Psalm 32-35 · Tag 143 · 2025
Ehrlichkeit macht frei!
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Von David; ein Lehrgedicht. Wohl dem, dessen Missetat vergeben und dessen Sünde zugedeckt ist!
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug wohnt!
Solange ich Schweigen übte, verzehrte sich mein Leib, weil es unaufhörlich in mir schrie;
denn bei Tag und bei Nacht lag schwer auf mir deine Hand: mein Lebenssaft verdorrte wie durch Sommergluten. SELA.
Da bekannte ich dir meine Sünde und verhehlte meine Verschuldung nicht; ich sagte: Bekennen will ich dem HERRN meine Missetaten! Da hast du mir meine Sündenschuld vergeben. SELA.
Darum möge jeder Fromme zu dir beten, solange du dich finden läßt; wenn dann gewaltige Fluten daherstürzen – ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mir ein Schirm, bewahrst mich vor Unheil: mit Rettungsjubel du wirst mich umgeben. SELA.
Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du wandeln sollst; ich will dich beraten, mein Auge auf dich richten.
Seid nicht dem Roß, dem Maultier gleich, die keinen Verstand besitzen; mit Zaum und Gebiß mußt du brechen ihren Trotz, sonst kommen sie nicht zu dir.
Zahlreich sind die Leiden des Gottlosen; doch wer auf den HERRN vertraut, den wird er mit Gnade umgeben.
Freuet euch des HERRN und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, ihr redlich Gesinnten alle!
Jubelt, ihr Gerechten, über den HERRN! Den Aufrichtigen ziemet Lobgesang.
Preiset den HERRN mit der Zither, spielt ihm auf zehnsaitiger Harfe!
Singt ihm ein neues Lied, laßt laut die Saiten erklingen mit Jubelschall!
Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig, und in all seinem Tun ist er treu;
er liebt Gerechtigkeit und Recht; von der Gnade des HERRN ist die Erde voll.
Durch das Wort des HERRN sind die Himmel geschaffen, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.
Er türmt die Wasser des Meeres auf wie einen Wall und legt die Fluten in Vorratskammern.
Es fürchte den HERRN die ganze Erde, vor ihm müssen beben alle Erdenbewohner;
denn er sprach: da geschah’s; er gebot: da stand es da.
Der HERR hat den Ratschluß der Heiden zerschlagen, die Gedanken der Völker vereitelt.
Der Ratschluß des HERRN bleibt ewig bestehn, seines Herzens Gedanken von Geschlecht zu Geschlecht.
Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das zum Eigentum er sich erwählt hat!
Vom Himmel blickt der HERR herab, sieht alle Menschenkinder;
von der Stätte, wo er wohnt, überschaut er alle Bewohner der Erde,
er, der allen ihr Herz gestaltet, der acht hat auf all ihr Tun.
Ein König ist nicht geschützt durch große Heeresmacht, ein Kriegsheld rettet sich nicht durch große Kraft;
betrogen ist, wer von Rossen die Rettung erhofft, denn trotz all ihrer Stärke vermögen sie nicht zu retten.
Bedenke: das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, auf denen, die seiner Gnade harren,
auf daß er ihre Seele vom Tode errette und sie am Leben erhalte in Hungersnot.
Unsre Seele harret des HERRN: unsre Hilfe und unser Schild ist er.
Ja, seiner freut sich unser Herz, denn auf seinen heiligen Namen vertrauen wir.
Deine Gnade walte über uns, o HERR, gleichwie wir auf dich geharrt haben!
Von David, als er sich vor Abimelech irrsinnig stellte und dieser ihn von sich trieb, so daß er von dannen ging.
Ich will den HERRN allzeit preisen, immerdar soll sein Lob in meinem Munde sein.
Des HERRN soll meine Seele sich rühmen, die Demütigen sollen es hören und sich freuen.
Verherrlicht mit mir den HERRN und laßt uns gemeinsam seinen Namen erheben!
Sooft den HERRN ich suchte, hat er mich erhört und aus allen meinen Ängsten mich befreit.
Wer auf ihn blickt, wird heiteren Sinnes, und sein Antlitz braucht nicht beschämt zu erröten.
Hier ist ein Dulder, der rief: da hörte der HERR und half ihm aus all seinen Nöten.
Der Engel des HERRN lagert sich rings um die Gottesfürchtigen und rettet sie.
Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist: wohl dem Manne, der auf ihn vertraut!
Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, leiden keinen Mangel.
Junge Löwen müssen darben und leiden Hunger; doch wer den HERRN sucht, entbehrt nichts Gutes.
Kommt her, ihr Kinder, hört mir zu: die Furcht des HERRN will ich euch lehren!
