Matthäus 7-9 · Tag 279 · 2025
Gott sieht dich – und weiß, was du brauchst!
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Es macht sie zurückhaltend den Fehlern der Brüder gegenüber und vorsichtig in ihren Darbietungen an die Feinde ihres kostbaren Schatzes
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr wieder gerichtet werden, und mit demselben Maße, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden .
Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, während du den Balken in deinem eigenen Auge nicht wahrnimmst?
Oder wie darfst du zu deinem Bruder sagen: ›Laß mich den Splitter aus deinem Auge ziehen‹? Und dabei steckt der Balken in deinem Auge!
Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, dann magst du zusehen, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst. –
Gebt das Heilige nicht den Hunden preis und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen. Es macht sie fleißig im Gebet zu Gott
Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden!
Denn wer da bittet, der empfängt, und wer da sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.
Oder wo wäre jemand unter euch, der seinem Sohne, wenn er ihn um Brot bittet, einen Stein reichte?
Oder der, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe?
Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht; wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! Die goldene Regel für die Übung der Nächstenliebe. Der schmale und der breite Weg
Alles nun, was ihr von den Menschen erwartet, das erweist auch ihr ihnen ebenso; denn darin besteht des Gesetzes und der Propheten. –
Gehet durch die enge Pforte ein; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind ihrer viele, die auf ihm hineingehen.
Eng ist dagegen die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden. Warnung vor den Scheinpropheten , die an den Früchten ihres Lebens erkannt werden
Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, im Inneren aber räuberische Wölfe sind.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Kann man etwa Trauben lesen von Dornbüschen oder Feigen von Disteln?
So bringt jeder gute Baum gute Früchte, ein fauler Baum aber bringt schlechte Früchte;
ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein fauler Baum kann keine guten Früchte bringen.
Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Also: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht die nur mit dem Mund sich zum Heiland Bekennenden bestehen im Endgericht – die Täter des Wortes haben auf Felsgrund gebaut
Nicht alle, die ›Herr, Herr‹ zu mir sagen, werden ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines himmlischen Vaters tut.
Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: ›Herr, Herr, haben wir nicht kraft deines Namens prophetisch geredet und kraft deines Namens böse Geister ausgetrieben und kraft deines Namens viele Wundertaten vollführt?‹
Aber dann werde ich ihnen erklären: ›Niemals habe ich euch gekannt; hinweg von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!‹
Darum wird jeder, der diese meine Worte hört und nach ihnen tut, einem klugen Manne gleichen, der sein Haus auf Felsengrund gebaut hat.
Da strömte der Platzregen herab, es kamen die Wasserströme, es wehten die Winde und stießen an jenes Haus; doch es stürzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet.
Wer jedoch diese meine Worte hört und nicht nach ihnen tut, der gleicht einem törichten Manne, der sein Haus auf den Sand gebaut hat.
Da strömte der Platzregen herab, es kamen die Wasserströme, es wehten die Winde und stürmten gegen jenes Haus: da stürzte es ein, und sein Zusammensturz war gewaltig.
Als Jesus diese Rede beendet hatte, waren die Volksscharen über seine Lehre ganz betroffen;
denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, ganz anders als ihre Schriftgelehrten.
Als er dann vom Berge herabgestiegen war, folgten ihm große Volksscharen nach.
Da trat ein Aussätziger herzu, warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
Jesus streckte seine Hand aus, faßte ihn an und sagte: Ich will’s, werde rein! Da wurde er sogleich von seinem Aussatz rein.
Darauf sagte Jesus zu ihm: Hüte dich, jemandem etwas davon zu sagen! Gehe vielmehr hin, zeige dich dem Priester und bringe die Opfergabe dar, die Mose geboten hat, zum Zeugnis für sie!
Als er hierauf nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm und bat ihn
mit den Worten: Herr, mein Diener liegt gelähmt bei mir zu Hause darnieder und leidet schreckliche Schmerzen.
Jesus antwortete ihm: Ich will kommen und ihn heilen.
Der Hauptmann aber entgegnete: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach trittst; nein, gebiete nur mit einem Wort, dann wird mein Diener gesund werden.
