Psalm 1-4 · Tag 135 · 2025
Zwei Wege, ein König, und ein Frieden, der im Gebet wächst.
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Erstes Buch
Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen und nicht tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt im Kreise der Spötter,
vielmehr Gefallen hat am Gesetz des HERRN und sinnt über sein Gesetz bei Tag und bei Nacht!
Der gleicht einem Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Früchte bringt zu rechter Zeit und dessen Laub nicht welkt; und alles, was er beginnt, das gelingt.
Nicht also die Gottlosen: nein, sie gleichen der Spreu, die der Wind verweht.
Darum werden die Gottlosen nicht im Gericht bestehn und die Sünder nicht in der Gemeinde der Gerechten.
Denn es kennt der HERR den Weg der Gerechten; doch der Gottlosen Weg führt ins Verderben.
Was soll das Toben der Völker und das eitle Sinnen der Völkerschaften?
Die Könige der Erde rotten sich zusammen, und die Fürsten halten Rat miteinander gegen den HERRN und den von ihm Gesalbten:
Laßt uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Fesseln!
Der im Himmel thront, der lacht, der Allherr spottet ihrer.
Dann aber wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken in seinem Ingrimm:
Habe ich doch meinen König eingesetzt auf dem Zion, meinem heiligen Berge! –
Laßt mich kundtun den Ratschluß des HERRN! Er hat zu mir gesagt: Mein Sohn bist du; ich selbst habe heute dich gezeugt .
Fordre von mir, so gebe ich dir die Völker zum Erbe und dir zum Besitz die Enden der Erde.
Du sollst sie mit eiserner Keule zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschlagen! –
So nehmt denn Klugheit an, ihr Könige, laßt euch warnen, ihr Richter der Erde!
Dienet dem HERRN mit Furcht und jubelt ihm zu mit Zittern!
Küsset den Sohn, auf daß er nicht zürne und ihr zugrunde geht auf eurem Wege! denn leicht entbrennt sein Zorn. Wohl allen, die bei ihm sich bergen!
Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh.
Ach HERR, wie sind doch meine Bedränger so zahlreich, wie viele erheben sich gegen mich!
Gar viele sagen von mir: Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott! SELA.
Doch du, o HERR, bist ein Schild um mich her, meine Ehre und der mir das Haupt erhebt.
Laut ruf’ ich zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berge. SELA.
Ich legte mich nieder, schlief ruhig ein: erwacht bin ich wieder, denn der HERR stützt mich.
Ich fürchte mich nicht vor vielen Tausenden Kriegsvolks, die rings um mich her sich gelagert haben.
Steh auf, o HERR! Hilf mir, mein Gott! Du hast ja all meinen Feinden Backenstreiche versetzt, den Gottlosen die Zähne zerschmettert.
Beim HERRN steht die Hilfe: über deinem Volke walte dein Segen! SELA.
Dem Musikmeister, mit Saitenspiel; ein Psalm von David.
Wenn ich rufe, erhöre mich, du Gott meiner Gerechtigkeit! In Bedrängnis hast du mir Raum geschafft: sei mir gnädig und höre mein Gebet!
Ihr Herrensöhne, wie lange noch soll meine Ehre geschändet werden? Wie lange noch wollt ihr an Eitlem hangen, auf Lügen ausgehn? SELA.
Erkennt doch, daß der HERR den ihm Getreuen sich auserkoren: der HERR vernimmt’s, wenn ich zu ihm rufe.
Seid zornerregt, doch versündigt euch nicht! Denkt nach im stillen auf eurem Lager und schweigt! SELA.
Bringt Opfer der Gerechtigkeit dar und vertraut auf den HERRN!
Es sagen gar viele: Wer läßt Gutes uns schauen? Erhebe über uns, o HERR, das Licht deines Angesichts!
Du hast mir größere Freude ins Herz gegeben als ihnen zur Zeit, wo sie Korn und Wein in Fülle haben.
In Frieden will ich beides, mich niederlegen und schlafen; denn du allein, HERR, läßt mich in Sicherheit wohnen.
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Zu hören: Samuel Glöggl.
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