Psalm 56-59 · Tag 149 · 2025
Wenn Angst dich überwältigt – halte dich fest an Gott!
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Dem Musikmeister, nach Die stumme Taube der Ferne; ein Lied von David, als die Philister ihn in Gath festgenommen hatten .
Sei mir gnädig, o Gott, denn Menschen stellen mir nach! Immerfort bedrängen mich Krieger.
Meine Feinde stellen mir immerfort nach, ja viele sind’s, die in Hochmut mich befehden.
In Zeiten, da mir angst ist, vertrau ich auf dich!
Mit Gottes Hilfe werde sein Wort ich rühmen. Auf Gott vertrau’ ich, fürchte mich nicht; was können Menschen mir antun?
Allzeit suchen sie meiner Sache zu schaden; gegen mich ist all ihr Sinnen gerichtet auf Böses.
Sie rotten sich zusammen, lauern auf meine Schritte, dieweil sie nach dem Leben mir trachten.
Ob der Bosheit zahle ihnen heim, im Zorn laß die Völker niedersinken, o Gott!
Meines Elends Tage hast du gezählt, meine Tränen in deinem Krüglein gesammelt; ja gewiß, sie stehen in deinem Buche verzeichnet.
So werden denn meine Feinde weichen, sobald ich rufe; dessen bin ich gewiß, daß Gott mir beisteht.
Mit Gottes Hilfe werde sein Wort ich rühmen, mit Hilfe des HERRN werde sein Wort ich rühmen.
Auf Gott vertrau’ ich, fürchte mich nicht: was können Menschen mir antun?
Mir obliegt es, dir, Gott, zu erfüllen meine Gelübde: Dankopfer ich will dir entrichten;
denn du hast meine Seele vom Tode errettet, ja, meine Füße vom Straucheln, daß ich wandeln soll vor Gottes Angesicht im Lichte der Lebenden.
Dem Musikmeister, nach Vertilge nicht; ein Lied Davids, als er vor Saul in die Höhle floh .
Erbarme dich meiner, o Gott, erbarme dich meiner! Denn bei dir sucht meine Seele Zuflucht, und im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen, bis das Verderben vorübergezogen.
Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, zum Allherrn, der meine Sache hinausführt.
Er sendet vom Himmel und hilft mir, da der gierige Verfolger mich geschmäht hat! SELA. Es sendet Gott seine Gnade und Treue!
Mit meinem Leben liege ich mitten unter Löwen, inmitten haßerfüllter Feinde, unter Menschen, deren Zähne Speere und Pfeile und deren Zunge ein scharfes Schwert ist.
Erhebe dich über den Himmel hinaus, o Gott, über die ganze Erde deine Herrlichkeit!
Sie haben meinen Füßen ein Netz gestellt: meine Seele ist gebeugt; eine Grube haben sie vor mir gegraben: sie selbst sind mitten hineingestürzt. SELA.
Mein Herz ist getrost, o Gott, mein Herz ist getrost; singen will ich und spielen!
Wach auf, meine Seele, wacht auf, Harfe und Zither: ich will das Morgenrot wecken!
Ich will dich preisen unter den Völkern, Allherr, ich will dir lobsingen unter den Völkerschaften!
Denn groß bis zum Himmel ist deine Gnade, und bis an die Wolken geht deine Treue.
Erhebe dich über den Himmel hinaus, o Gott, über die ganze Erde deine Herrlichkeit!
Dem Musikmeister, nach Vertilge nicht; von David ein Lied.
Sprecht in Wahrheit ihr Recht, ihr Götter? Richtet ihr die Menschen gerecht?
Ach nein, im Herzen schmiedet ihr Frevel, im Lande wägen eure Hände Gewalttat dar.
Abtrünnig sind die Gottlosen schon von Geburt an, schon vom Mutterleib an gehn die Lügenredner irre.
Gift haben sie in sich wie Schlangengift, sie gleichen der tauben Otter, die ihr Ohr verstopft,
die nicht hört auf die Stimme der Beschwörer, des kundigen Bannspruchredners.
Zerschmettre ihnen, Gott, die Zähne im Munde, den jungen Löwen brich aus das Gebiß, o HERR!
Laß sie vergehen wie Wasser, das sich verläuft! Schießt er seine Pfeile ab: sie seien wie ohne Spitze!
Wie die Schnecke beim Kriechen zerfließt, so muß er zergehn, wie die Fehlgeburt eines Weibes, die das Licht nicht geschaut!
Bevor noch eure Töpfe den Stechdorn spüren, wird ihn, noch unverbrannt, die Zornglut hinwegstürmen.
Der Gerechte wird sich freun, daß er Rache erlebt, seine Füße wird er baden im Blute des Frevlers,
und die Menschen werden bekennen: Fürwahr, der Gerechte erntet noch Lohn! Fürwahr, noch gibt’s einen Gott, der auf Erden richtet!
Dem Musikmeister, nach Vertilge nicht; ein Lied von David, als Saul das Haus bewachen ließ, um ihn zu töten .
Rette mich von meinen Feinden, mein Gott! Sei mir ein Schutz vor meinen Widersachern!
Rette mich von den Übeltätern und hilf mir gegen die Blutmenschen!
Denn siehe, sie trachten mir nach dem Leben; Starke rotten sich gegen mich zusammen ohne mein Verschulden, o HERR, und ohne daß ich gefehlt.
Gegen einen Schuldlosen stürmen sie an und stellen sich auf: erwache, komm mir zu Hilfe und sieh darein!
Ja, du, o HERR, Gott der Heerscharen, Israels Gott, wache auf, um alle Heiden zu strafen! Verschone keinen der treulosen Frevler! SELA.
Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie Hunde und streifen umher in der Stadt.
Siehe, sie geifern mit ihrem Munde, Schwerter stecken in ihren Lippen, denn : Wer hört es?
Doch du, o HERR, du lachest ihrer, spottest aller Heiden.
Meine Stärke, deiner will ich harren, denn Gott ist meine feste Burg.
Mein Gott kommt mir entgegen mit seiner Gnade; Gott läßt meine Lust mich sehn an meinen Feinden.
Töte sie nicht, daß mein Volk sie nicht vergesse! Treibe sie in die Irre durch deine Macht und stürze sie nieder, du, unser Schild, o Allherr!
Sündhaft ist ihr Mund, das Wort ihrer Lippen; drum laß sie sich fangen in ihrem Hochmut wegen der Flüche und Lügen, die sie reden!
Vertilge sie im Zorn, vertilge sie, daß sie nicht mehr sind! Laß sie inne werden, daß Gott in Jakob herrscht, bis an die Enden der Erde! SELA.
Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie Hunde und streifen umher in der Stadt;
sie schweifen umher nach Fraß und knurren, sind sie nicht satt geworden.
Ich aber will deine Stärke besingen und am Morgen ob deiner Gnade jubeln; denn du bist eine feste Burg für mich gewesen, eine Zuflucht zur Zeit meiner Drangsal.
Meine Stärke, dir will ich lobsingen! Denn Gott ist meine feste Burg, der Gott, der mir Gnade erweist.
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Zu hören: Samuel Glöggl.
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