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Psalm 144-147 · Tag 172 · 2025

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Von David. Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände tüchtig gemacht zum Kampf, meine Finger geschickt zum Kriege,
mein Wohltäter und meine Burg, meine Feste und mein Retter, mein Schild und der, auf den ich vertraue; Völker hat er mir unterworfen!
HERR, was ist der Mensch, daß du ihn beachtest, des Menschen Sohn, daß du seiner gedenkst?
Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein Schatten, der vorüberfliegt.
HERR, neige deinen Himmel und fahre herab, rühre die Berge an, daß sie rauchen!
Schleudre Blitze und zerstreue sie, schieß deine Pfeile ab und laß sie zerstieben!
Strecke deine Hände aus der Höhe herab, reiß mich heraus und rette mich aus gewaltigen Fluten, aus der Hand der Söhne der Fremde,
deren Lippen Lügen reden und deren Rechte mit Täuschung umgeht.
Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf zehnsaitiger Harfe dir spielen:
dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, entrissen dem mörderischen Schwert.
Reiß mich heraus und rette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Lippen Lügen reden und deren Rechte mit Täuschung umgeht! –
O gib, daß unsere Söhne in ihrer Jugendkraft hochgewachsenen Setzlingen gleichen! Daß unsre Töchter seien wie schöngemeißelte Ecksäulen an prächtig gebauten Palästen!
Daß unsre Speicher, wohlgefüllt, spenden einen Vorrat nach dem andern! Daß unser Kleinvieh sich tausendfach mehre, zehntausendfach auf unsern Triften!
Daß unsre Rinder trächtig seien ohne Mißgeschick und ohne Fehlgeburt, keine Spaltung im Volk und kein Wehgeschrei auf unsern Straßen!
Glückselig das Volk, dem es so ergeht! Glückselig das Volk, dessen Gott der HERR ist!

Ein Loblied von David. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewig!
An jedem Tage will ich dich preisen und deinen Namen rühmen immer und ewig!
Groß ist der HERR und hoch zu rühmen, und seine Größe ist unausforschlich.
Ein Geschlecht wird dem andern rühmen deine Werke und kundtun deine gewaltigen Taten.
Von der herrlichen Pracht deiner Hoheit will ich reden, und von deinen Wundertaten .
Von der Macht deines furchtbaren Waltens wird man reden, und deine Größe – davon will ich erzählen!
Den Ruhm deiner reichen Güte wird man verkünden und jubelnd preisen deine Gerechtigkeit.
Gnädig und barmherzig ist der HERR, langmütig und reich an Güte.
Der HERR ist gütig gegen alle, und sein Erbarmen umfaßt alle seine Werke.
Alle deine Werke werden dich loben, HERR, und deine Frommen dich preisen;
die Herrlichkeit deines Königtums werden sie rühmen und reden von deiner Macht,
um den Menschenkindern kundzutun seine mächtigen Taten und die herrliche Pracht seines Königtums.
Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeiten, und deine Herrschaft besteht durch alle Geschlechter. Getreu ist der HERR in seinen Worten und heilig in all seinem Tun.
Der HERR stützt alle Fallenden und richtet alle Gebeugten auf.
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit;
du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
Gerecht ist der HERR in all seinem Walten und liebreich in all seinem Tun.
Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Treue anrufen;
er erfüllt das Begehren derer, die ihn fürchten, er hört ihr Schreien und hilft ihnen.
Der HERR behütet alle, die ihn lieben, doch alle Frevler rottet er aus.
Mein Mund soll verkünden den Lobpreis des HERRN, und alles Fleisch soll preisen seinen heiligen Namen immer und ewig!

Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!
Loben will ich den HERRN, solange ich lebe, will meinem Gott lobsingen, solange ich bin!
Verlaßt euch nicht auf Fürsten, nicht auf Menschen, die ja nicht helfen können!
Geht der Odem ihnen aus, so kehren sie zurück zum Staube; am gleichen Tage ist’s aus mit ihren Plänen.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung ruht auf dem HERRN, seinem Gott,
auf ihm, der Himmel und Erde geschaffen, das Meer mit allem, was in ihnen ist, der Treue ewiglich hält;
der Recht den Unterdrückten schafft und Brot den Hungrigen gibt. Der HERR macht die Gefangenen frei;
der HERR gibt Blinden das Augenlicht, der HERR richtet die Gebeugten auf, der HERR hat lieb die Gerechten;
der HERR behütet den Fremdling; Waisen und Witwen hält er aufrecht; doch den Weg der Gottlosen macht er zum Irrweg.
Der HERR wird König in Ewigkeit sein, dein Gott, o Zion, für und für! Halleluja!

Preiset den HERRN! Denn schön ist’s, unserm Gott zu lobsingen, ja lieblich und wohlgeziemend ist Lobgesang.
Der HERR baut Jerusalem wieder auf, er sammelt Israels zerstreute Söhne;
er heilt, die zerbrochnen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden;
er bestimmt den Sternen ihre Zahl und ruft sie alle mit Namen .
Groß ist unser Herr und allgewaltig, für seine Weisheit gibt’s kein Maß.
Der HERR hilft den Gebeugten auf, doch die Gottlosen stürzt er nieder zu Boden.
Stimmt für den HERRN ein Danklied an, spielt unserm Gott auf der Zither –
ihm, der den Himmel mit Wolken bedeckt und Regen schafft für die Erde, der Gras auf den Bergen sprießen läßt,
der den Tieren ihr Futter gibt, den jungen Raben, die zu ihm schreien!
Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, nicht Gefallen an den Schenkeln des Mannes;
Gefallen hat der HERR an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Gnade harren.
Preise den HERRN, Jerusalem, lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore stark gemacht, gesegnet deine Kinder in deiner Mitte;
er schafft deinen Grenzen Sicherheit, sättigt dich mit dem Mark des Weizens.
Er läßt sein Machtwort nieder zur Erde gehn: gar eilig läuft sein Gebot dahin;
er sendet Schnee wie Wollflocken und streut den Reif wie Asche aus;
er wirft seinen Hagel wie Brocken herab: wer kann bestehn vor seiner Kälte?
Doch läßt er sein Gebot ergehn, so macht er sie schmelzen; läßt er wehn seinen Tauwind, so rieseln die Wasser.
Er hat Jakob sein Wort verkündet, Israel sein Gesetz und seine Rechte.
Mit keinem Volk ist so er verfahren, drum kennen sie seine Rechte nicht. Halleluja!

Folgendetails

Veröffentlicht am 21. Juni 2025Laufzeit 9 Min. 22 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

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