Bibel in einem Jahr Cover

Psalm 108-111 · Tag 162 · 2025

Lobpreis – deine bewusste Entscheidung!

Weitere Folgen

Mitlesen

Text dieser Folge Zum Mitlesen aufklappen

Ein Lied, ein Psalm Davids.
Mein Herz ist getrost, o Gott: singen will ich und spielen! Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Zither: ich will das Morgenrot wecken!
Ich will dich preisen unter den Völkern, o HERR, und dir lobsingen unter den Völkerschaften!
Denn groß bis über den Himmel hinaus ist deine Gnade, und bis an die Wolken geht deine Treue.
Erhebe dich über den Himmel hinaus, o Gott, und über die ganze Erde deine Herrlichkeit!
Daß deine Geliebten gerettet werden, hilf uns mit deiner Rechten, erhör’ uns!
Gott hat in seiner Heiligkeit gesprochen: will ich frohlocken, will Sichem verteilen und das Tal von Sukkoth vermessen.
Mein ist Gilead, mein auch Manasse, und Ephraim ist meines Hauptes Schutzwehr, Juda mein Herrscherstab.
Moab ist mein Waschbecken, auf Edom werf’ ich meinen Schuh; über das Philisterland will ich jauchzen.
Wer führt mich hin zur festen Stadt, wer geleitet mich bis Edom?
Hast nicht du uns, o Gott, verworfen und ziehst nicht aus, o Gott, mit unsern Heeren?
O schaffe uns Hilfe gegen den Feind! Denn nichtig ist Menschenhilfe.
Mit Gott werden wir Taten vollführen, und er wird unsre Bedränger zertreten.

Dem Musikmeister; von David ein Psalm. Du Gott, dem mein Lobpreis gilt, bleibe nicht stumm!
Denn Frevlermund und Lügenmaul haben sich gegen mich aufgetan, mit trügerischer Zunge zu mir geredet;
mit Worten des Hasses haben sie mich umschwirrt und ohne Ursach’ mich angegriffen;
für meine Liebe befeinden sie mich, während ich doch bete;
ja sie haben mir Böses für Gutes vergolten und Haß für meine Liebe erwiesen.
Bestell’ einen Frevler zum Richter gegen ihn, und ein Ankläger steh’ ihm zur Rechten!
Als schuldig soll er hervorgehn aus dem Gericht und sogar sein Gebet ihm als Sünde gelten!
Seiner Lebenstage müssen nur wenige sein, und sein Amt ein andrer empfangen!
Seine Kinder müssen zu Waisen werden und seine Frau eine Witwe!
Seine Kinder müssen unstet umherziehn und betteln und vertrieben werden aus ihres Vaterhauses Trümmern!
Sein Gläubiger lege Beschlag auf alles, was er hat, und Fremde müssen seine Habe plündern!
Er finde keinen, der ihm Schonung gewährt, und niemand habe Erbarmen mit seinen Waisen!
Sein Nachwuchs müsse der Ausrottung verfallen: schon im zweiten Gliede müsse ihr Name erlöschen!
Der Verschuldung seiner Väter werde beim HERRN gedacht, und die Sünde seiner Mutter bleibe ungetilgt!
Sie müssen beständig dem HERRN vor Augen stehn, und er tilge ihr Gedächtnis aus von der Erde,
dieweil er nicht daran dachte, Liebe zu üben, vielmehr den Elenden und Armen verfolgte und den hoffnungslos Verzagten, ihn vollends zu töten.
Er liebte den Fluch: so treffe er ihn! Er hatte am Segen keine Freude: so bleib’ er ihm fern!
Er zog den Fluch an wie sein Kleid: so dringe er ihm in den Leib wie Wasser und wie Öl in seine Gebeine;
er werde ihm wie der Mantel, in den er sich hüllt, wie der Gürtel, den er sich ständig umlegt!
Dies sei meiner Widersacher Lohn von seiten des HERRN und derer, die Böses gegen mich reden!
Du aber, HERR, mein Gott, tritt für mich ein um deines Namens willen! Weil deine Gnade köstlich ist, errette mich!
Denn elend bin ich und arm, und mein Herz ist verwundet in meiner Brust.
Wie ein Schatten, wenn er sich dehnt, so schwinde ich hin, bin vom Sturm verweht einer Heuschrecke gleich;
meine Knie wanken vom Fasten, mein Leib ist abgemagert, ohne Fett;
und ich – den Leuten bin ich zum Hohn geworden: sehen sie mich, so schütteln sie höhnend den Kopf.
Stehe mir bei, o HERR, mein Gott, hilf mir nach deiner Gnade!
Laß sie erkennen, daß dies deine Hand ist, daß du, HERR, selbst es so gefügt hast!
Sie mögen fluchen, du aber wollest segnen; erheben sie sich, so laß sie zuschanden werden, dein Knecht aber müsse sich freuen!
Laß meine Widersacher in Schmach sich kleiden und ihre Schande umtun wie einen Mantel!
Laut soll mein Mund dem HERRN Dank sagen, und inmitten vieler will ich ihn preisen;
denn er steht dem Armen zur Rechten, um ihn zu retten vor denen, die ihn schuldig sprechen.

Von David, ein Psalm. So lautet der Ausspruch des HERRN an meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel für deine Füße!
Dein machtvolles Zepter wird der HERR von Zion hinausstrecken: herrsche inmitten deiner Feinde!
Dein Volk wird voller Willigkeit sein am Tage deines Heereszuges; in heiligem Schmuck, wie aus des Frührots Schoß der Tau, wird dir kommen deine junge Mannschaft.
Geschworen hat der HERR und wird sich’s nicht leid sein lassen: Du sollst ein Priester in Ewigkeit sein nach der Weise Melchisedeks.
Der Allherr, der dir zur Rechten steht, wird Könige zerschmettern am Tage seines Zorns;
Gericht wird er unter den Völkern halten, füllt alles mit Leichen an, zerschmettert ein Haupt auf weitem Gefilde.
Aus dem Bach am Wege wird er trinken; darum wird er das Haupt hoch halten.

Halleluja! Preisen will ich den HERRN von ganzem Herzen im Kreise der Frommen und in der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN, erforschenswert für alle, die Gefallen an ihnen haben.
Ruhmvoll und herrlich ist sein Tun, und seine Gerechtigkeit bleibt ewig bestehn.
Er hat ein Gedächtnis seiner Wundertaten gestiftet; gnädig und barmherzig ist der HERR.
Speise hat er denen gegeben, die ihn fürchten; er gedenkt seines Bundes ewiglich.
Sein machtvolles Walten hat er kundgetan seinem Volk, indem er ihnen das Erbe der Heiden gab.
Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht; unwandelbar sind alle seine Gebote,
festgestellt für immer, für ewig, gegeben mit Treue und Redlichkeit.
Erlösung hat er seinem Volk gesandt, seinen Bund auf ewig verordnet; heilig und furchtgebietend ist sein Name.
Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang , eine treffliche Einsicht für alle, die sie üben: sein Ruhm besteht in Ewigkeit.

Folgendetails

Veröffentlicht am 11. Juni 2025Laufzeit 9 Min. 2 Sek.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

Weitergehen

Weitere Podcasts von Samuel Glöggl: Katechismus in einem Jahr, Von der inneren Regierung oder direkt diese Arbeit mittragen.