Ich bin ja auch ein Mann, der unter höherem Befehl steht, und habe Mannschaften unter mir, und wenn ich zu dem einen sage: ›Gehe!‹, so geht er, und zu dem andern: ›Komm!‹, so kommt er, und zu meinem Diener: ›Tu das!‹, so tut er’s.
Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sagte zu seinen Begleitern: Wahrlich ich sage euch: In Israel habe ich bei niemand solchen Glauben gefunden.
Ich sage euch aber: Viele werden von Osten und Westen kommen und sich mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zum Mahl niederlassen ;
aber die Söhne des Reiches werden in die Finsternis draußen hinausgestoßen werden; dort wird lautes Weinen und Zähneknirschen sein.
Zu dem Hauptmann aber sagte Jesus: Geh hin! Wie du geglaubt hast, so geschehe dir! Und sein Diener wurde zur selben Stunde gesund.
Als Jesus dann in das Haus des Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank zu Bett liegen.
Er faßte sie bei der Hand, da wich das Fieber von ihr: sie stand auf und bediente ihn .
Als es dann Abend geworden war, brachte man viele Besessene zu ihm, und er trieb die bösen Geister durchs Wort aus und heilte alle, die ein Leiden hatten.
So sollte sich das Wort des Propheten Jesaja erfüllen, der da sagt : Er hat unsere Gebrechen hinweggenommen und unsere Krankheiten getragen.
Als Jesus sich dann wieder von großen Volksscharen umgeben sah, befahl er, an das jenseitige Ufer des Sees hinüberzufahren.
Da trat ein Schriftgelehrter an ihn heran mit den Worten: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst!
Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keine Stätte, wo er sein Haupt hinlegen kann. –
Ein anderer von seinen Jüngern sagte zu ihm: Herr, erlaube mir, zuerst noch hinzugehen und meinen Vater zu begraben!
Jesus aber antwortete ihm: Folge du mir nach, und überlaß es den Toten, ihre Toten zu begraben!
Jesus stieg dann ins Boot, und seine Jünger folgten ihm.
Da erhob sich ein heftiger Sturm auf dem See, so daß das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er selbst aber schlief.
Da traten sie an ihn heran und weckten ihn mit den Worten: Herr, hilf uns: wir gehen unter!
Er aber antwortete ihnen: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen! Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; da trat völlige Windstille ein.
Die Leute aber verwunderten sich und sagten: Was ist das für ein Mann, daß sogar die Winde und der See ihm gehorsam sind!
Als er hierauf an das jenseitige Ufer in das Gebiet der Gadarener gekommen war, traten ihm zwei von bösen Geistern besessene Männer entgegen, die aus den Gräbern hervorkamen und so gemeingefährliche Menschen waren, daß niemand auf der Straße dort an ihnen vorbeigehen konnte.
Kaum hatten sie ihn erblickt, da schrien sie laut: Was hast du mit uns vor, du Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?
Es befand sich aber in weiter Entfernung von ihnen eine große Herde Schweine auf der Weide.
Da baten ihn die bösen Geister: Wenn du uns austreiben willst, so laß uns doch in die Schweineherde fahren!
Er antwortete ihnen: Hinweg mit euch! Da fuhren sie aus und fuhren in die Schweine hinein, und die ganze Herde stürmte infolgedessen den Abhang hinab in den See und ertrank in den Fluten.
Die Hirten aber ergriffen die Flucht und berichteten nach ihrer Ankunft in der Stadt den ganzen Vorfall, auch das, was mit den beiden Besessenen vorgegangen war.
Da zog die Einwohnerschaft der ganzen Stadt hinaus, Jesus entgegen, und als sie bei ihm eingetroffen waren, baten sie ihn, er möchte ihr Gebiet verlassen.
Er stieg nun in ein Boot, fuhr über den See zurück und kam wieder in seine Stadt .
Dort brachte man ihm einen Gelähmten, der auf einem Tragbett lag. Weil nun Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn: deine Sünden sind vergeben!
Da dachten einige von den Schriftgelehrten bei sich: Dieser lästert Gott!
Weil nun Jesus ihre Gedanken durchschaute, sagte er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen?
Was ist denn leichter, zu sagen: ›Deine Sünden sind vergeben‹ oder zu sagen: ›Stehe auf und gehe umher!‹?
Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn die Vollmacht besitzt, Sünden auf der Erde zu vergeben – hierauf sagte er zu dem Gelähmten: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim in dein Haus!
Da stand er auf und ging heim in sein Haus.
Als die Volksmenge das sah, gerieten sie in Furcht und priesen Gott, daß er den Menschen solche Macht gegeben habe.
Als Jesus dann von dort weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus an der Zollstätte sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand er auf und folgte ihm.
Als Jesus dann im Hause zu Tische saß, kamen viele Zöllner und Sünder und nahmen mit Jesus und seinen Jüngern am Mahle teil.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Warum ißt euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?
Als Jesus es hörte, sagte er: Die Gesunden haben keinen Arzt nötig, wohl aber die Kranken.
Geht aber hin und lernt das Wort verstehen : ›An Barmherzigkeit habe ich Wohlgefallen, nicht an Schlachtopfern‹; denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu berufen, sondern Sünder.
Damals traten die Jünger des Johannes an ihn heran mit der Frage: Warum fasten wir und die Pharisäer , während deine Jünger es nicht tun?
Jesus antwortete ihnen: Können etwa die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam noch in ihrer Mitte weilt? Es werden aber Tage kommen, wo der Bräutigam ihnen genommen ist: dann werden sie fasten.
Niemand setzt aber ein Stück ungewalkten Tuches auf ein altes Kleid; denn der eingesetzte Fleck reißt doch von dem Kleide wieder ab, und es entsteht ein noch schlimmerer Riß.
Auch füllt man neuen Wein nicht in alte Schläuche; sonst werden die Schläuche gesprengt, und der Wein läuft aus, und auch die Schläuche gehen verloren; nein, man füllt neuen Wein in neue Schläuche: dann bleiben beide erhalten.
Während Jesus noch so zu ihnen redete, trat ein Vorsteher herzu, warf sich vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist soeben gestorben; aber komm und lege ihr deine Hand auf, dann wird sie wieder zum Leben erwachen.
Da stand Jesus auf und folgte ihm samt seinen Jüngern.
Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren am Blutfluß litt, trat von hinten an ihn heran und faßte die Quaste seines Rockes an;
sie dachte nämlich bei sich: Wenn ich nur seinen Rock anfasse, so wird mir geholfen sein.
Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen! Und die Frau war von dieser Stunde an gesund.
Als Jesus dann in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenbläser und das Getümmel der Volksmenge sah,
sagte er: Entfernt euch! Das Mädchen ist nicht tot, sondern schläft nur. Da verlachten sie ihn.
Als man aber die Volksmenge aus dem Hause entfernt hatte, ging er hinein und faßte sie bei der Hand: da erwachte das Mädchen.
Die Kunde hiervon verbreitete sich in der ganzen dortigen Gegend.
Als Jesus hierauf von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die laut riefen: Sohn Davids, erbarme dich unser!
Als er dann in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm heran, und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich dies zu tun vermag? Sie antworteten ihm: Ja, Herr!
Da rührte er ihre Augen an und sagte: Nach eurem Glauben geschehe euch!
Da taten sich ihre Augen auf; Jesus aber gab ihnen die strenge Weisung: Hütet euch! Niemand darf etwas davon erfahren!
Sobald sie aber hinausgegangen waren, verbreiteten sie die Kunde von ihm in jener ganzen Gegend.
Während diese hinausgingen, brachte man schon wieder einen stummen Besessenen zu ihm;
und als der böse Geist ausgetrieben war, konnte der Stumme reden. Da geriet die Volksmenge in Staunen und sagte: Noch niemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen!
Die Pharisäer aber erklärten: Im Bunde mit dem Obersten der bösen Geister treibt er die Geister aus.
So durchwanderte Jesus alle Städte und Dörfer, indem er in ihren Synagogen lehrte, die Heilsbotschaft vom Reiche verkündigte und alle Krankheiten und alle Gebrechen heilte .
Beim Anblick der Volksscharen aber erfaßte ihn tiefes Mitleid mit ihnen, denn sie waren abgehetzt und verwahrlost wie Schafe, die keinen Hirten haben .
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber die Zahl der Arbeiter ist klein;
bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter auf sein Erntefeld sende!
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