnung ist, erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden auf dem Grunde des Glaubens, damit ihr immer reicher an Hoffnung werdet durch die Kraft des heiligen Geistes! IV. Schluß des Briefes; persönliche Mitteilungen, Grüße und letzte Mahnung
Ich habe aber auch persönlich von euch, liebe Brüder, die feste Überzeugung, daß ihr eurerseits mit dem besten Willen erfüllt und, mit aller Erkenntnis voll ausgerüstet, wohlbefähigt seid, euch auch untereinander zurechtzuweisen.
Trotzdem habe ich euch, wenigstens stellenweise, etwas rückhaltlos geschrieben, um euch zu erinnern, und zwar aufgrund des mir von Gott verliehenen Gnadenamtes.
Ich soll ja ein Diener Christi Jesu für die Heiden sein und als solcher den Priesterdienst an der Heilsbotschaft Gottes verrichten, damit die Heiden zu einer gottwohlgefälligen, durch den heiligen Geist geheiligten Opfergabe werden.
In Christus Jesus darf ich mich daher meines für die Sache Gottes geleisteten Dienstes rühmen;
denn ich werde mich nicht erkühnen, von irgendwelchen Erfolgen zu reden, die nicht Christus durch mich gewirkt hat, um Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Tat,
durch die Kraft von Zeichen und Wundern, durch die Kraft des heiligen Geistes. Auf diese Weise habe ich nämlich von Jerusalem aus und in weitem Umkreise bis nach Illyrikum hin die Heilsbotschaft von Christus voll ausgerichtet.
Dabei habe ich es mir aber zur Ehrensache gemacht, die Heilsbotschaft nicht da zu verkündigen, wo der Name Christi bereits bekannt war; denn ich habe nicht auf fremdem Grund und Boden bauen wollen,
sondern bin dem Schriftwort gefolgt : Die sollen zu sehen bekommen, denen noch nichts über ihn verkündigt worden ist, und die noch keine Kunde haben, die sollen kennenlernen.
Das ist denn auch der Grund, weshalb ich so oft verhindert worden bin, zu euch zu kommen.
Da ich jetzt aber in den Gegenden hier kein Arbeitsfeld mehr habe, wohl aber seit vielen Jahren mich danach sehne, zu euch zu kommen,
so werde ich, sobald ich die Reise nach Spanien unternehme . Ich hoffe nämlich, euch auf der Durchreise zu sehen und von euch das Geleit zur Weiterreise dorthin zu erhalten, nachdem ich mich zunächst ein wenig bei euch erquickt habe.
Augenblicklich aber befinde ich mich auf der Reise nach Jerusalem anläßlich eines Liebesdienstes für die Heiligen.
Mazedonien und Achaja haben nämlich beschlossen, eine Geldsammlung für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem zu veranstalten.
Ja, sie haben es beschlossen und sind es ihnen ja auch schuldig; denn wenn die Heiden Anteil an den geistlichen Gütern jener erhalten haben, so sind sie dafür auch verpflichtet, ihnen mit ihren irdischen Gütern auszuhelfen.
Wenn ich nun dieses Geschäft erledigt und ihnen den Ertrag dieser Sammlung sicher übermittelt habe, dann werde ich über euer Rom nach Spanien reisen.
Ich weiß aber, daß, wenn ich zu euch komme, ich euch eine Fülle des Segens Christi mitbringen werde.
Ich bitte euch aber dringend, liebe Brüder, bei unserm Herrn Jesus Christus und bei der Liebe, die der Geist wirkt: steht mir mit den Gebeten, die ihr für mich an Gott richtet, im Kampfe kräftig bei,
damit ich von den Ungehorsamen in Judäa errettet werde und meine Dienstleistung für Jerusalem bei den Heiligen dort eine gute Aufnahme finden möge!
Dann kann ich, so Gott will, in freudiger Stimmung zu euch kommen und mich im Zusammensein mit euch erquicken.
Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen.

Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, die im Dienst der Gemeinde zu Kenchreä steht:
nehmt sie im Herrn auf, wie es sich für Heilige geziemt, und steht ihr in allen Fällen, wo sie euer bedarf, hilfreich zur Seite; denn sie hat gleichfalls vielen Beistand geleistet, auch mir persönlich.
Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus,
die für mein Leben ihren eigenen Hals eingesetzt haben, wofür nicht ich allein ihnen zu Dank verpflichtet bin, sondern auch sämtliche heidenchristlichen Gemeinden;
grüßt auch die Gemeinde in ihrem Hause. Grüßt meinen geliebten Epänetus, der die Erstlingsgabe Asiens für Christus ist.
Grüßt Maria, die sich hingebend für euch gemüht hat.
Grüßt Andronikus und Junias, meine Volksgenossen und meine Mitgefangenen, die bei den Aposteln in hohem Ansehen stehen und auch schon vor mir in Christus gewesen sind.
Grüßt meinen im Herrn geliebten Ampliatus.
Grüßt Urbanus, unsern Mitarbeiter in Christus, und meinen geliebten Stachys.
Grüßt Apelles, der ein bewährter Jünger Christi ist. Grüßt die Brüder unter den Leuten des Aristobulus.
Grüßt meinen Volksgenossen Herodion. Grüßt diejenigen unter den Leuten des Narcissus, die im Herrn sind.
Grüßt Tryphäna und Tryphosa, die eifrig im Herrn arbeiten. Grüßt die geliebte Persis, die eine treue Arbeiterin im Herrn gewesen ist.
Grüßt den im Herrn auserwählten Rufus und seine Mutter, die auch mir eine Mutter gewesen ist.
Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen.
Grüßt Philologus und Julias, Nereus nebst seiner Schwester, auch Olympas und alle Heiligen bei ihnen.
Grüßt einander mit dem heiligen Kuß. Alle Gemeinden Christi lassen euch grüßen.
Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, auf der Hut vor denen zu sein, welche die Spaltungen und Ärgernisse erregen im Gegensatz zu der Lehre, in der ihr unterwiesen worden seid: geht ihnen aus dem Wege;
denn solche Menschen dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauche und betören durch ihre schön klingenden Reden und glatten Worte die Herzen der Arglosen.
Die Kunde von eurem Gehorsam ist ja zu allen gedrungen. Deshalb habe ich meine Freude an euch, wünsche aber, daß ihr weise seid, wo es das Gute gilt, dagegen einfältig gegenüber dem Bösen.
Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter euren Füßen zertreten, und zwar in Bälde. Die Gnade unsers Herrn Jesus sei mit euch!
Es grüßen euch mein Mitarbeiter Timotheus und meine Volksgenossen Lucius, Jason und Sosipater.
Ich, Tertius, der Schreiber dieses Briefes, grüße euch im Herrn.
Es grüßt euch Gaius, dessen Gastfreundschaft ich und die ganze Gemeinde genießen. Es grüßen euch der Stadtkämmerer Erastus und der Bruder Quartus.
Die Gnade unsers Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.
Ihm aber, der die Kraft hat, euch fest zu machen nach meiner Heilsverkündigung und der Predigt von Jesus Christus nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen geblieben,
jetzt aber bekanntgegeben und auch durch prophetische Schriften nach dem Auftrage des ewigen Gottes bei allen Heidenvölkern verkündigt worden ist, um Glaubensgehorsam zu wirken:
ihm, dem allein weisen Gott, sei durch Jesus Christus die Herrlichkeit in alle Ewigkeit! Amen.

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Veröffentlicht am 16. November 2025Laufzeit 17 Min. 17 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

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