Wer ist der Mann, der langes Leben begehrt, der viele Tage sich wünscht, um Glück zu genießen?
Hüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor Worten des Trugs!
Halte dich fern vom Bösen und tu das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach!
Die Augen des HERRN sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr Hilfsgeschrei.
Das Antlitz des HERRN steht gegen die Frevler, um ihr Gedächtnis auszutilgen von der Erde.
Wenn sie schreien, so hört es der HERR und rettet sie aus all ihren Nöten.
Der HERR ist nahe den zerbrochenen Herzen, hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.
Zahlreich sind die Leiden des Gerechten, doch aus allen rettet ihn der HERR.
Er behütet alle seine Gebeine, daß nicht eins von ihnen zerbrochen wird.
Den Gottlosen wird das Unglück töten, und wer den Gerechten haßt, muß es büßen.
Der HERR erlöst die Seele seiner Knechte, und alle, die zu ihm sich flüchten, brauchen nicht zu büßen.
Von David. Streite, HERR, mit denen, die mich bestreiten, kämpfe mit denen, die mich bekämpfen!
Ergreife Schild und Tartsche und stehe auf zur Hilfe für mich!
Zücke die Lanze und sperre meinen Verfolgern den Weg, sprich zu meiner Seele: Deine Hilfe bin ich!
Laß in Schmach und Schande geraten, die mir nach dem Leben trachten; zurückweichen müssen und schamrot werden, die auf Unheil gegen mich sinnen!
Laß sie werden wie Spreu vor dem Winde, während der Engel des HERRN sie zurückstößt!
Ihr Weg müsse finster und schlüpfrig sein, während der Engel des HERRN sie verfolgt!
Denn ohn’ Ursach haben sie heimlich ihr Netz mir gestellt, meinem Leben ohn’ Ursach eine Grube gegraben.
Möge Verderben ihn unversehens treffen, und sein Netz, das er heimlich gestellt, das möge ihn fangen: zum Verderben gerate er selbst hinein!
Dann wird mein Herz frohlocken über den HERRN und sich freuen ob seiner Hilfe;
alle Glieder meines Leibes werden bekennen: HERR, wer ist dir gleich? Du bist’s, der den Elenden rettet vor dem Überstarken und den Elenden und Armen vor dem Räuber.
Es treten Lügenzeugen auf, befragen mich über Dinge, von denen ich nichts weiß;
sie vergelten mir Böses für Gutes, bringen Vereinsamung über mich.
Ich aber – als krank sie lagen, war ein Sack mein Gewand; ich kasteite mich mit Fasten, und mein Gebet kehrte sich gegen mich selbst;
als wär’s mein Freund, mein Bruder, so ging ich einher; wie einer, der Leid um die Mutter trägt, so senkte ich trauernd das Haupt.
Doch jetzt ob meinem Sturze frohlocken sie und tun sich zusammen, sie treten zu kränkendem Spott zusammen gegen mich, und Leute, die ich nicht kenne, lästern mich unaufhörlich,
die heuchlerischen Kuchenbettler, die doch mit den Zähnen gegen mich knirschen.
O Allherr, wie lange noch willst du’s ansehn? Entreiß meine Seele ihren Lügenreden , mein Leben den jungen Löwen!
Dann will ich dir danken in großer Versammlung, vor zahlreichem Volke dich preisen.
Laß sich nicht freun über mich, die ohn’ Ursach mir feind sind, laß nicht mit den Augen blinzeln, die ohne Grund mich hassen!
Sie reden ja nicht, was zum Frieden dient, nein, gegen die Stillen im Lande ersinnen sie Worte des Truges;
sie reißen den Mund weit auf gegen mich, sie rufen: Haha, wir haben’s mit unsern eigenen Augen gesehn!
Du hast’s gesehn, HERR: bleibe nicht stumm, o Allherr, bleibe nicht fern von mir,
Erhebe dich doch, wache auf, mir Recht zu schaffen, mein Gott und Allherr, meine Sache zu führen!
Schaffe mir Recht nach deiner Gerechtigkeit, HERR mein Gott, laß sie sich über mich nicht freuen!
Laß sie in ihrem Herzen nicht sagen: Haha! So wollten wir’s! Laß sie nicht sagen: Wir haben ihn verschlungen!
Laß sie alle enttäuscht und schamrot werden, die meines Unglücks sich freuen, laß in Schmach und Schande sich kleiden, die gegen mich großtun!
Laß jubeln und fröhlich sein, die mein Recht mir wünschen, und laß sie immer bekennen: Groß ist der HERR, dem das Heil seines Knechtes am Herzen liegt!
Dann soll meine Zunge verkünden deine Gerechtigkeit deinen Ruhm den ganzen Tag.
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