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Psalm 13-16 · Tag 138 · 2025

Ehrliche Gespräche mit Gott – Er hört dich!

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Dem Musikmeister; ein Psalm Davids.
Wie lange noch, HERR, willst du mich ganz vergessen, wie lange dein Antlitz vor mir verhüllen?
Wie lange noch soll ich Sorgen hegen in meiner Seele, Kummer im Herzen tragen Tag für Tag? Wie lange noch soll mein Feind sich gegen mich erheben?
Blick her, erhöre mich, HERR, mein Gott, laß die Augen mir wieder leuchten, daß zum Tode ich nicht entschlafe!
Sonst rühmt sich mein Feind: Ich habe ihn überwältigt!, und meine Gegner jubeln, wenn ich wanke.
Doch nein, ich vertraue deiner Gnade: jauchzen soll mein Herz ob deiner Hilfe! Singen will ich dem HERRN, daß er Gutes an mir getan!

Dem Musikmeister, von David. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es gibt keinen Gott; verderbt, abscheulich ist ihr Tun: da ist keiner, des Gutes täte.
Der HERR schaut hernieder vom Himmel aus nach den Menschenkindern, um zu sehn, ob da sei ein Verständiger, einer der nach Gott fragt.
Doch alle sind sie abgefallen, insgesamt entartet; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer .
Haben denn keinen Verstand die Übeltäter alle, die mein Volk verzehren – die das Brot des HERRN wohl essen, doch ohne ihn anzurufen?
Damals gerieten sie in Angst und Schrecken, denn Gott war mit dem gerechten Geschlecht.
Beim Anschlag gegen den Elenden werdet zuschanden ihr werden, denn der HERR ist seine Zuflucht.
O daß doch aus Zion die Rettung Israels käme! Wenn der HERR einst wendet das Schicksal seines Volkes, wird Jakob jubeln, Israel sich freuen.

Ein Psalm von David. HERR, wer darf Gast sein in deinem Zelte, wer wohnen auf deinem heiligen Berge?
Wer unsträflich wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet, wie’s ihm ums Herz ist;
wer keine Verleumdung mit seiner Zunge umherträgt, seinem Nächsten kein Unrecht zufügt und keine Schmähung ausspricht gegen Verwandte;
wer Verworfne als wirklich verächtlich ansieht, aber Gottesfürchtigen Ehre erweist; wer sich selbst zum Schaden schwört und den Eid doch hält;
wer sein Geld nicht ausleiht gegen Zins und Bestechung nicht annimmt gegen Schuldlose: wer solches tut, wird ewiglich nicht wanken.

Ein Lied von David. Behüte mich, Gott, denn bei dir such’ ich Zuflucht!
Ich sage zu Gott: Mein Allherr bist du, es gibt nichts Gutes für mich außer dir;
und von den Heiligen im Lande : Dies sind die Edlen, an denen mein ganzes Herz hängt.
Vielfaches Leid erwächst den Verehrern anderer : ich mag ihre Bluttrankopfer nicht spenden und ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen.
Der HERR ist mein Erbgut und Becherteil; du bist’s, der mein Los mir sichert.
Die Meßschnur ist mir gefallen aufs lieblichste ja, mein Erbteil gefällt mir gar wohl.
Ich preise den HERRN, der mich freundlich beraten; auch nächtens mahnt mich mein Herz dazu.
Ich habe den HERRN mir beständig vor Augen gestellt: steht er mir zur Rechten, so wanke ich nicht.
Drum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt: auch mein Leib wird sicher wohnen.
Denn du gibst meine Seele dem Totenreich nicht preis, du läßt deinen Frommen nicht schaun die Vernichtung.
Du weisest mir den Weg des Lebens: vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle und Segensgaben in deiner Rechten ewiglich.

Folgendetails

Veröffentlicht am 18. Mai 2025Laufzeit 6 Min.

Personen in dieser Folge

Samuel Glöggl

Zu hören: Samuel Glöggl.

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